Joseph Carlebach

Joseph Zwi Carlebach (geboren am 30. Januar 1883 in Lßbeck; gestorben am 26. März 1942 im Wald von Biġernieki bei Riga) war ein deutscher Rabbiner, Naturwissenschaftler und Schriftsteller.
Er wurde im Dezember 1941 mit seiner Familie ins Lager Jungfernhof in der Nähe von Riga (Lettland) deportiert. Nach dessen AuflÜsung wurden er, seine Frau und drei seiner TÜchter ermordet.
Leben
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Familie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Carlebach war das achte Kind von Esther Carlebach, einer in LĂźbeck geborenen Tochter des dortigen Rabbiners Alexander Sussmann Adler, und des in Heidelsheim geborenen Rabbiners Salomon Carlebach. Das Familiengrab befindet sich auf dem JĂźdischen Friedhof in LĂźbeck-Moisling. 1919 heiratete er seine einstige SchĂźlerin Charlotte Preuss (1900â1942), eine Nichte des Fotografen Max Halberstadt. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor, von denen viele Rabbiner wurden oder einen heirateten.
Ausbildung und internationale Jahre
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Joseph Carlebach wurde Rabbiner, wie die meisten seiner BrĂźder, darunter Ephraim Carlebach, der GrĂźnder der HĂśheren Israelitischen Schule in Leipzig. Joseph Carlebach absolvierte auch eine umfassende naturwissenschaftliche Ausbildung. Er besuchte, wie seine BrĂźder, das Katharineum zu LĂźbeck, das er Ostern 1901 mit dem Abitur abschloss.[1] Ab 1901 studierte er in Berlin Naturwissenschaften, Mathematik, Astronomie, Philosophie und Kunstgeschichte. Der Quantenphysiker Max Planck und der Philosoph Wilhelm Dilthey (Hermeneutik) gehĂśrten zu seinen Lehrern. 1908 schloss er das Oberlehrer-Examen in den Naturwissenschaften (mit summa cum laude) ab. Carlebach lieĂ sich gleichzeitig am dortigen orthodoxen Rabbinerseminar ausbilden. Ab 1905 unterrichtete er fĂźr zwei Jahre in Palästina am Jerusalemer Lehrerseminar, der Lämel-Schule und unterbrach fĂźr diese Zeit sein Studium. Dort kam er auch mit maĂgeblichen Toraexperten in Kontakt.
1909 absolvierte er die akademischen Abschlßsse an der Universität Heidelberg in den Fächern Mathematik, Physik und Hebräisch. Im selben Jahr wurde er an der Universität Heidelberg mit dem Thema Lewi ben Gerson als Mathematiker (ein mittelalterlicher Talmudgelehrter) promoviert. Die VerÜffentlichung der Forschungsarbeit ßber diesen auch Gersonides genannten Gelehrten sowie eine Pionierarbeit ßber Einsteins Relativitätstheorie (Berlin 1912) brachten Carlebach auch akademische Anerkennung. 1910 bis 1914, gleich nach seiner Promotion, widmete sich Carlebach wieder verstärkt dem Rabbinatsstudium am Berliner Rabbinerseminar der Israelitischen Synagogen-Gemeinde Adass Jisroel, welches streng orthodox ausgerichtet war und unter der Leitung des Rabbiners David Hoffmann stand. 1914 wurde er als Rabbiner ordiniert.
Von 1914 bis 1918, während des Ersten Weltkriegs, wurde er zum Militär eingezogen. Zunächst diente er als Telegraphist in Mainz. 1915 wurde Carlebach auf Empfehlung seines Schwagers, des Feldrabbiners Leopold Rosenak ins deutsch besetzte Litauen, das damals ein Zentrum der jĂźdischen Gelehrsamkeit war, beordert. Er absolvierte seinen Wehrdienst als deutscher Kulturoffizier (im Range eines Hauptmanns) und Rabbiner in Litauen. In Kaunas grĂźndete er zusammen mit Ăśrtlichen Talmudgelehrten das teils deutschsprachige JĂźdische Realgymnasium[2] (×××× ×××× ×˘×ר×), das er auch bis 1919 leitete.
Rabbiner in Deutschland
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1920 wurde Carlebach amtierender Rabbiner in LĂźbeck, bis ihm dort 1921 David Alexander Winter folgte.
