Eihwohna
Da Eihwohna (dt.: Einwohner) vo ana Ortschoft is da Bewohna (dt.: Bewohner) vo ana Gmoa oda om Stodviadl und draus foingd vo om Land.
Es hondld se dobei um on effndli-rechtlichn Begriff, dea se vo dem van Biaga bzw. Stootsbiaga doduach obgrenzd, doss letzdam bsondare Rechte und Pflichtn zuagwiesn san. Afm Eihwohnabegriff beruahd des in Deitschland gejtnde Mejderecht.
Effndli-rechtli is a Eihwohna vo ana Gmoa, âwea noch objektiva Betrochtungsweis in iah a Wohnung innehod, de draf schliaĂn lossn, doss'a de Wohnung beibehoidn und bnutzn wead.â[1] Deshoib is da Begriff Eihwohna ned deckungsgleich midm Begriff gmejdda und in da Eihwohnamejdedatei mid sei Datn eihdrongna Bewohna, sondan beziagd se aa af unregistriade Bewohna va om festn Hapt- oda Nemwohnsiez. De Summe vo de Eihwohna vo ana Stod oda ana Gmoa is de Eihwohnazoih.
Gschicht
[Werkeln | Am GwĂ«ntext werkeln]In historischa Zeid hom z'nexd nua mĂ€nnliche Eawoxne ois Eihwohna gejdn. In dea uns heit vatrautn Bedeitung beginnt de Vawendung va Eihwohna in Deafan va Sidwestsaggsn scho uma 1700 duachn fliaĂndn Iwagong aus Inwohner; oitatimliche Begriffe fia a Eihwohnarin woan Infrau oda Innfrau.[2]
Im Netz
[Werkeln | Am Gwëntext werkeln]Beleg
[Werkeln | Am GwĂ«ntext werkeln]- â Alfons Gern: SĂ€chsisches Kommunalrecht. 2. Auflage, C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung, MĂŒnchen, 2000, ISBN 3-406-45501-8, S. 232. Formulierung gehd zruck af grichtliche Definiziona und grenzd se ob geng an Wohnsiezbegriff vom biagalichn Recht.
- â Volkmar Weiss: Bevölkerung und soziale MobilitĂ€t. Sachsen 1550â1880. Berlin: Akademie-Verlag, 1993, ISBN 3-05-001973-5, S. 50â55. online (PDF; 138 MB)