Agave subsimplex
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Trel. |
Agave subsimplex ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Agaven (Agave). Ein englischer Trivialname ist âTiburon Islandâ.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Agave subsimplex wĂ€chst einzeln oder sprosst. Die kleinen, niedrig ausgebreiteten Rosetten erreichen Wuchshöhen bis von 20 bis 35 cm und einen Durchmesser von 50 bis 75 cm. Die variablen, dicken, starren, grau, gelb bis hellgrĂŒn gefĂ€rbten, lanzetten- bis eiförmigen BlĂ€tter sind 12 bis 35 cm lang und 3 bis 5 cm breit. Die BlattrĂ€nder sind flexibel gezahnt. Der graue Enddorn ist 2 bis 4 cm lang.
Der rispige, schlanke BlĂŒtenstand wird 2 bis 3,5 m hoch. Die gelben bis rosa gefĂ€rbten BlĂŒten sind 40 bis 45 mm lang und erscheinen am oberen Teil des BlĂŒtenstandes an kleinen, wenigen, unregelmĂ€Ăig angeordneten Verzweigungen. Die BlĂŒtenröhre ist 3 bis 4 mm.
Die variabel geformten dreikammerigen KapselfrĂŒchte sind 15 bis 40Â mm lang und 10 bis 35Â mm breit. Die schwarzen Samen sind bis 4,5Â mm lang und bis 3Â mm breit.
Die BlĂŒtezeit reicht von Mai bis Juli.
Systematik und Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Agave subsimplex wĂ€chst in Mexiko im Bundesstaat Sonora an steinigen HĂ€ngen in KĂŒstenregionen bis 250 m Höhe. Sie ist vergesellschaftet mit Sukkulenten- und Kakteenarten.
Die Erstbeschreibung durch William Trelease ist 1912 veröffentlicht worden.[1]
Agave subsimplex ist ein Vertreter der Gruppe Deserticolae, die gekennzeichnet ist durch schmale, variable BlĂ€tter, schlanke BlĂŒtenstĂ€nde und die BlĂŒtenröhrenstruktur. Sie wĂ€chst in einem begrenzten Gebiet an der KĂŒste und nahe Tiburon. Die Art ist verwandt mit den Deserticolae-Mitgliedern Agave deserti und Agave cerulata, jedoch sind Unterschiede in Form, Blatt- und BlĂŒtenstruktur erkennbar.[2] Agave subsimplex wird im Arizona Sonora Desert Museum in Tucson kultiviert.
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Howard Scott Gentry: Agaves of Continental North America. University of Arizona Press, 1982, ISBN 0-8165-0775-9, S. 404â407.
- Thomas Heller: Agaven. MĂŒnster 2006, ISBN 3-937285-59-8, S. 66.
- Mary Irish, Gary Irish: Agaves, yuccas, and related plants. Timber Press, 2000, ISBN 0-88192-442-3, S. 169â170.
- J. Thiede: Agavaceae. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. EinkeimblĂ€ttrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 20â21.