Aloe integra
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| Reynolds |
Aloe integra ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der AffodillgewĂ€chse (Asphodeloideae). Das Artepitheton integra stammt aus dem Lateinischen, bedeutet âganzâ und verweist auf den normalerweise ganzrandigen Blattrand der Art.[1]
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vegetative Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aloe integra wĂ€chst stammbildend, ist in der Regel einfach und bildet gelegentlich Gruppen mit bis zu sechs Rosetten. Die Wurzeln sind spindelförmig. Die StĂ€mme sind bis zu 20 Zentimeter lang und 4 bis 6 Zentimeter dick. Die 15 bis 30 dreieckig verschmĂ€lerten LaubblĂ€tter bilden Rosetten. Die glĂ€nzend tiefgrĂŒne, undeutlich linierte Blattspreite ist 10 bis 12 Zentimeter lang und 4 bis 5 Zentimeter breit. Die obersten 5 Zentimeter vertrocknen bald. ZĂ€hne am Blattrand sind in der Regel nicht vorhanden. Gelegentlich werden winzige ZĂ€hne ausgebildet, die 2 bis 5 Millimeter voneinander entfernt stehen.
BlĂŒtenstĂ€nde und BlĂŒten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der einfache BlĂŒtenstand erreicht eine LĂ€nge von bis zu 50 Zentimeter. Die ziemlich dichten, pyramidalen Trauben sind 8 bis 12 Zentimeter lang und 7 bis 9 Zentimeter breit. Sie enden in einem BĂŒschel purpurfarbener, zurĂŒckgeschlagener Brakteen. Die deltoid lang zugespitzten Brakteen weisen eine LĂ€nge von 15 bis 20 Millimeter auf. Die zitronengelben bis leuchtend kanariengelben BlĂŒten stehen an bis zu 30 Millimeter langen BlĂŒtenstielen. Die BlĂŒten sind 15 bis 18 Millimeter lang und an ihrer Basis verschmĂ€lert. Oberhalb des Fruchtknotens sind die BlĂŒten erweitert und schlieĂlich zur MĂŒndung verengt. Ihre Ă€uĂeren PerigonblĂ€tter sind nicht miteinander verwachsen. Die StaubblĂ€tter und der Griffel ragen kaum aus der BlĂŒte heraus.
Genetik
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Chromosomenzahl betrÀgt .
Systematik und Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aloe integra ist im Norden von Eswatini und im Osten der sĂŒdafrikanischen Provinz Mpumalanga in Grass auf felsigen HĂ€ngen in Höhen von etwa 1500 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung durch Gilbert Westacott Reynolds wurde 1936 veröffentlicht.[2]
Nachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 143.
- Leonard Eric Newton: Aloe integra. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. EinkeimblĂ€ttrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 147â148.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 118.
- â Flowering Plants of Africa. Band 16, 1936, Tafel 607. (online)
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Aloe integra in der Red List of South African Plants