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Maxime Zuber

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Maxime Zuber (* 23. Mai 1963 in Délemont) ist ein Schweizer Politiker (PSA).

Zuber ist Sohn eines Schreiners und wuchs in einer kinderreichen Familie glĂŒhender Separatisten auf. Als Student lernte er Roland BĂ©guelin, den GeneralsekretĂ€r des Rassemblement jurassien, kennen und schloss sich den Separatisten an. Von 1986 bis 1987 prĂ€sidierte er den Studentenverband Mouvement universitaire jurassien. Zuber wurde Doktor der Mathematik, Professor an der UniversitĂ€t Neuenburg und Gymnasiallehrer. Seit den 1990er Jahren bis Ende 2016 war er StadtprĂ€sident von Moutier.[1] In diesem Amt wurde er insgesamt fĂŒnfmal wiedergewĂ€hlt. Daneben gehört er seit dem 1. Juni 2006 dem Grossen Rat des Kantons Bern fĂŒr den Wahlkreis Berner Jura an und ist dort Mitglied der Fraktion SP-JUSO-PSA.

Im November 2013 sorgten Zuber, der PrĂ€sident des PSA ist, und seine zwei Parteikollegen Jean-Pierre Aellen und Irma Hirschi fĂŒr einen Eklat im Grossrat, als sie aus Protest gegen Berner FĂ€hnchen auf ihren Pulten den Grossratssaal verliessen, da dies fĂŒr die PSA „einen sowohl unnötigen als auch verachtenden Affront“ darstellen wĂŒrde.[2] Die FĂ€hnchen waren in einer Reaktion der SVP auf eine regionale Abstimmung am 24. November 2013, in der sich 71,8 % der Stimmberechtigten im Berner Jura gegen den Zusammenschluss mit dem Kanton Jura aussprachen,[3][4] ohne Konsultation mit dem GrossratsprĂ€sidenten aufgestellt worden.[2] Zuber selbst ist dafĂŒr bekannt, die Fahne des Kantons Jura anstelle der Fahne des Kantons Bern zu hissen.[5]

Er ist mit Claudia De Santis verheiratet und hat zwei Kinder, Valentin Zuber (* 1989) und Marina Zuber (* 1992).

Einzelnachweise

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  1. ↑ Maxime Zuber sieht neue Chance fĂŒr Moutier, 22. Februar 2012, Berner Zeitung.
  2. 1 2 Grossrat: Eklat wegen Berner FĂ€hnchen, 25. November 2013, Berner Zeitung.
  3. ↑ Staatskanzlei Kanton Bern - Abstimmungsergebnisse 2013 (Memento des Originals vom 4. Dezember 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemĂ€ĂŸ Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  4. ↑ Der Bund: Berner Kantonsregierung freut sich ĂŒber Nein im Berner Jura
  5. ↑ Kanton Jura - Der untote Konflikt. 21. Januar 2010, Die Zeit.