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Artistik

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Artistische Balance

Die Artistik ist der Sammelbegriff fĂŒr Darbietungen im Zirkus, VarietĂ© und Veranstaltungswesen, die nicht eindeutig einem anderen Bereich der Kunst oder Musik zuzuordnen sind. Sie ist eine Kunstform, in der die Artisten oft die Hauptdarsteller vor dem Publikum sind. Sie benutzen hoch spezialisierte körperliche und geistige FĂ€higkeiten als Ausdrucksmittel. Oftmals werden dabei auch GegenstĂ€nde benutzt, wie z. B. beim Jonglieren. Im Turnsport ist der Begriff gleichbedeutend mit Akrobatik.

Artistik ist auch eine Form in der hermetischen Lyrik, die sich selbst als Inhalt versteht. Die Artistik versucht nicht, dem Leser den Inhalt nahezubringen, sondern ist nur fĂŒr sich selbst verstĂ€ndlich.

Im Jahr 1956 wurde vom Ministerium fĂŒr Kultur der DDR die staatliche Artistenschule Berlin gegrĂŒndet. Nach der Wiedervereinigung wurde diese Einrichtung im Jahr 1995 mit der Ballettschule zusammengefĂŒhrt. Absolventen können den Abschluss Staatlich geprĂŒfter Artist[1] erwerben.[2]

  • Joachim Schroeder: Schulen fĂŒr schwierige Lebenslagen. Studien zu einem Sozialatlas der Bildung. Waxmann Verlag 2012, ISBN 3-830-97737-9.

Einzelnachweise

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  1. ↑ International anerkannte Ausbildung zur/m Staatlich geprĂŒfte/n Artistin/Artisten http://artistenschule-berlin.de/artistik/ausbildung/
  2. ↑ Joachim Schroeder: Schulen fĂŒr schwierige Lebenslagen. Studien zu einem Sozialatlas der Bildung, S. 64