1921 wurde er Rektor der Talmud-Tora-Schule in Hamburg. Joseph Carlebach ging als schÜpferischer Erzieher individuell auf die Schßler ein und leitete sie so durch das Interesse am Thema zu selbstständigem Lernen und Entdecken an. Dabei verstand der Lehrer sich als älterer Freund des Schßlers. Grundlage und Ausgangspunkt der Lehre Carlebachs war der jßdische Glaube, der alle Lebens- und Wissensbereiche durchdringen und die Ganzheit und Einheit von Seele und Geist garantieren sollte. Das Ziel der Schule sah er in der Schaffung einer jßdischen Lebenswelt, getragen vom hÜchsten jßdischen Wert sittlich-ethischer Verantwortung, in der Hebräisch als lebendige Sprache gesprochen wird.
1925 wurde Joseph Carlebach als Nachfolger von Meir Lerner zum Oberrabbiner der Hochdeutschen Israeliten-Gemeinde (HIG) in der damals noch selbstständigen preuĂischen GroĂstadt Altona gewählt. Es war das Altonaer Wappen, das Symbol der offenen Tore, das ihm so ganz entsprach, und Altonas unter Beweis gestellte Aufnahmefreundlichkeit nicht nur gegenĂźber verfolgten Juden aus Osteuropa. Auch der damalige OberbĂźrgermeister Max Brauer begrĂźĂte ihn und war lange begeisterter Besucher von Carlebachs Vorträgen. Wie stark ihn dessen Ideen prägten, wurde deutlich, als Brauer Mitte März 1936 auf Einladung des American Jewish Congress auf einer Vortragsreise durch die USA in New York auf einem Bankett eine Rede hielt, in der er den Antisemitismus als tragende Säule der NS-Ideologie analysierte. Zudem forderte er, der Kampf der Juden in Deutschland gegen ihre zunehmende Entrechtung mĂźsse international unterstĂźtzt werden, am besten durch einen jĂźdischen Weltkongress.[3]
1935 unternahm Carlebach eine Auslandsreise an Bord des Schiffes Tel Aviv nach Haifa.[4]
1936 berief die Deutsch-Israelitische Gemeinde (DIG, damals die aschkenasische jĂźdische Gemeinde Hamburgs) Carlebach als Nachfolger von Oberrabbiner Samuel Spitzer nach Hamburg an die Bornplatzsynagoge. Vor der versammelten Menge versprach er bei seiner Antrittsrede, â(âŚ) daĂ mein Haus und Herz jedem offenstehen wird (âŚ) und ich all die NĂśte eurer Seele mit euch tragen werde, daĂ ich die Auszeichnung der Berufung auf diesen Rabbinatssitz nur als eine Verpflichtung nehmen will zu schlichter Menschlichkeit jedem gegenĂźber, das ist das GelĂśbnis dieser Stunde (âŚ)â.[5]
Nach den Eingemeindungen im Rahmen des GroĂ-Hamburg-Gesetzes am 1. April 1937 schlossen auch die jĂźdischen Gemeinden (Deutsch-Israelitische Gemeinde zu Hamburg, Hochdeutsche Israeliten-Gemeinde zu Altona, Israelitische Gemeinde zu Wandsbek, JĂźdische Synagogen-Gemeinde Harburg-Wilhelmsburg) einen Vertrag zu ihrer Vereinigung zum 1. Januar 1938. Der neue Name Deutsch-Israelitische Gemeinde zu GroĂ-Hamburg wurde jedoch vom NS-Ministerium fĂźr Kultus nicht genehmigt, da âDeutschâ fĂźr jĂźdische Organisationen verboten und âIsraelitischâ irrefĂźhrend sei, da in der NS-Rassenideologie âJĂźdischâ der eindeutige Begriff sei sowie âGemeindeâ â so die fadenscheinige Argumentation â fĂźr politische Kommunen vorbehalten sei. Die Gemeinde wählte daraufhin den Namen JĂźdischer Religionsverband in Hamburg.[6] Carlebach blieb auch danach leitend, als Oberrabbiner zu Hamburg. 1937 wurde Bruno Italiener zum Oberrabbiner des Tempelverbandes gemacht, und Carlebach nannte sich ab 1938 Oberrabbiner des Synagogenverbandes.[7]
âDie zentrale PersĂśnlichkeit im Leben der Juden in Hamburg-Altona war Oberrabbiner Joseph Carlebach [âŚ]. Er verkĂśrperte die von allen Richtungen verehrte und anerkannte geistige Autorität innerhalb der Gemeinde. Carlebach [âŚ] vereinigte in sich das Judentum von Ost und West im weitesten Sinne dieses Wortes. Allgemeine Kultur und jĂźdisches Wissen wurden in ihm zu einer kunstvollen Synthese, und dabei war er jĂźdisch-orthodox in seinem Glauben und in seiner LebensfĂźhrung. Ich persĂśnlich sehe ihn plastisch vor mir stehend als meinen Lehrer.â
Drangsalierung in der Zeit des Nationalsozialismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Carlebachs âAntrag auf Ausstellung einer steuerlichen Unbedenklichkeitsbescheinigungâ erweckte den Verdacht, die Familie wolle auswandern. Die Devisenstelle veranlasste eine Sicherungsanordnung; danach durfte Carlebach Zahlungen und Abhebungen nur noch mit behĂśrdlicher Genehmigung Ăźber ein Sicherungskonto erledigen. Nach der Reichspogromnacht 1938 musste eine âJudenvermĂśgensabgabeâ von 25Â % des VermĂśgens an das Finanzamt gezahlt werden.
