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Migrantendeutsch

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Migrantendeutsch (auch: Immigrantendeutsch, Ethnolekt von nach deutschsprachigen LĂ€ndern / Gebieten immigrierten Personen) umschreibt als Sammelbegriff sprachliche Varianten, die sich als Mischformen aus der Zielsprache (Deutsch) und der Muttersprache zugereister Migrationsgruppen speisen. Gebraucht wird der Begriff hĂ€ufig, wenn der Lernprozess ungesteuert verlĂ€uft. Er beschreibt dann einen frĂŒhen Status der individuellen Sprachbeherrschung des Deutschen. Alternativ steht Migrantendeutsch fĂŒr die Sprache von Menschen mit Migrationshintergrund, deren Vorfahren schon in Deutschland lebten oder hier bilingual aufgewachsen sind. Charakteristisch ist in beiden FĂ€llen eine varianteninterne RegelmĂ€ĂŸigkeit der gemischten Sprachformen, die sich sowohl auf phonetische als auch grammatische und lexikalische Aspekte beziehen kann. Damit einher geht hĂ€ufig die FĂ€higkeit zum Code-Switching – dem situationsadĂ€quaten und oft fließenden Wechsel zwischen Migrantendeutsch und Standardsprache. Linguisten vergleichen verschiedene Ausformungen des Migrantendeutschs daher mitunter mit konventionellen Dialekten und Soziolekten.

Kennzeichnend fĂŒr Migrantendeutsch ist eine Kombination aus Muttersprache und deutscher Standardsprache mit vereinfachten grammatikalischen Satzstrukturen, wobei auch muttersprachliche Wörter/Satzfragmente in ansonsten deutschen Äußerungen verwendet werden können. Ein prominenteres Beispiel auf phonetischer Ebene ist der verĂ€nderte Artikulationsort des ich-Lauts, bei dem aus [ç] ein [ʃ] wird (ich vs. isch)[1]. Dieses PhĂ€nomen tritt primĂ€r dann auf, wenn Mutter- oder eine der Erstsprachen TĂŒrkisch oder Arabisch ist. Die Linguistik spricht hierbei von einer Koronalisierung, die auch in deutschen Dialekten zu beobachten ist.

In der Sprachwahrnehmung wird Migrantendeutsch oftmals als Restringierter Code bzw. „falsches Deutsch“ wahrgenommen und als doppelte Halbsprachigkeit abqualifiziert. Mit dem Begriff werden zweisprachig aufwachsende Kinder diskriminiert, die im Verlauf ihres Erstspracherwerbs angeblich weder Mutter- noch Fremdsprache korrekt beherrschen.[2] Die jeweilige AusprĂ€gung sei „von zahlreichen biographischen bzw. soziokulturellen Faktoren abhĂ€ngig: KontaktintensitĂ€t mit Deutschsprachigen, Arbeitssituation, WohnverhĂ€ltnisse, Einreisealter, Bildungsstand, Motivation, soziale Integration sowie bildungspolitische und pĂ€dagogische Maßnahmen von staatlicher Seite.“[3]

Heike Wiese wendet ein, dass die Wahrnehmung von Migrantendeutsch hĂ€ufig mit von außersprachlichen Faktoren geformten Voreinstellungen der jeweiligen Muttersprache zusammenhĂ€ngt.

„TĂŒrkisch-Kenntnisse werden nicht als Bildungswert, sondern als regelrechtes Handicap gesehen [
]: Mehrsprachige Kinder sprechen nach dieser Auffassung plötzlich gar keine Sprache mehr richtig , sondern beide nur noch halb. [
] Mit Englisch passiert einem das nicht. Meine Töchter haben auch schon grammatische Regeln der einen Sprache auf den Bereich der anderen ĂŒbertragen und zum Beispiel so etwas gesagt wie Warte fĂŒr mich [
] oder auch I want that haven [
].“[4]

