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Marion Titze

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Marion Titze (* 23. April 1953 in Lichtenwalde bei Chemnitz) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Marion Titze studierte von 1972 bis 1976 an der Sektion Journalistik an der Karl-Marx-UniversitĂ€t Leipzig, daneben absolvierte sie ein Fernstudium am Literaturinstitut „Johannes R. Becher“. Von 1976 bis 1985 arbeitete sie als Redakteurin beim DDR-Fernsehen. Hier war sie auch als Bezirksstadt-Korrespondentin der Aktuellen Kamera in Cottbus tĂ€tig. Von 1985 bis 1987 gehörte Titze der Redaktion der Zeitschrift Temperamente an. Nachdem Titze dort aus politischen GrĂŒnden entlassen worden war, ließ sie sich als freie Schriftstellerin in Berlin nieder. Nach der Wende lieferte sie auch Radioessays fĂŒr den SĂŒdwestrundfunk.

  • Unbekannter Verlust. Rowohlt, Berlin 1994, ISBN 3-87134-208-4.
  • Das Haus der Agave. ErzĂ€hlungen. Klett-Cotta, Stuttgart 1997, ISBN 3-608-93684-X.
  • Schillers schönes Fieber und andere Diagnosen (= Meridiane. Band 8). Ammann, ZĂŒrich 1999, ISBN 3-250-60008-3.
  • Vom Mond das fehlende StĂŒck. Ein Essay ĂŒber Thomas HĂŒrlimanns »Einsiedler Welttheater« nach Pedro CalderĂłn de la Barca. Ammann, ZĂŒrich 2000, ISBN 3-250-20001-8.
  • Niemandskind (= Meridiane. Band 65). Roman. Ammann, ZĂŒrich 2004, ISBN 3-250-60065-2.
  • Schlaf, Tod und Traum. Mit Paco Knöller (13 Lithographien). Edition Mariannenpresse, Berlin 2007, ISBN 978-3-926433-44-2.