Ab Oktober 1940 bekam Carlebach kein Gehalt mehr. Am 31. Mai 1941 wurde er mit einer Geldstrafe belegt, weil er versäumt hatte, den Zwangsvornamen Israel ins Fernsprechbuch eintragen zu lassen. Ab 19. September 1941 musste zur Stigmatisierung ein Judenstern getragen werden. Mit Erlass vom 18. Oktober 1941 gab es ein Ausreiseverbot fĂźr Juden. Gestapo-Leute verfolgten seine Gottesdienste. Vom 25. Oktober 1941 an wurden die Juden aus Hamburg deportiert. Ihr Eigentum fiel gemäà der 11. Verordnung zum ReichsbĂźrgergesetz an das Reich; die BesitztĂźmer wurden durch eine âVermĂśgensverwaltungsstelleâ des Finanzamts verkauft.
Wirken in der Zeit des Nationalsozialismus
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Miriam Gillis-Carlebach, die Ăźberlebende Tochter von Joseph Carlebach, erinnerte an den Einsatz ihres Vaters fĂźr die verfolgten Juden in der NS-Zeit.[9]
Deportation und Ermordung
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Am 4. Dezember 1941 erhielten 753 Hamburger Juden den Deportationsbefehl. Weil der ursprĂźnglich vorgesehene Zielort, das Ghetto in Minsk, ĂźberfĂźllt war, verzĂśgerte sich die Abreise. Fanny Englard geb. Dominitz, eine Ăźberlebende Zeugin, berichtete:
Die Familie Carlebach schrieb am 3. Dezember an einen Onkel Charlottes, Siegfried Halberstadt:
âWir stehen im Begriff nach Osten zu fahren. Wir wollen Euch noch einmal ein herzliches Lebewohl sagen. Wir sind innerer Zuversicht und segnen die Stunde, da viele Mitreisende durch uns sich getrĂśstet fĂźhlen. Euch und Euren Kindern wĂźnschen und erflehen wir alles Gute. MĂśget Ihr gesund und lebensfroh bleiben, erfreut durch das GlĂźck Eurer lieben Kinder. Alles Gute!â[11]
So wurde Carlebach mit seiner Familie am 6. Dezember 1941 ins Konzentrationslager Jungfernhof in der Nähe von Riga (Lettland) deportiert, wo der fast Sechzigjährige schwer erkrankte. Im Lager organisierte Carlebach heimlich den Schulunterricht, besorgte ein Chanukka-Fest und einige Bar-Mizwa-Feiern. Als eine Mitgefangene das Essen nicht koscherer Wurst ablehnte, Ăźberzeugte er sie mit der Argumentation, dass der Pflicht zur KĂśrper- und Lebenserhaltung (âSchmirat Hagufâ) durch die Annahme der kraftspendenden Kost mehr gedient sei.[12]
Am 26. März 1942 wurden Joseph Carlebach, seine Frau Charlotte und seine drei jßngsten TÜchter Ruth, Noemi und Sara im Wald von Biġernieki bei Riga erschossen. Erst am 30. November 2001 hat, anlässlich der ErÜffnung einer Gedenkstätte an dieser Stelle, der Kantor der Jßdischen Gemeinde zu Riga, Vlad Shulman, das Kaddisch gesprochen. Auf den Seiten des Gedenksteins steht in Hebräisch, Russisch, Lettisch und Deutsch:
âAch Erde, bedecke mein Blut nicht, und mein Schreien finde keine Ruhestatt!â
Der jßngste Sohn Salomon Peter (Shlomo) ßberlebte die Gewaltherrschaft in neun verschiedenen Konzentrationslagern. Die älteren fßnf Kinder wurden von Carlebach und seiner Frau rechtzeitig nach England in Sicherheit geschickt.
