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Hans Frese

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Hans Frese (auch: Hanß Freese, * um 1527; † 1608) war ein Artilleriemeister („artolereymeister“) und Magister (1605) des Bergedorfer Schlosses und deutscher Kartograf. Es werden ihm einige kartografische Bilder zugeschrieben.

Als Artilleriemeister oblag Frese die Aufsicht ĂŒber die Instandhaltung der Verteidigungsanlagen und der Bewaffnung des Bergedorfer Schlosses sowie die Überwachung der MunitionsvorrĂ€te. DarĂŒber hinaus war er als Ingenieur-Offizier mit Landvermessungsaufgaben betraut, deren Ergebnisse er in seinen Karten umsetzte.[1]

Karte von Bergedorf 1598
  • Eine einfarbige Karte von Bergedorf vom 16. Oktober 1593[2]
  • Einen Abriss des Thiergarten in der Abbedei zum Reinfelde unterzeichnet mit Hansen Fresan 1595, eine Kopie hĂ€ngt im Heimatmuseum in Reinfeld (Holstein).
  • Eine farbige Karte von Bergedorf, welche sich heute im Hamburger Staatsarchiv befindet, bezeichnet als „Abriß der Gegend um Bergedorf von 1598“.
  • Eine Karte, die den Lauf der Wakenitz vom Ratzeburger See bis nach LĂŒbeck von 1605 darstellt, mit einigen Randbemerkungen hauptsĂ€chlich geschichtlichen Inhalts. Das mehrere Ellen lange Original befand sich noch 1860 in LĂŒbeck, eine vierfach verkleinerte Kopie besaß noch 1916 die Kieler UniversitĂ€ts-Bibliothek.
  • Eine Karte des Schleusengrabens, auf 1610 datiert, zeigt die Landschaft zwischen Neuengamme und Reinbek. Die Karte enthĂ€lt die erste bekannte Darstellung des Dorfes LohbrĂŒgge.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Gerd Hoffmann (Hrsg.): Hamburg in historischen Karten: 1528 bis 1920. 1. Auflage. Sutton, Erfurt 2009, ISBN 978-3-86680-526-2, S. 24, 29.
  2. ↑ Ludwig Uphoff: Karte von Bergedorf von Hanß Frese, artolereymeister – getekennt anno 1593, den 16. October. In: Lichtwark Nr. 23. Hrsg. Bezirksamt Bergedorf, Bergedorf, 1962. Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. ISSN 1862-3549.