Zum Inhalt springen

Bronckhorststraat 11–37

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Ecke Bartholomeus Ruloffsstraat / Joh.M. Coenenstraat, 2011

Das Wohnhaus Bronckhorststraat 11–37, Bartholomeus Ruloffsstraat 15–19, Joh.M. Coenenstraat 8–26 im Amsterdamer Stadtviertel Oud-Zuid wurde 1922 bis 1924 nach EntwĂŒrfen des niederlĂ€ndischen Architekten Jan Frederik Staal (1879–1940) erbaut. Das vierstöckige, auf einem U-förmigen Grundriss um einen Innenhof errichtete GebĂ€ude entstand im Zuge der seit 1917 realisierten Stadterweiterung Plan Zuid. Es gilt als vorbildliches Werk der expressionistischen Amsterdamer Schule und steht, wie das benachbarte Huize Lydia, seit 1996 als Rijksmonument unter Denkmalschutz.

FĂŒr die Betonkonstruktion des mit Backsteinen in zwei verschiedenen Brauntönen verkleideten Wohnblocks an der Bronckhorststraat war der Ingenieur J. H. Struebe verantwortlich. Von den vielen Details der von Architekt Staal gestalteten Fassade fallen vor allem die blockförmigen Sprossenfenster der TreppenhĂ€user an der Joh.M. Coenenstraat sowie die hervorstehende MauerflĂ€che an der Ecke zur Bartholomeus Ruloffsstraat auf. Bauherr war die von Gemeinde- und Staatsbeamten gegrĂŒndete Wohnungsbaugenossenschaft Samenleving, die insgesamt sieben HĂ€userblöcke sĂŒdlich des Roelof Hartplein errichtete, darunter den Harmoniehof (1920–1923) und Het Nieuwe Huis (1927–1928).

Commons: Bronckhorststraat 11–37 – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 52° 21â€Č 7,5″ N, 4° 52â€Č 46,7″ O