Nachkommen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sein Sohn, der Rabbiner Salomon Peter Carlebach (1925â2022; nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Cousin, dem singenden Rabbi Shlomo Carlebach) wurde nach dem Kriege zunächst Student und später der mashgiach ruchani (âgeistlicher Leiterâ [der Studenten]) am Yeshiva Rabbi Chaim Berlin(-Institut) in Brooklyn, New York, einer Ausbildungsstätte fĂźr Rabbiner. Seine Tochter Miriam Gillis-Carlebach (1922â2020), eine Erziehungswissenschaftlerin, war Direktorin des Joseph Carlebach Instituts fĂźr zeitgemäĂe jĂźdische Erziehung der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan (Israel). Sie pflegte die Kontakte mit Hamburg, insbesondere die Zusammenarbeit der Universitäten.
Gedenken an Carlebach in Hamburg
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In der Stadt Hamburg und ihrer jetzigen JĂźdischen Gemeinde, wird das Andenken an den hochgeachteten Joseph Carlebach sehr gepflegt:
Joseph-Carlebach-Platz
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jahre 1988 wurde mit Granitsteinen das frĂźhere DeckengewĂślbe auf dem frĂźheren Standort der Bornplatzsynagoge im OriginalmaĂstab im Boden nachgebildet. Gestaltet nach einem Entwurf der KĂźnstlerin Margrit Kahl und des Architekten Bernhard Hirche, wurde der Platz im Grindel (Bezirk Hamburg-EimsbĂźttel), der heute ein Teil des Campus der Universität ist, zum Gedenken an den letzten Hamburger Oberrabbiner vor dem Kriege im Jahre 1990 in Joseph-Carlebach-Platz umbenannt.
Joseph-Carlebach-Preis
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]2003, am 120. Geburtstag Carlebachs, stiftete die Universität Hamburg den Joseph-Carlebach-Preis, der seit dem Jahre 2004 alle zwei Jahre verliehen wird.[13] Der Preis wird fßr herausragende wissenschaftliche Beiträge aus dem Hamburger Raum zur jßdischen Geschichte, Religion und Kultur an junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler vergeben. Die Universität will damit die in Hamburg lebendige jßdische Kultur und Wissenschaft deutlicher und bekannter machen. Am Institut fßr Germanistik I der Universität kann die jiddische Sprache und Literatur studiert werden.
Ausgezeichnet wurden 2004 die Nachwuchswissenschaftlerinnen Christina Pareigis (Fachbereich Sprach-, Literatur- und Medienwissenschaft) fĂźr ihre Dissertation trogt zikh a gezank â Jiddische Liedlyrik von Kadye Molodovsky, Yitzhak Katzenelson, Mordechaj Gebirtig aus den Jahren 1939â1945 sowie Jorun Poettering (Fachbereich Philosophie und Geschichtswissenschaft) fĂźr ihre Magisterarbeit Hamburger Sefarden im Atlantischen Zuckerhandel des 17. Jahrhunderts.
FĂźr das Jahr 2006 wurden Anfang 2007 die Nachwuchswissenschaftlerinnen Sandra Konrad (Fachbereich Psychologie) fĂźr ihre Dissertation Everybody has one's own Holocaust. Eine internationale Studie Ăźber die Auswirkungen des Holocaust auf jĂźdische Frauen dreier Generationen sowie Christine MĂźller (Fachbereich Erziehungswissenschaft) fĂźr ihre Dissertation Zur Bedeutung von Religion fĂźr jĂźdische Jugendliche in Deutschland ausgezeichnet.
Nachdem bei den ersten beiden Verleihungen je zwei Arbeiten ausgezeichnet wurden, wurde 2008/09 und 2010/11 jeweils nur eine Arbeit prämiert:
2009 erhielt Katharina Kraske den Preis fĂźr ihre Magisterarbeit Auschwitz erinnern. Shoah-Darstellungen in der italienischen Literatur.
2011 wurde Arne Offermanns fĂźr seine EinfĂźhrung, Edition und den Kommentar zu Der Briefwechsel zwischen Ernst Lissauer und Walter A. Berendsohn 1935-1937 ausgezeichnet.
