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Lie-Winkel

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Graphische Darstellung des Lie-Winkels

Der Lie-Winkel (ausgesprochen wie das englische Wort lie fĂŒr liegen), oft einfach auch nur der Lie, beschreibt den Neigungswinkel des Schaftes eines GolfschlĂ€gers relativ zur Sohle des SchlĂ€gerkopfes.[1] Er wird in Grad angegeben. Der Lie-Winkel wird so eingestellt, dass die Unterseite des SchlĂ€gerkopfes im Treffmoment parallel zum Boden ist. Andere Winkel am SchlĂ€gerkopf sind der Loft, der Bounce und der Offset.

Je lĂ€nger der Schaft, desto kleiner der Lie, um die Sohle horizontal zum Boden zu bringen. Hier spielen natĂŒrlich auch die GrĂ¶ĂŸe, ArmlĂ€nge und Schwungbahn des Spielers eine Rolle. Deshalb wird der richtige Lie auf den Golfspieler und seine Schwungbahn im Rahmen eines SchlĂ€ger-Fittings geprĂŒft und gegebenenfalls angepasst. Der Lie-Winkel ist beim Driver am kleinsten und bei den Wedges am grĂ¶ĂŸten. Der Lie-Winkel liegt zwischen 59° beim langen Eisen und 65° bei den Wedges. Die Lie-Winkel fĂŒr Hölzer liegen zwischen 57° bei Drivern und 59° beim Holz 5.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 IvĂĄn Egry: Physik des Golfspiels: Mit Newton Zum Tee. Wiley-VCH, Weinheim 2014, S. 144 (Online bei Google Books)