Aloe rivae
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Aloe rivae | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Aloe rivae | ||||||||||||
| Baker |
Aloe rivae ist eine Pflanzenart der Gattung der Aloen in der Unterfamilie der AffodillgewĂ€chse (Asphodeloideae). Das Artepitheton rivae ehrt den italienischen Botaniker Domenico Riva (um 1856â1895).[1]
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vegetative Merkmale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aloe rivae wĂ€chst stammlos oder kurz stammbildend, ist einfach oder bildet kleine Gruppen. Der Stamm ist aufrecht, aufsteigend oder niederliegend und erreicht eine LĂ€nge von bis zu 60 Zentimeter. Die etwa 20 eiförmig-lanzettlichen LaubblĂ€tter bilden dichte Rosetten. Die trĂŒb olivgrĂŒne bis brĂ€unlich grĂŒne Blattspreite ist 50 bis 55 Zentimeter lang und 17 bis 20 Zentimeter breit. Die festen, rötlich braunen ZĂ€hne am rötlich ĂŒberhauchten Blattrand sind etwa 4 Millimeter lang und stehen 10 bis 15 Millimeter voneinander entfernt. Der Blattsaft ist trocken purpurfarben.
BlĂŒtenstĂ€nde und BlĂŒten
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der BlĂŒtenstand besteht aus etwa zwölf Zweigen und erreicht eine LĂ€nge von 60 bis 70 Zentimeter. Die unteren Zweige sind nochmals verzweigt. Die lockeren, zylindrischen Trauben sind 10 Zentimeter lang und 7 Zentimeter breit. Die BlĂŒten sind leicht einseitswendig. Die eiförmig-spitzen Brakteen weisen eine LĂ€nge von 2 bis 4 Millimeter auf und sind 2 bis 3 Millimeter breit. Die scharlachroten, bereiften BlĂŒten stehen an 12 Millimeter langen BlĂŒtenstielen. Die BlĂŒten sind 33 Millimeter lang und an ihrer Basis gestutzt. Auf Höhe des Fruchtknotens weisen die BlĂŒten einen Durchmesser von 10 Millimeter auf. DarĂŒber sind sie zur MĂŒndung leicht verengt. Ihre Ă€uĂeren PerigonblĂ€tter sind auf einer LĂ€nge von 13 Millimeter nicht miteinander verwachsen. Die StaubblĂ€tter und der Griffel ragen 4 bis 5 Millimeter aus der BlĂŒte heraus.
Systematik und Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Aloe rivae ist im SĂŒden von Ăthiopien und im Norden von Kenia in offenen, waldigen Grasland an felsigen HĂ€ngen in Höhen von 1000 bis 1500 Metern verbreitet.
Die Erstbeschreibung durch John Gilbert Baker wurde 1898 veröffentlicht.[2]
Nachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Susan Carter, John J. Lavranos, Leonard E. Newton, Colin C. Walker: Aloes. The definitive guide. Kew Publishing, Royal Botanic Gardens, Kew 2011, ISBN 978-1-84246-439-7, S. 354.
- Leonard Eric Newton: Aloe rivae. In: Urs Eggli (Hrsg.): Sukkulenten-Lexikon. EinkeimblÀttrige Pflanzen (Monocotyledonen). Eugen Ulmer, Stuttgart 2001, ISBN 3-8001-3662-7, S. 175.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 204.
- â In: Daniel Oliver: Flora of Tropical Africa. Band 7, Teil 3, 1898, S. 465 (online).