2013 wurde der Preis wieder geteilt: Beate Meyer wurde ausgezeichnet fĂźr ihre Monographie TĂśdliche Gratwanderung â Die Reichsvereinigung der Juden in Deutschland zwischen Hoffnung, Zwang, Selbstbehauptung und Verstrickung (1939-1945), Sebastian Schirrmeister fĂźr seine Magisterarbeit Das Gastspiel â Friedrich Lobe und das hebräische Theater 1933-1950.[14]
2015 wurde der Preis erneut geteilt. Die Wissenschaftlerin Lea Wohl von Haselberg erhielt den Preis fĂźr ihre Dissertation Und nach dem Holocaust? JĂźdische Spielfilmfiguren im (west-)deutschen Film und Fernsehen nach 1945. Die fĂźnf Studierenden Ăzlem AlagĂśz-Bakan, Fabian Boehlke, Viktoria Wilke, Nikolas Odinius und Thomas Rost erhielten den Preis fĂźr ihre gemeinsame Seminararbeit zum Thema Stolpersteine im Grindelviertel. Vom Namen zur Biographie. Ebenso ausgezeichnet wurde[15]
2016/17 ging die Auszeichnung an Jutta Braden (Fachbereich Geschichte) fĂźr ihre Monographie Konvertiten aus dem Judentum in Hamburg 1603 bis 1760. Esdras Edzardis Stiftung zur Bekehrung der Juden von 1667. sowie an Dr. Inka Le-Huu (ebenfalls Fachbereich Geschichte) fĂźr ihre Dissertation Die sociale Emanzipation der Juden. JĂźdisch-christliche Begegnungen im Hamburger BĂźrgertum (1830â1871).
Joseph-Carlebach-Schule
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Zum Schuljahr 2007/08 sind am 28. August 2007 nach 68 Jahren wieder Kinder in das Gebäude der ehemaligen Talmud-Tora-Schule eingezogen. Der Schulbetrieb beginnt im Geiste Joseph Carlebachs in Gestalt einer staatlich genehmigten jßdischen Ganztagsgrundschule mit angeschlossener Vorschule. Die Finanzierung teilen sich die Stadt Hamburg, die jßdische Gemeinde und die Eltern.
Bis dahin war in dem Gebäude die Fachhochschule fßr Bibliothekswesen untergebracht. Eine Gedenktafel im Treppenhaus erinnerte an die Geschichte der Schule und das Schicksal ihrer Schßler und Lehrer.
Im Gebäude sind auch der Kindergarten der jßdischen Gemeinde mit 60 Plätzen und die Verwaltung der jßdischen Gemeinde untergebracht.
In Hamburg-Altona
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Am SĂźdende des Platzes der Republik gegenĂźber dem Rathaus erinnert der schwarze Quader Black Form â Dedicated to the Missing Jews von Sol LeWitt mit einer Widmung an die âJuden, die Altona fĂźr immer fehlenâ an die jĂźdische Gemeinde und ihren Rabbiner Joseph Carlebach.
In Altona erinnert die CarlebachstraĂe, die von der GilbertstraĂe zur SaĂstraĂe fĂźhrt, an den Altonaer Oberrabbiner.[16]
In LĂźbeck
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der etwa 5,5 Hektar groĂe Carlebach-Park im neuen LĂźbecker Hochschulstadtteil wurde nach der Rabbinerfamilie Carlebach benannt.
Gedenken an Carlebach in Israel
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Joseph Carlebach Institut
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Das 1992 an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan gegrßndete deutschsprachige akademisch-erzieherische Joseph Carlebach Institut (JCI) mÜchte zum deutsch-jßdischen und deutsch-israelischen Verständnis beitragen und fÜrdert gemeinsame Seminare und Konferenzen mit deutschsprachigen Universitäten, Instituten und Studierendengruppen. Weitere Ziele sind die (Wieder)VerÜffentlichung der Schriften Joseph Carlebachs sowie die Pflege des Andenkens an die Familie Carlebach, an die jßdischen Gemeinden und an die in der Schoah Umgekommenen.
Das vom JCI aufgebaute Archiv umfasst Sammlungen zu Joseph Carlebach, zum Leipziger Rabbiner Ephraim Carlebach, zum jßdischen Leben in Schleswig-Holstein sowie Einzeldokumente. Die alle zwei bis drei Jahre erscheinenden Schriftenbände zur Joseph Carlebach-Konferenz werden von der JCI mit herausgegeben.[17]
'Rechov Carlebach ר××× ×§×¨××××' in Jerusalem
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Jerusalemer Vorort Talpiot wurde am 18. August 1954 in Erinnerung an sein Wirken an der dortigen Lämel-Schule eine StraĂe nach Joseph Carlebach benannt.
Werke (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Lewi ben Gerson als Mathematiker. Ein Beitrag zur Geschichte der Mathematik bei den Juden (Dissertation). L. Lamm, Berlin 1910.
- Das Hohelied, Ăźbertragen und gedeutet von Joseph Carlebach. Hermon-Verlag, Frankfurt am Main 1924.
- Moderne pädagogische Bestrebungen und ihre Beziehungen zum Judentum. JĂźdische Schriftenreihe B.J.A. 12 Nr. 3 (19 S.). Hebräischer Verlag âMenorahâ, Berlin o. J. [1924 o. 1925].
