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Georg August Richter

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Georg August Richter (* 9. April 1778 in Göttingen; † 18. Juni 1832 in Berlin) war ein preußischer MilitĂ€rarzt und Professor der praktischen Medizin.

Leben und Wirken

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Georg August Richter war der Sohn des Göttinger Chirurgen August Gottlieb Richter. Er studierte Medizin in Göttingen und promovierte dort 1799. Anschließend machte er eine fĂŒnfjĂ€hrige Reise ins Ausland und absolvierte nach seiner RĂŒckkehr 1804 in Preußen die StaatsprĂŒfungen. 1809 habilitierte er sich an der neu gestifteten UniversitĂ€t in Berlin. 1813 wurde er Oberstabsarzt beim preußischen Haupt-Reserve-Lazarett, zu Anfang 1814 Direktor des Lazaretts in Torgau. Im selben Jahr wurde er außerordentlicher Professor in Berlin. 1815 diente er als Direktor des Haupt-Reserve-Lazaretts in Köln. 1816 kehrte er nach Berlin zurĂŒck und folgte 1823 einem Ruf als ordentlicher Professor der praktischen Medizin nach Königsberg. 1832 starb er wĂ€hrend der Cholera-Epidemie in Berlin an einem Schlaganfall.

  • De cancro linguae. Diss. med. Göttingen 1799
  • Darstellung des Wesens, der Erkenntnis und Behandlung der gastrischen Fieber. Halle und Berlin 1812
  • Medizinische Geschichte der Belagerung und Einnahme der Festung Torgau. Berlin 1814
  • Nach den Aufzeichnungen seines Vaters:
Georg August Richter und August Gottlieb Richter. Die specielle Therapie. Doll, Wien 1817–1828 Band I 1817 (Digitalisat) Band II 1817 (Digitalisat) Band III 1817 (Digitalisat) Band IV 1817 (Digitalisat) Band V 1818 (Digitalisat) Band VI 1819 (Digitalisat) Band VII 1820 (Digitalisat) Band IX 1828 Register und Literatur (Digitalisat)