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Clewwa

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Clewwa war eine 2008 eingerichtete Suchmaschine des Bundesamtes fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit.

Der Index von Clewwa enthielt nur Webseiten, die Informationen zu den Themen Lebensmittel, Kosmetik, Textilien, Tabak, BedarfsgegenstĂ€nde, Futtermittel, Pflanzenschutz, Tiergesundheit, Umwelt und Gentechnik boten. Sie wurden ohne BerĂŒcksichtigung der darin zum Ausdruck gebrachten Sichtweisen in die Suchmaschine aufgenommen.[1] Zu den Anbietern, deren Webangebote in die Suche einbezogen wurden, gehörten Behörden, wissenschaftliche Einrichtungen, Wirtschaft, Umwelt- und VerbraucherverbĂ€nde und Medien.

Technisch basierte die Suchmaschine auf Nutch.

FĂŒr die technische Umsetzung war das Regionale Rechenzentrum fĂŒr Niedersachsen (RRZN) der Leibniz-UniversitĂ€t Hannover zustĂ€ndig.

Aufgrund der unzureichenden Bewerbung der Suchmaschine durch das Bundesamt fĂŒr Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit und das Bundeslandwirtschaftsministerium konnte die Suchmaschine keine relevante Zahl von Suchanfragen erreichen und wurde in der Folge 2015 eingestellt. WĂ€hrend der fĂŒnfjĂ€hrigen Laufzeit waren jĂ€hrlich durchschnittlich rund 55.000 Suchanfragen registriert worden; insgesamt hatte das Projekt 218.000 Euro gekostet.[2]

Einzelnachweise

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  1. ↑ Clewwa, die Suchmaschine fĂŒr Verbraucher. Website des NiedersĂ€chsischen Ministeriums fĂŒr ErnĂ€hrung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, abgerufen am 13. Juni 2015.
  2. ↑ Suchmaschine ohne erkennbaren Nutzen. (Memento vom 29. September 2016 im Internet Archive) Bund der Steuerzahler Deutschland; abgerufen am 29. September 2016