- Die drei grossen Propheten Jesajas, Jirmija und Jecheskel; eine Studie (133 S.). Hermon-Verlag, Frankfurt am Main 1932.
- franzĂśsische Ăbersetzung: Les trois grands prophetes, Isaie, Jeremie, Ezechiel. Traduit de lâallemand par Henri Schilli (141 S.). Editions A. Michel, Paris 1959.
- Das Buch Koheleth. Ein Deutungsversuch. Hermon, Frankfurt am Main 1936.
- Das gesetzestreue Judentum (53 S.). Im Schocken Verlag, Berlin 1936.
- Ausgewählte Schriften, Band 1 und 2. Herausgegeben von Miriam Gillis-Carlebach, mit einem Vorwort von Haim H. Cohn. Georg Olms Verlag, Hildesheim, New York 1982.
- Ausgewählte Schriften, Band 3. Herausgegeben von Miriam Gillis-Carlebach. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2002[18]
- Ausgewählte Schriften, Band 4: Ausgewählte Briefe aus fßnf Jahrzehnten. Herausgegeben von Miriam Gillis-Carlebach unter Mitarbeit von Gillian Goldmann. Georg Olms Verlag, Hildesheim 2007[19]
- Mikhtavim mi-Yerushalayim (1905â1906): Erets Yi'sra'el be-reshit ha-me'ah be-`ene moreh tsa`ir, ma'skil-dati mi-Germanyah. Hrsg. und Ăźbersetzt von Miryam Gilis-Karlibakh (141 S., ill.). Ramat-Gan: Orah, mi-pirsume Mekhon Yosef Karlibakh; Yerushalayim: Ariel, 1996.
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Biographisches Lexikon fĂźr Schleswig-Holstein und LĂźbeck. Band 7, S. 41 ff.
- Sybille Baumbach et al.: âWo Wurzeln waren âŚâ Juden in Hamburg-EimsbĂźttel 1933 bis 1945. Hrsg. von der Galerie Morgenland, DĂślling und Galitz Verlag, Hamburg 1993.
- Andreas Brämer: Joseph Carlebach. Reihe âHamburger KĂśpfeâ, Hamburg 2007, ISBN 978-3-8319-0293-4.
- Shlomo (Peter) Carlebach: Ish Yehudi â The Life and Legacy of a Torah Great. Joseph Tzvi Carlebach. Shearith Joseph Publications, New York 2008 (englisch).
- Jens-Peter Finkhäuser, Evelyn Iwersen: Die Juden in Altona sind längst vergessen. In: Stadtteilarchiv Ottensen e. V. (Hrsg.): Ohne uns hätten sie das gar nicht machen kÜnnen. Nazi-Zeit und Nachkrieg in Altona und Ottensen. Hamburg 1985.
- Miriam Gillis-Carlebach (Hrsg.): JĂźdischer Alltag als humaner Widerstand. Dokumente des Hamburger Oberrabbiners Dr. Joseph Carlebach aus den Jahren 1939â1942. Verlag Verein fĂźr Hamburgische Geschichte, Hamburg 1990.
- Miriam Gillis-Carlebach: âLicht in der Finsternisâ. JĂźdische Lebensgestaltung im Konzentrationslager Jungfernhof. In: Gerhard Paul und Miriam Gillis-Carlebach: Menora und Hakenkreuz. NeumĂźnster 1988, ISBN 3-529-06149-2, S. 549â563.
- Miriam Gillis-Carlebach: Jedes Kind ist mein Einziges. Lotte Carlebach-Preuss. Antlitz einer Mutter und Rabbiner-Frau. DÜlling und Galitz, Hamburg veränderte Neuauflage 2000, ISBN 3-930802-70-8.
- Miriam Gillis-Carlebach: âTastet meine Messiasse nicht an, das sind meine Schulkinderâ. Joseph Carlebachs jĂźdische Erziehungslehre. 2004, ISBN 3-935549-94-6.
- Carlebach, Joseph. In: Lexikon deutsch-jĂźdischer Autoren. Band 4: BrechâCarle. Hrsg. vom Archiv Bibliographia Judaica. Saur, MĂźnchen 1996, ISBN 3-598-22684-5, S. 436â448.
- Esriel Hildesheimer, Mordechai Eliav: Das Berliner Rabbinerseminar 1873-1938. Berlin 2008, ISBN 978-3-938485-46-0, S. 89â90.
- Ulla Hinnenberg / Stadtteilarchiv Ottensen e. V.: Der jĂźdische Friedhof in Ottensen 1582â1992. Hamburg-Altona 1992.
