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Hell’s Angels¼

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Hell’s Angels¼
Ben Becker & The Zero Tolerance Band
Veröffentlichung 2001
LĂ€nge 5:24
Genre(s) Rock, Rezitation
Text Ben Becker
Musik Ulrik Spies
Jacki Engelken
Verlag(e) Universal Publishing / Edition Dörte Becker / Sony BMG ufa
Album Wir heben ab

Hell’s Angels¼ ist ein Lied von Ben Becker & The Zero Tolerance Band. Es erschien 2001 auf dem Album Wir heben ab.

Entstehungsgeschichte

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Seit einer Tatort-Folge, die er in Stuttgart drehte, ist Ben Becker mit dem Rockerclub Hells Angels befreundet. Bei einer Party in einem Stuttgarter Hotel feierte Becker bis in die frĂŒhen Morgenstunden mit ihnen. Am Ende waren er und ein Prospect des Clubs alleine an der Bar. Ben Becker widmete ihm mit einigen zufĂ€llig anwesenden Musikern einen improvisierten Song, bei dem Becker die Textzeile I wish to be a Hells Angel (deutsch: „Ich wĂŒnschte, ich wĂ€re ein Hells Angel“) im GedĂ€chtnis haften blieb. Er schrieb sie sich auf und arrangierte fĂŒr sein zweites Musikalbum Wir heben ab einen ganzen Song um diese Zeile.[1]

Dem Titel wurde ein Registered Trademark (Âź) beigefĂŒgt. Das Âź bezieht sich auf den Clubnamen, der als eingetragenes Warenzeichen in den Vereinigten Staaten registriert ist. Der Name des Rockerclubs ist entgegen der offiziellen Schreibweise mit einem Apostroph gekennzeichnet.

Das Lied wurde 2001 in den Skyline Studios in DĂŒsseldorf aufgenommen. Xaver Naudascher sowie Beckers Bandmitgliedern Ulrik Spies und Jacki Engelken produzierten den Song. Die Slide-Gitarre wurde von Stephan Creutzburg eingespielt. Das Lied wurde auf dem Album Wir heben ab als achter Track veröffentlicht.[2]

Text und Musikstil

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Das Lied wird von MotorengerÀuschen eingeleitet. In einem sehr ruhigen Ton, begleitet von einer Slide-Gitarre, rezitiert Ben Becker die einzelnen Textzeilen. Dazu gehört die englischsprachige Strophe[2]

my heart was made in heaven/
my brains were cooked in hell/
while i’m here/
while i’m inbetween/
i’d love to be a/
hells angel

Mein Herz wurde im Himmel gemacht/
mein Gehirn wurde in der Hölle gebrutzelt/
wÀhrend ich hier bin/
wÀhrend ich dazwischen bin/
Ich wĂŒrde es mögen ein
Hells Angel zu sein

Im weiteren Textinhalt bittet der Ich-ErzĂ€hler um Kette, Jacke und Kutte eines Hells Angel und erklĂ€rt in pathetischen Worten, dass er gerne so sein wĂŒrde wie er. Mehrfach wiederholt werden die Textzeilen „wild und gefĂ€hrlich/und wissen was Liebe ist/ich wĂ€r so gerne/ein Hells Angel/ich wĂ€re so gern wie du“.[3]

Wegen der Mitwirkung in einem 70-minĂŒtigen Film mit dem Titel 81 – The Other World, der Werbung fĂŒr die Hells Angel macht, wird Ben Becker auf Grund des Liedes von den Medien kritisiert.[4][5][6][7] Es wurde sogar spekuliert, dass Becker ein Mitglied des Rockerclubs sei. Diese Spekulationen bezeichnete Becker in einem offiziellen Statement als Unsinn.[8] Er gibt allerdings zu, von dem Club fasziniert zu sein, was er auch mit dem Lied ausdrĂŒcken wollte. Seine Faszination sei vergleichbar mit der von kleinen Kindern, die Piraten toll fĂ€nden.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Denise Redder: „
 der Inbegriff von Freiheit auf zwei RĂ€dern“. In: Bikers News. Nr. 360, April 2012, S. 147.
  2. 1 2 Hell’s AngelsÂź. In: Offizielle Website von Ben Becker. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 21. April 2012; abgerufen am 29. MĂ€rz 2012.
  3. ↑ Ben Becker: Hell’s Angels¼ auf dem Album Wir heben ab. Sony BMG 2001.
  4. ↑ Thomas Hirschbiegel: Ben Becker und die Hells Angels. In: Berliner Morgenpost. 11. April 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2012.
  5. ↑ Verharmlosung: Medienstrategie der Hells Angels. (Memento vom 1. Juli 2012 im Internet Archive) NDR.de, ab Minute 4:40.
  6. ↑ 45 Minuten, Sendedatum 10. Oktober 2011. (Memento vom 13. Oktober 2011 im Internet Archive) NDR.de
  7. ↑ Ben Becker: Reklame fĂŒr Hells-Angels-Film. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im Oktober 2026. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) In: Berliner Zeitung.
  8. ↑ Ralf Weule: Ben Becker zur MOPO: „Ich bin ein kleines MĂ€dchen“. In: Berliner Morgenpost. 15. April 2011, abgerufen am 29. MĂ€rz 2012.