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Crada

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Crada (* 26. Juni 1982; bĂŒrgerlich Christian Kalla)[1] ist ein deutscher Hip-Hop- und Pop-Produzent.

Crada wuchs im bayerischen Marktleuthen auf. Mit dreizehn Jahren inspirierte ihn die Übertragung der Veranstaltung Mayday, sich als DJ auszuprobieren. FĂŒnf Jahre spĂ€ter begann er mit seinem ersten Computer, Beats fĂŒr einen befreundeten Rapper zu produzieren. Sie halfen, das lokale Festival der Ekstase zu organisieren und grĂŒndeten die Formation Sceptic.[1] In einer Rezension auf laut.de wird Crada zusammen mit Astad als MC beschrieben, als DJ habe Scratch Dee fungiert.[2] Die Gruppe trat auf einigen grĂ¶ĂŸeren Festivals auf. Nach der Schulzeit ließ Crada sich zunĂ€chst zum Groß- und Einzelhandelskaufmann ausbilden und studierte zwei Semester lang Internationales Management an der Hochschule fĂŒr Angewandte Wissenschaften Hof. 2005 wurde er in die Popakademie Baden-WĂŒrttemberg aufgenommen, wo er ein Studium des Popmusikdesigns absolvierte. WĂ€hrend des Studiums lernte er sein Management kennen.[1]

Erste grĂ¶ĂŸere Erfolge konnte er 2010 mit der Produktion von Fireworks fĂŒr Drake feat. Alicia Keys erzielen.[1] Anfang Juli 2010 wurde er von Hiphop.de als Mannheimer und Ende des Monats von Drums&percussion als Frankfurter bezeichnet.[3][4] Um 2011 war er als Dozent an der Popakademie Baden-WĂŒrttemberg und dem Columbia College Chicago tĂ€tig. Außerdem förderte er Nachwuchstalente und arbeitete weiterhin mit Astad zusammen.[1] 2013 unterschrieb er bei dem Musikverlag BMG Rights Management.[5] Im Jahr 2017 erschien der Film Dieses bescheuerte Herz, zu dessen Soundtrack er Lieder beigesteuert hatte. 2018 zog er nach Waldershof in Bayern.[6][7] Bei der Verleihung des Deutschen Musikautor*innenpreises 2019 wurde Crada in der Kategorie Komposition Hip-Hop ausgezeichnet.[8]

Crada ist verheiratet und Vater zweier Töchter.[7]

  • 2010: Motion Music Vol. 1

Autorenbeteiligungen und Produktionen

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Crada als Autor (A) und Produzent (P) in den Charts

Jahr Titel
Interpretation
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungenTemplate:Charttabelle/Wartung/ohne Quellen
(Jahr, Titel, Interpretation, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmer­kungen
 DE  AT  CH  UK  US
2013 Unter die Haut P
Tim Bendzko feat. Cassandra Steen
DE16
Gold
Gold

(19 Wo.)DE
AT49
(4 Wo.)AT
CH59
(2 Wo.)CH
— —
Erstveröffentlichung: 22. November 2013
VerkÀufe: + 200.000
Folgende Lieder erschienen nicht als Single, wurden aber durch das Album zum Download und Streaming bereitgestellt und konnten somit eine Platzierung erlangen:
 
2010 Fireworks A, P
Drake feat. Alicia Keys
— — — — US71
(1 Wo.)US
Charteinstieg: 3. Juli 2010

Weitere Autorenbeteiligungen und Produktionen (Auswahl)

Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe

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Anmerkung: Auszeichnungen in LĂ€ndern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.

Land/RegionAus­zeich­nung­en fĂŒr Mu­sik­ver­kĂ€u­fe
(Land/Region, Aus­zeich­nungen, Ver­kÀu­fe, Quel­len)
Gold Platin Ver­kÀu­fe Quel­len
 Deutschland (BVMI) Gold10! P—200.000musikindustrie.de
Insgesamt  Gold1 —

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 4 5 Christine Schoch: Kunst und Kultur: Nahtstelle zweier Welten. In: Frankenpost.de. 29. April 2011, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  2. ↑ Philipp GĂ€sslein: Sollte mit Skepsis betrachtet werden ... In: laut.de. Abgerufen am 26. Dezember 2023.
  3. ↑ Crada – der Mann hinter Drakes „Fireworks“. In: HipHop.de. 2. Juli 2010, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  4. ↑ Ehemaliger Popmusikdesign-Student Crada an der Spitze der US-Charts. 15. Juli 2010, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  5. ↑ Crada unterschreibt bei BMG. In: MusikWoche.de. 20. November 2013, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  6. ↑ Christa Vogl: FĂŒr Christian „Crada“ Kalla ist der Garten ein Platz der Inspiration fĂŒr international Hits. In: Onetz.de. 14. September 2020, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  7. 1 2 Marina Richtmann: Waldershof: „Crada“ auf Erfolgskurs. In: Frankenpost.de. 15. Februar 2019, abgerufen am 26. Dezember 2023.
  8. 1 2 DEUTSCHER MUSIKAUTOR*INNENPREIS: THROWBACK 2019. Abgerufen am 31. Dezember 2023.