Aridaria
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
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| N.E.Br. |
Aridaria ist eine Pflanzengattung aus der Familie der MittagsblumengewĂ€chse (Aizoaceae). Der botanische Name der Gattung leitet sich vom lateinischen Wort aridus fĂŒr âtrockenâ ab und verweist auf die trockene Heimat der Pflanzen.
Beschreibung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Arten der Gattung Aridaria sind niedrigwachsend oder erreichen Wuchshöhen von bis zu 1 Meter. Es sind aufrechte StrĂ€ucher mit verdickten Wurzeln. Die Internodien sind verholzt. Die Rinde enthĂ€lt keine zusĂ€tzlichen GefĂ€ĂbĂŒndel. Ihre fast zylindrischen, abfallenden LaubblĂ€tter sind kreuzgegenstĂ€ndig angeordnet und an ihrer Basis kurz miteinander verwachsen. Ihre zentralen wasserspeichernde Zellen sind vergröĂert. Die kleinen Blasenzellen sind mesomorph und stark abgeflacht.
Die BlĂŒten bilden Zymen. Sie weisen einen Durchmesser von bis zu 40 Millimeter auf. Es sind vier KelchblĂ€tter vorhanden. Die weiĂen oder auf der Innenseite leuchtend rosafarbenen, gelb, kupferfarben, rosafarben ĂŒberhauchten oder auĂen roten KronblĂ€tter sind mit den KelchblĂ€ttern zu einer kurzen Röhre verwachsen. Fadenförmige Staminodien fehlen, die Nektarien sind muschelförmig.
Die vierfĂ€chrigen KapselfrĂŒchte besitzen KlappenflĂŒgel, die sich mehrfach öffnen und schlieĂen. Die KapselfrĂŒchte enthalten braune oder dunkelbraune, D-förmige oder hufeisenförmige Samen mit einer rauen Samenschale. Sie sind bis zu 1,4 Millimeter lang.
Systematik und Verbreitung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Die Gattung Aridaria ist im SĂŒden Namibias sowie den sĂŒdafrikanischen Provinzen Ostkap, Nordkap und Westkap in der Karoo in Winter- und Sommerregengebieten verbreitet.
Die Erstbeschreibung erfolgte 1925 durch Nicholas Edward Brown.[1] Die Gattung Aridaria gehört zur Unterfamilie Mesembryanthemoideae innerhalb der Familie der MittagsblumengewÀchse. Die Typusart ist Aridaria noctiflora. Eine Revision der Gattung erfolgte 1996 durch Maike Gerbaulet.[2]
Die Gattung umfasst folgende Arten und Unterarten:[3]
- Aridaria brevicarpa L.Bolus
- Aridaria defoliata (Haw.) Schwantes
- Aridaria noctiflora (L.) Schwantes
- Aridaria noctiflora subsp. noctiflora
- Aridaria noctiflora subsp. straminea (Haw.) Gerbaulet
- Aridaria serotina L.Bolus
- Aridaria vespertina L.Bolus
Nachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae A-E. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg/New York 2001, ISBN 3-540-41691-9, S. 75.
- Gideon Smith u. a. (Hrsg.): Mesembs of the World: Illustrated Guide to a Remarkable Succulent Group. Briza Publications, 1998, ISBN 1-875093-13-3, S. 30.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Nicholas Edward Brown: Mesembryanthemum and some new genera separated from it. In: Gardenersâ Chronicle. 3. Folge, Band 78, London 1925, S. 433.
- â Maike Gerbaulet: Revision of the genus Aridaria N.E.Br. (Aizoaceae). In: Botanische JahrbĂŒcher fĂŒr Systematik, Pflanzengeschichte und Pflanzengeographie. Band 118, 1996, S. 41â58.
- â Heidrun E. K. Hartmann (Hrsg.): Illustrated Handbook of Succulent Plants: Aizoaceae. 2. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2017, ISBN 978-3-662-49260-4, S. 137â147, doi:10.1007/978-3-662-49260-4_15.