- Ulla Hinnenberg / Stadtteilarchiv Ottensen e. V.: Die Kehille. Geschichte und Geschichten der Altonaer jßdischen Gemeinde. Hamburg-Altona 1996.
- Alissa Lange: Das jßdische Altenhaus am Grindel. Die jßdische Geschichte des heutigen katholischen Studentenwohnheims Franziskus-Kolleg in Hamburg im 19. Jahrhundert. Hamburger Historische Forschungen, Band 3, Hamburg University Press, Hamburg 2008.[20]
- Ina Lorenz: Das Leben der Hamburger Juden im Zeichen der âEndlĂśsungâ (1942â1945). In: Arno Herzig, Ina Lorenz (Hrsg.): Verdrängung und Vernichtung der Juden unter dem Nationalsozialismus. Hamburg 1992.
- Ina Lorenz: Gehen oder bleiben. Neuanfang der jĂźdischen Gemeinde in Hamburg nach 1945. Hamburg 2002.
- Ina Lorenz, JĂśrg Berkemann: Streitfall JĂźdischer Friedhof Ottensen 1663â1993. Zwei Bände. Hamburg 1995.
- Anthony McElligott: Contested City. Municipal Politics and the Rise of Nazism in Altona 1917â1937. Ann Arbor 1998.
- Beate Meyer: Die Verfolgung und Ermordung der Hamburger Juden 1933â1945. Hrsg. von der Landeszentrale fĂźr politische Bildung, Hamburg 2006, ISBN 3-929728-85-0.
- Jens Michelsen: JĂźdisches Leben in der Wohlers Allee. Hamburg 1995.
- Christine MĂźller: Zur Bedeutung von Religion fĂźr jĂźdische Jugendliche in Deutschland. Reihe âJugend â Religion â Unterrichtâ, Band 11, MĂźnster 2007, ISBN 978-3-8309-1763-2.
- Sabine Niemann (Redaktion): Die Carlebachs. Eine Rabbinerfamilie aus Deutschland. Ephraim-Carlebach-Stiftung (Hrsg.), DĂślling und Galitz, Hamburg 1995, ISBN 3-926174-99-4.
- Gerhard Paul, Miriam Gillis-Carlebach (Hrsg.): Menora und Hakenkreuz. Zur Geschichte der Juden in und aus Schleswig-Holstein, LĂźbeck und Altona (1918â1998). Wacholtz, NeumĂźnster 1998, ISBN 3-529-06149-2.
- Ursula Randt: Die Talmud Tora Schule in Hamburg 1805â1942. ISBN 3-937904-07-7.
- Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese e. V.: Viermal Leben. Jßdisches Schicksal in Blankenese 1901 bis 1943. Hamburg 2003.
- Ursula Wamser, Wilfried Weinke, Ulrich Bauche (Hrsg.): Eine verschwundene Welt: JĂźdisches Leben am Grindel. Ăberarbeitete Neuauflage Hamburg 2006, ISBN 3-934920-98-5.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Literatur von und Ăźber Joseph Carlebach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Joseph Carlebach Institut an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan (Israel)
- Website des Carlebach-Familien-Archivs des Joseph Carlebach Instituts an der Bar-Ilan-Universität in Ramat Gan
- Quellen Ăźber Joseph Carlebach in englischer Sprache
- Dr. Joseph Carlebach * 1883 auf den Seiten von Stolpersteine Hamburg (Autor: Andreas Brämer, Stand: September 2016, abgerufen am 8. August 2019)
- Joseph Carlebach-Platz und Synagogen-Monument ( vom 24. September 2009 im Internet Archive)
- Der Schulbetrieb in der Joseph-Carlebach-Schule wird wieder aufgenommen, Meldung auf abendblatt.de
- Offizielle Website der Joseph-Carlebach-Schule
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Hermann Genzken: Die Abiturienten des Katharineums zu LĂźbeck (Gymnasium und Realgymnasium) von Ostern 1807 bis 1907. Borchers, LĂźbeck 1907. (Beilage zum Schulprogramm 1907) Digitalisat Nr. 1133
- â Joseph Carlebach, 'Brief an Leopold Rosenak vom Mai 1917', In: Joseph Carlebach: Ausgewählte Schriften. Teil 4: Ausgewählte Briefe aus fĂźnf Jahrzehnten, hrsg. von Miriam Gillis-Carlebach. Olms, Hildesheim 2007, ISBN 978-3-487-13345-4, S. 111.
- â Zu dieser Rede siehe Axel Schildt: Max Brauer, S. 63â65 und Christa Fladhammer, Michael Wildt: Einleitung, S. 57â59.
