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Heike Amos

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Heike Amos (geboren 5. MĂ€rz 1962 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Historikerin.[1] Sie forscht am Institut fĂŒr Zeitgeschichte MĂŒnchen – Berlin vor allem ĂŒber die Geschichte der DDR und der SED.[2]

Beruflicher Werdegang

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Heike Amos studierte in der DDR Geschichte und Germanistik an der Karl-Marx-UniversitĂ€t in Leipzig, wurde 1987 promoviert und arbeitete dort anschließend als wissenschaftliche Mitarbeiterin.[1] Nach dem Zusammenbruch der DDR absolvierte sie von 1990 bis 1992 ein Aufbaustudium in Verwaltungswissenschaften an der Deutschen UniversitĂ€t fĂŒr Verwaltungswissenschaften Speyer.

Von 1995 bis 2005 war Amos Forschungsreferentin am Deutschen Forschungsinstitut fĂŒr öffentliche Verwaltung bei der Deutschen UniversitĂ€t fĂŒr Verwaltungswissenschaften Speyer.[3] Von 2005 bis 2007 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Forschungsverbund SED-Staat an der Freien UniversitĂ€t Berlin. Seit 2007 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut fĂŒr Zeitgeschichte MĂŒnchen – Berlin. Sie ist dort in der Abteilung Berlin tĂ€tig.[1][2]

Forschungsschwerpunkte

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Amos forscht ĂŒber die Geschichte der DDR und der SED. Schwerpunkte dabei sind die Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte der DDR, die Geschichte der SED-Deutschlandpolitik und der SED-Vertriebenenpolitik.[2]

Veröffentlichungen (Auswahl)

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  • Der Reproduktionsprozess der Arbeiterklasse der DDR von 1964 bis 1971, sozial- und zweigstrukturelle VerĂ€nderungen dieser Klasse. Dissertation vorgelegt an der UniversitĂ€t Leipzig. 1987.
  • „Kaderpolitik“ in der Justizverwaltung der SBZ, DDR (1945–1953). Leipziger UniversitĂ€ts-Verlag, Leipzig 1996, ISBN 978-3-931922-27-6.
  • Justizverwaltung in der SBZ, DDR: Personalpolitik 1945 bis Anfang der 50er Jahre. In: Arbeiten zur Geschichte des Rechts in der DDR. Band 1. Böhlau, Köln / Weimar / Wien 1996, ISBN 978-3-412-09895-7.
  • „Auferstanden aus Ruinen 
“. Die Nationalhymne der DDR 1949 bis 1990. Dietz Verlag, Berlin 1997, ISBN 978-3-320-01939-6.
  • Die Westpolitik der SED 1948/49–1961. „Arbeit nach Westdeutschland“ durch die Nationale Front, das Ministerium fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten und das Ministerium fĂŒr Staatssicherheit. Akademie-Verlag, Berlin 1999, ISBN 978-3-05-003446-1.
  • Zur Geschichte des Forschungsinstituts fĂŒr öffentliche Verwaltung bei der (Deutschen) Hochschule fĂŒr Verwaltungswissenschaften Speyer 1956/1962–2001. Forschungsinstitut fĂŒr Öffentliche Verwaltung, Speyer 2002, ISBN 978-3-932112-66-9.
  • Politik und Organisation der SED-Zentrale 1949–1963. Struktur und Arbeitsweise von PolitbĂŒro, Sekretariat, Zentralkomitee und ZK-Apparat. In: Diktatur und Widerstand. Band 4. Lit-Verlag, MĂŒnster / Hamburg / London 2003, ISBN 978-3-8258-6187-2.
  • Der „Beratende Finanzausschuss der französischen Besatzungszone“. Aspekte seiner TĂ€tigkeit 1946–1949. Forschungsinstitut fĂŒr Öffentliche Verwaltung, Speyer 2005, ISBN 978-3-932112-77-5.
  • Die Entstehung der Verfassung in der Sowjetischen Besatzungszone / DDR 1946–1949. Darstellung und Dokumentation. Lit-Verlag, MĂŒnster / Berlin / London 2006, ISBN 978-3-8258-9126-8.
  • Die Vertriebenenpolitik der SED 1949 bis 1990. Oldenbourg Wissenschaftsverlag, MĂŒnchen 2009, ISBN 978-3-486-70627-7.
  • VertriebenenverbĂ€nde im Fadenkreuz: AktivitĂ€ten der DDR-Staatssicherheit 1949 bis 1989. De Gruyter, Berlin / Boston 2011, ISBN 978-3-486-71334-3.
  • Die SED-Deutschlandpolitik 1961 bis 1989: Ziele, AktivitĂ€ten und Konflikte. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-525-30077-0.
  • mit Tim Geiger u. a.: Die Einheit: Das AuswĂ€rtige Amt, das DDR-Außenministerium und der Zwei-plus-Vier-Prozess. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2015, ISBN 978-3-647-30076-4.
  • Die Westpolitik der SED 1948/49–1961: „Arbeit nach Westdeutschland“ durch die Nationale Front, das Ministerium fĂŒr AuswĂ€rtige Angelegenheiten und das Ministerium fĂŒr Staatssicherheit. De Gruyter, Berlin / Boston 2017, ISBN 978-3-05-007741-3.
  • Karrieren ostdeutscher Physikerinnen in Wissenschaft und Forschung 1970 bis 2000. De Gruyter, Berlin / MĂŒnchen / Boston 2020, ISBN 978-3-11-063788-5.

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Heike Amos: Die Vertriebenenpolitik der SED 1949 bis 1990: Zur Autorin. Oldenbourg, MĂŒnchen 2009, S. 297.
  2. 1 2 3 Dr. Heike Amos. Institut fĂŒr Zeitgeschichte MĂŒnchen – Berlin, abgerufen am 15. September 2024.
  3. ↑ Heike Amos. perlentaucher, abgerufen am 15. September 2024.