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MS-Schramberg

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Koordinaten: 48° 13â€Č 58,9″ N, 8° 25â€Č 40,3″ O

MS-Schramberg
Rechtsform GmbH & Co. KG
GrĂŒndung 1963
Sitz Schramberg, Deutschland
Leitung Heimo HĂŒbner
Mitarbeiterzahl 500[1]
Umsatz 100 Mio. EUR[1]
Branche Magnet- und Systemlösungen
Website www.magnete.de
Stand: 24. Juli 2024

MS-Schramberg (vormals Magnetfabrik Schramberg) ist ein 1963 gegrĂŒndeter deutscher Magnethersteller aus Schramberg-Sulgen, Baden-WĂŒrttemberg.

Die GrĂŒndung der Magnetfabrik Schramberg erfolgt 1963 als Hersteller von Hartferritmagneten. Die ersten Produkte waren Gesinterte Hartferritmagnete, die mit anfangs drei Mitarbeitern hergestellt wurden.[2] Seit 1985 werden auch kunststoffgebundene und Seltenerdmagnete hergestellt.[2] 1992 ĂŒbernimmt die Magnetfabrik die Herstellung von Baugruppen fĂŒr Kunden. Ab 2005 ergĂ€nzen Kunststoffteile das Produktprogramm und 2006 wird eine Produktion fĂŒr Mikrospritzgießteile aufgebaut. Zum 1. Mai 2008 firmiert die Magnetfabrik Schramberg in MS-Schramberg GmbH & Co. KG um und es wurde mit dem Bau eines 9.000 Quadratmeter großen Produktionswerks begonnen, das 2009 fertiggestellt wurde.[2] Ab 2010 verfĂŒgte MS-Schramberg ĂŒber drei Werke mit einer GesamtflĂ€che von insgesamt 28.000 Quadratmeter.[3] Gefertigt werden ca. 5000 kundenspezifische Artikel.[4]

GeschÀftszahlen

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WÀhrend mit den ersten Produkten 1963 noch etwa 23.000 Euro von drei Mitarbeitern erwirtschaftet wurden,[2] stieg der Umsatz bis 2012 auf rund 84 Millionen Euro.[5] Im Jahr des 50-jÀhrigen FirmenjubilÀums 2013 erwirtschaftete MS-Schramberg nach eigenen Angaben einen Umsatz von rund 92 Millionen Euro mit etwa 500 Mitarbeitern.[6]

Im Jahr 2018 wurde ein Umsatz von 109 Millionen Euro erzielt und die Mitarbeiterzahl stieg auf etwa 600 Mitarbeiter.[7]

Pro Jahr werden 20 Millionen Teile, davon 700.000 Ringmagnetsysteme fĂŒr Automatikgetriebe hergestellt.[2][8] Zum Produktportfolio von MS Schramberg gehören: Dauermagnete, Dauermagnete (Ferrite), Greifermagnete, Haftmagnete, Haftmagnete (haftgummiert), Hartferritmagnete, Hochenergiemagnete, Kleinmagnete, Magnete (kunststoffgebunden), Magnete (Samarium-Kobalt), Magnetsysteme, Neodym-Eisen-Bor-Magnete, Permanentmagnetbremsen, Permanentmagnetmotoren und magnetische Platten aus Kunststoff.[9]

Weitere bedeutende Magnethersteller der Automobilindustrie:[10]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 im elektronischen Bundesanzeiger
  2. 1 2 3 4 5 Die QualitĂ€t bleibt – Neu aufgestellt geht MS-Schramberg einer guten Zukunft entgegen: Das Wissen um Magnete und Kunststoffe ist weltweit gefragt (Memento vom 4. MĂ€rz 2016 im Internet Archive) (magnete.de, Anzeige von MS Schramberg in Standort Landkreis Rottweil, Ausgabe nicht bekannt, Seite 60, abgerufen am 6. Januar 2016)
  3. ↑ Mittelstand und EffektivitĂ€t (cebra.biz vom 14. November 2011, abgerufen am 6. Januar 2016)
  4. ↑ Vorstellung von www.magnete.de (Memento vom 6. Januar 2016 im Internet Archive) (allerlei-blog.de vom 15. Februar 2014, abgerufen am 6. Januar 2016)
  5. ↑ Schramberg: Eine Hochtechnologie, die anzieht (SchwarzwĂ€lder Bote vom 7. Januar 2014, abgerufen am 6. Januar 2016)
  6. ↑ Daten und Fakten (Memento vom 22. Dezember 2015 im Internet Archive)
  7. ↑ 550 Mitarbeiter – eine Leidenschaft: Magnete. In: Unternehmen. MS-Schramberg, 2020. Auf Magnete.de, abgerufen am 16. Februar 2022.
  8. ↑ Mit Klebstoff Magnetringe im Getriebe sicher befestigen (maschinenmarkt.vogel.de vom 16. April 2013, abgerufen am 14. Dezember 2015)
  9. ↑ abc der deutschen Wirtschaft: MS-Schramberg GmbH & Co. KG: Produkte (Memento vom 6. Januar 2016 im Internet Archive) (abconline.de vom 8. Oktober 2014, abgerufen am 6. Januar 2016)
  10. ↑ Studie „The Global Permanent Magnet Industry“ (waltbenecki, abgerufen am 21. Dezember 2015)