Zum Inhalt springen

Francis Matthey

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Francis Matthey (undatiert)

Francis Matthey (* 17. Juni 1942 in Le Locle;[1] † 20. MĂ€rz 2025;[2] heimatberechtigt in Le Locle) war ein Schweizer Politiker der Sozialdemokratischen Partei.

Bekannt wurde er durch die Ablehnung seiner am 3. MÀrz 1993 erfolgten Wahl zum Bundesrat.[3][4] Matthey war anstelle der von seiner Partei nominierten Christiane Brunner gewÀhlt worden. Um der Resolution seiner Partei zum Einzug einer Frau in den Bundesrat zu folgen, lehnte er die Annahme des Amtes nach einer Bedenkfrist ab. Ruth Dreifuss wurde schliesslich BundesrÀtin und damit Nachfolgerin von René Felber.

Von 1980 bis 1988 war Matthey StadtprÀsident von La Chaux-de-Fonds, von 1987 bis 1995 Mitglied des Nationalrates und von 1988 bis 2001 Mitglied des Staatsrates des Kantons Neuenburg, wo er das Finanz- und Sozialdepartement und spÀter das Wirtschaftsdepartement leitete.

Bis 2011 war Matthey PrĂ€sident der Eidgenössischen Kommission fĂŒr Migrationsfragen.[5]

Matthey starb im MĂ€rz 2025 nach Krankheit im Alter von 82 Jahren.[6]

Commons: Francis Matthey – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
  1. ↑ Christina Neuhaus: Francis Matthey, der Bundesrat, der verzichtete, ist gestorben. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 20. MĂ€rz 2025.
  2. ↑ Daniel Droz: Il aurait pu ĂȘtre conseiller fĂ©dĂ©ral: Francis Matthey est dĂ©cĂ©dĂ©. In: ArcInfo. 20. MĂ€rz 2025.
  3. ↑ Liste der BundesrĂ€te, die ihre Wahl ablehnten auf admin.ch.
  4. ↑ Wahlen vom 3. und 10. MĂ€rz 1993 auf parlament.ch.
  5. ↑ Eidgenössische Kommission fĂŒr Migrationsfragen (Memento vom 30. April 2010 im Internet Archive).
  6. ↑ Francis Matthey ist im Alter von 82 Jahren verstorben. In: SRF News. 20. MĂ€rz 2025, abgerufen am 20. MĂ€rz 2025.