Entscheidender sei die Frage, ob daraus entstehende Varianten ĂŒber innerstrukturelle RegelmĂ€ĂŸigkeiten verfĂŒgen und in welchen Situationen (bewusst) die Variante dem Standard vorgezogen wird. Am Beispiel des Kiezdeutschen – einer Ausformung des Migrantendeutschs, das primĂ€r von TĂŒrken in Berlin, aber auch von Jugendlichen anderer Herkunft geprĂ€gt wird – arbeitet Wiese spezifische Strukturmerkmale auf allen Sprachebenen heraus. Sie vergleicht Kiezdeutsch daher stĂ€rker mit der Entwicklung eines Dialekts im Anfangsstadium und hebt damit diatopische (regionale) Differenzierungen im Kontrast zu diastratischen (die soziale Schicht betreffend) in den Vordergrund.

Soziolinguistisch betrachtet kann Migrantendeutsch als habitueller Soziolekt verstanden werden. Der sozial stratifizierte Code fungiert sodann als abgrenzendes Distinktionsmerkmal einer bestimmten Gruppe. Andere habituelle Soziolekte umfassen geschlechtsspezifische Sprechweisen, aber auch Sondersprachen wie Rotwelsch und Manisch.[5] Entscheidend sind Perspektive und der soziale Kontext. So lĂ€sst sich das von Arbeitsmigranten der ersten Generation gesprochene sog. Gastarbeiterdeutsch der 1950er bis 1970er Jahre eher als Übergangssprache definieren, wĂ€hrend bspw. tĂŒrkischstĂ€mmige Personen der zweiten und dritten Generation eher Migrantendeutsch sprechen. Charakterisierend ist, dass es sich nicht mehr oder nur eingeschrĂ€nkt um Interferenzfehler handelt, da der Code erstens RegelmĂ€ĂŸigkeiten aufweist und zweitens jederzeit und situationsangemessen gewechselt werden kann. In diesen FĂ€llen spricht die VarietĂ€tenlinguistik auch von diaphasisher Variation.[6]

Verschiedene Varianten des gegenwÀrtigen Migrantendeutschs

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Das Migrantendeutsche gibt es nicht. Da es sich bei den so bezeichneten Varianten um sprachliche Mischformen aus Ziel- und Muttersprache handelt, ist es die beteiligte Muttersprache, die interne Charakteristika markiert. Migrantendeutsche Unterteilungen fokussieren somit jene Ausgangssprachen, die von besonders vielen Migranten in Deutschland gesprochen werden. Uwe Hinrichs schlĂ€gt auf dieser Grundlage eine viergliedrige Unterteilung in TĂŒrkisch-Deutsch, Russisch-Deutsch, Jugoslawisch-Deutsch und Kiezdeutsch vor.[7] Er weist zugleich darauf hin, dass mit dem Terminus Migrantendeutsch zugleich auch das Gastarbeiterdeutsch der 50er bis 70er Jahre gemeint sein kann; es liefert die Basis spĂ€terer migrantendeutscher Varianten, ist aber gleichzeitig dadurch gekennzeichnet, dass es hĂ€ufig ungesteuert erworben wurde, da eine fremdsprachliche Schulung weder im Heimatland noch in der Bundesrepublik angestrengt wurde.[8] Durch die soziokulturelle Rahmung – ein dauerhafter Verbleib in Deutschland war zunĂ€chst nicht vorgesehen, am Arbeitsplatz musste trotzdem Deutsch gesprochen werden, innerhalb des Wohnumfelds wurde weiterhin primĂ€r die Muttersprache gepflegt – lĂ€sst sich Gastarbeiterdeutsch auch als pidginĂ€hnliche Sprache definieren. 1968 prĂ€gte Michael Clyne dafĂŒr den Begriff „Pidgin-Deutsch“,[9] der Begriff wurde jedoch als irrefĂŒhrend bezeichnet.[10] Auch der Akzent von Migranten wird teilweise als Migrantendeutsch bezeichnet. Die Definition ist problematisch, da nur eine Ebene von Sprache – die Phonetik – involviert ist. Zugleich sind Akzente natĂŒrlicher Bestandteil fremdsprachlicher BemĂŒhungen und nicht merkmalstiftend fĂŒr das Migrantendeutsche allein.

