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Hanns Sander

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Hanns Sander (fĂ€lschlich auch „Hans Sander“), eigentlich Johannes Sander (* 18. Januar 1888; † 17. Juli 1968 in Verden (Aller)), war ein deutscher Regierungsbaumeister, Kommunalpolitiker (NSDAP) und OberbĂŒrgermeister der Stadt Dessau von 1933 bis 1945.[1]

Nach der Vertreibung seines AmtsvorgĂ€ngers Fritz Hesse, dessen Funktion im MĂ€rz 1933 zunĂ€chst kommissarisch der Rechtsanwalt Emil Evers wahrnahm, wurde der Regierungsbaumeister a. D. und Stadtrat aus Quedlinburg Hanns Sander am 1. April 1933 zum kommissarischen OberbĂŒrgermeister von Dessau bestimmt.[2] Am 31. Mai 1933 wurde er fĂŒr die Dauer von zwölf Jahren in diesem Amt bestĂ€tigt. Hanns Sander war zum 1. Dezember 1930 der NSDAP beigetreten (Mitgliedsnummer 379.945)[3] und spĂ€ter SS-SturmbannfĂŒhrer (SS-Nummer 276.269), seit dem 20. April 1941 SS-ObersturmbannfĂŒhrer.[4] Sander geriet Ende April 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft, ab Februar 1946 war er Zivilinternierter in WĂŒrttemberg. Eine Spruchkammer stufte ihn 1948 als „Belasteten“ ein und verurteilte ihn zu zwei Jahren Arbeitslager und einer Geldstrafe.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Sander, Hanns | Gedenkkultur Dessau-Roßlau. Abgerufen am 14. November 2021.
  2. ↑ Stadtkreis Dessau. auf: territorial.de
  3. ↑ Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/36340613
  4. ↑ Numery czƂonków SS od 276 000 do 276 999. auf: dws-xip.pl (SS-Mitgliedsnummer 276 269)