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Druckgas

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Als Druckgas werden nach Bundesarbeitsblatt[1] alle Stoffe und teilweise auch Stoffgemische bezeichnet,

Sicherheitshinweise

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Viele Druckgase sind gefÀhrlich aufgrund ihrer ReaktivitÀt. Unterschieden werden

  • Brennbare Gase: Ein Gemisch des Druckgases mit Luft kann entzĂŒndet werden (bspw. Methan)
  • SelbstentzĂŒndliche Gase: Ähnlich wie Brennbarkeit, allerdings ist die ZĂŒndtemperatur unter 100 °C
  • Chemisch instabile Gase:
    • Durch Erhitzung tritt ein exothermer Zerfall auf
    • Durch katalytisch wirksame Substanzen (bspw. alleine durch ungeeignete BehĂ€lter) setzt eine chemische Reaktion ein
  • Giftige Gase
  • Korrosive Gase (bspw. Schwefeldioxid)

Wichtig ist diese Klassifizierung insbesondere fĂŒr die Art der verwendeten DruckgasbehĂ€lter (Gasflaschen, Gaskartuschen).[2]

EnergietrÀger

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Die bei der Kompression aufgewendete Arbeit kann beim Entspannen des Gases genutzt werden.

  • Komprimierte inerte Gase (insbesondere Argon, Stickstoff und Kohlendioxid) dienen als Schutzgase bei chemischen Reaktionen, die unter Sauerstoffausschluss stattfinden mĂŒssen
  • Komprimiertes Kohlendioxid wird zum Feurlöschen verwendet

Transport und Aufbewahrung

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  1. ↑ Bundesarbeitsblatt 03/1985, S. 81.
  2. ↑ BArbBl. 9/1989 S. 51; eingearbeitete Änderungen: 5/1990 S. 79; 10/1995 S. 66.