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Het Grachtenhuis

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Het Grachtenhuis (Mitte), Herengracht 386

Het Grachtenhuis (wörtlich: Das Grachtenhaus) ist ein Museum in der Amsterdamer Herengracht und gehört zu den besterhaltenen GrachtenhĂ€usern in Amsterdam aus dem 17. Jahrhundert. Das Museum bietet Informationen ĂŒber das Entstehen und die Entwicklung des Amsterdamer GrachtengĂŒrtels. Es wurde 2011 fĂŒr das Publikum geöffnet.[1]

Das GebĂ€ude wurde zwischen 1663 und 1665 im Auftrag des niederlĂ€ndischen Kaufmannes Karel Gerard erbaut. Der Entwurf stammt von dem niederlĂ€ndischen Architekten Philips Vingboons. Im „Haus an der Gracht“ wohnten frĂŒher bekannte Kaufleute und Bankiers. Unter anderem 1791 Jan Willink (1831–1896), 1690 Nicolaes van Bambeeck (1596–1661), 1741 Cornelis Munter (1652–1708) und 1735 Pieter Pels Andriesz. Bedeutende Transaktionen kamen im Grachtenhuis zustande. Mit der russischen Aristokratie, mit französischen Königen und der amerikanischen „upper class“.[2]

Rund drei Millionen Touristen und Einheimische besuchen jĂ€hrlich den „GrachtengĂŒrtel“ (der zum UNESCO-Welterbe zĂ€hlt) und das Museum bietet eine digitale historische „Entdeckungsreise“ ĂŒber 400 Jahre Geschichte in 45 Minuten mit Animationen und 3D-Projekten in fĂŒnf RĂ€umen (kamers) an.[3] FĂŒr die multimediale Vorstellung empfangen die Besucher einen Kopfhörer, wobei automatisch beim Betreten der einzelnen RĂ€ume Informationen durchgegeben werden in acht verschiedenen Sprachen.[4]

Alle Rijksmonumente aus der Innenstadt, dem „GrachtengĂŒrtel“, werden vorgefĂŒhrt, wobei das Hauptmerkmal auf der Architekturgeschichte liegt, mit unter andern zahlreichen Fotos der GrachtenhĂ€user und ihrer historischen Innenarchitektur. Zurzeit (Stand: Anfang 2013) befasst das „digitale Grachtenhuis“ 9.686 Objekte von GebĂ€uden, 5.288 Abbildungen und 5.484 Objekte mit Abbildungen.[5]

Das Museum hat einen Souvenirladen mit unter anderem BĂŒcher, Wein und Schmuck, die alle einen Bezug haben zum Amsterdamer „GrachtengĂŒrtel“ und dem Grachtenhaus.[6] Ein Personenaufzug fĂŒr unter anderem Rollstuhlfahrer ist vorhanden. Auch ist das Museum von der Gemeinde Amsterdam offiziell ermĂ€chtigt, einen Raum fĂŒr Eheschließungen zur VerfĂŒgung zu stellen.

Das Museum wird aus privaten Mitteln und Eintrittspreisen finanziert und steht unter Denkmalschutz (Rijksmonument Nr. 1828).[7]

  • E. van Houten: GRACHTENBOEK. Grachtenboek naar de oorspr. tekeningen van Caspar Philips Jacobszoon (Van Amsterdam). Uitgeverij Gemeente Amsterdam, 1962.

Verkehrsverbindungen

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Das Museum ist mit den Amsterdamer Straßenbahnlinien (Tramlijn, Tram) Nr, 1, 2, und 5 zu erreichen. Haltestelle am Koningsplein (Bloemenmarkt). Von dort zu Fuß in die nahegelegene Herengracht.

Commons: Het Grachtenhuis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Nieuws uit Amsterdam. Neues aus Amsterdam. Vom 30. MĂ€rz 2011. Über Het Grachtenhuis. NiederlĂ€ndisch, abgerufen am 4. Februar 2013
  2. ↑ Geschichte von Het Grachtenhuis. NiederlĂ€ndisch, abgerufen am 4. Februar 2013
  3. ↑ Andere Quellen schreiben von sechs und sieben RĂ€umen und von 40 Minuten digitaler „Entdeckungsreise“
  4. ↑ Informationen ĂŒber Het Grachtenhuis (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive). NiederlĂ€ndisch, abgerufen am 4. Februar 2013
  5. ↑ Database des Amsterdamer Grachtengordels. NiederlĂ€ndisch, abgerufen am 4. Februar 2013
  6. ↑ Het Grachtenhuis Amsterdam. Von: Amsterdam Oude Stad. Mit Karte. NiederlĂ€ndisch, abgerufen am 4. Februar 2013
  7. ↑ Het Grachtenhuis (Memento vom 5. MĂ€rz 2016 im Internet Archive). Rijksmonument, Monumentnr.: 1828

Koordinaten: 52° 22â€Č 4,38″ N, 4° 53â€Č 10,47″ O