- â Hamburger SchlĂźsseldokumente zur deutsch-jĂźdischen Geschichte
- â Biographie Rabbiner Carlebach auf der Webseite des Joseph Carlebach Instituts
- â 'Schreiben des Reichs- und PreuĂischen Ministers fĂźr die kirchlichen Angelegenheiten an das Hamburgische Staatsamt vom 15. Januar 1937' Berlin, Staatsarchiv Hamburg, Bestand 113-5, Akte EIV B1, wiedergegeben nach: Vierhundert Jahre Juden in Hamburg: eine Ausstellung des Museums fĂźr Hamburgische Geschichte vom 8. November 1991 bis 29. März 1992, Ulrich Bauche (Hrsg.), DĂślling und Galitz, Hamburg 1991, (Die Geschichte der Juden in Hamburg; Bd. 1), S. 444, ISBN 3-926174-31-5
- â Andreas Brämer: Judentum und religiĂśse Reform. Der Hamburger Israelitische Tempel 1817-1938. DĂślling und Galitz Verlag, Hamburg 2000, ISBN 3-933374-78-2, S. 89
- â Baruch Z. Ophir: Zur Geschichte der Hamburger Juden 1919-1939. Juden in PreuĂen - Juden in Hamburg. Peter Freimark, 1983, abgerufen am 10. Mai 2026., Bd. 10. Institut fĂźr die Geschichte der deutschen Juden / Hans Christians Verlag, Hamburg 1983 (PDF, 54 MB ( des vom 7. März 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.), S. 94
- â Hans-Juergen Fink: Die Akten des BĂśsen. In: Hamburger Abendblatt vom 11. Juni 2011, S. 12, (Quellen fĂźr Finks Artikel: Zusammenfassung Interview mit Miriam Gillis-Carlebach sowie Akten Strafverfahren und Finanzermittlung aus dem Staatsarchiv der Freien und Hansestadt Hamburg)
- â Miriam Gillis-Carlebach: âLicht in der Finsternisâ. JĂźdische Lebensgestaltung im Konzentrationslager Jungfernhof. In: Gerhard Paul und Miriam Gillis-Carlebach: Menora und Hakenkreuz. NeumĂźnster 1988, ISBN 3-529-06149-2, S. 551
- â nach Gillis-Carlebach, JĂźdischer Alltag als humaner Widerstand, S. 109
- â Miriam Gillis-Carlebach: âLicht in der Finsternisâ... ISBN 3-529-06149-2, S. 560.
- â Joseph-Carlebach-Preis auf der Webseite der Universität Hamburg
- â Joseph-Carlebach-Preis diesmal an zwei Forscher vergeben ( des vom 3. März 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂźft. Bitte prĂźfe Original- und Archivlink gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Kieler Nachrichten online, 22. April 2013
- â Verleihung des Joseph Carlebach-Preises 2015, Universität Hamburg
- â CarlebachstraĂe ( vom 13. März 2013 im Internet Archive), in: eins A. Stadtteilzeitung fĂźr das Entwicklungsquartier Altona-Altstadt, Mai 2012, S. 3
- â Ăber das Joseph Carlebach Institut (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im März 2022. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂźfe den Link gemäà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) auf der Website des Projekts German Jewish Cultural Heritage (GJCH) ( vom 11. November 2017 im Internet Archive) am Moses Mendelssohn Zentrum fĂźr europäisch-jĂźdische Studien e. V. an der Universität Potsdam
- â AnkĂźndigung Band 3 auf der Webseite des Georg Olms Verlags
- â AnkĂźndigung Band 4 auf der Webseite des Georg Olms Verlags
- â Informationen zur Publikation auf der Website des Verlags der Universität Hamburg
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Carlebach, Joseph |
| ALTERNATIVNAMEN | Carlebach, Joseph Zwi |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Rabbiner, Opfer des Holocaust |
| GEBURTSDATUM | 30. Januar 1883 |
| GEBURTSORT | LĂźbeck |
| STERBEDATUM | 26. März 1942 |
| STERBEORT | bei Riga |
- Student des Rabbinerseminars zu Berlin
- Rabbiner (Deutschland)
- Mitglied der Familie Carlebach
- Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)
- Opfer des Holocaust
- KZ-Häftling
- Person, fĂźr die in Hamburg-Rotherbaum ein Stolperstein verlegt wurde
- Rabbiner (LĂźbeck)
- Person des Judentums (Hamburg)
- Deutscher
- Geboren 1883
- Gestorben 1942
- Mann
- Person des Judentums (Berlin)