Auf dieser Grundlage unterscheidet Hinrich vier Kernvarianten.

TĂŒrkisch-Deutsch

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Im Laufe der Jahrzehnte bildeten sich innerhalb der tĂŒrkischstĂ€mmigen Migranten in Deutschland natĂŒrlicherweise verschiedene soziale Gruppen heraus, deren alltagssprachliche VarietĂ€t zwar auf dem Gastarbeiterdeutsch der ersten Generation basieren mag, darĂŒber hinaus jedoch mehrdimensional ist. Vor allem das Milieu differiert stark und fĂŒhrt zu weiteren Subvarianten, die von der Sprachwissenschaft beschrieben wurden. Ein Beispiel sind die sogenannten UnmĂŒndigen, deren Kommunikation primĂ€r auf Deutsch stattfindet und ihrer IdentitĂ€t entspricht. Code-Switching findet laut Hinrich dann statt, wenn die Sprachrichtung wechselt: „Solche Schritte sind z. B. der Wechsel von Scherz zu Bitte [oder] von Argument zu Gegenargument.“[11] Grundlage dieser Variante des tĂŒrkisch-deutschen Migrantendeutschs ist ein kulturelles Milieu, das sich reflektiert und spitzzĂŒngig mit der Migrationssituation in Deutschland auseinandersetzt. Feridun Zaimoglu und der von ihm mitgeprĂ€gte Begriff Kanak Sprak dĂŒrfen dieser Gruppe zugerechnet werden. Sie lĂ€sst sich durch wechselseitige Adaptionsprozesse charakterisieren, beispielsweise durch grammatische Übernahmen aus dem TĂŒrkischen ins Deutsche und andersherum.

Russisch-Deutsch

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Obgleich die Zahl russischsprachiger Immigranten im Mindesten bereits an jene tĂŒrkischer heranreicht, sind linguistische Untersuchungen seltener, da es sich um eine im Vergleich jĂŒngere Entwicklung handelt. Charakteristisch ist fließendes lexikalisches Code-Switching, wie Hinrich darlegt:

„Das Russisch-Deutsch erzeugt zunĂ€chst massenhaftes Wort-Switching, um neue Sachverhalte und neue Situationen zu bezeichnen (vzjat‘ kogo fest na rabotu <jemanden unbefristet ĂŒbernehmen>), neue ‚deutsche‘ Situationen zu erfassen, unpassende russische AusdrĂŒcke wie otpusk zu umgehen (Urlaub) [
] und schließlich eine ‚Geheimsprache‘ fĂŒr private Kommunikationszwecke zu kreieren[.]“[12]

Jugoslawisch-Deutsch

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Auch das Jugoslawisch-Deutsche ist in einer frĂŒhen AusprĂ€gung (die Sprache von Migranten der ersten Generation) durch Interferenzfehler geprĂ€gt, die sich auf allen sprachlichen Ebenen manifestieren und daher Erscheinungsformen von Pidgin- oder Kreolsprachen aufweisen. Zu den Besonderheiten von Subvariantensprechern spĂ€terer Generationen zĂ€hlt das sog. Tag-Switching. Hierbei wird nicht nur auf lexikalischer Ebene die Sprache gewechselt; viel eher verĂ€ndert sich die gesamte Satzstruktur:

„Kinder 
 aso 
 voll krass, i niơta, mi smo otiơli to pogledat, in diesem Kasten - <Kinder 
 aso 
 voll krass, und nix, wir sind losgegangen um das zu sehen, in diesem Kasten
>“[13]

Verschmelzungen auf grammatischer Ebene sind Ă€hnlich wie beim Russischen auf den flektierenden Aufbau der slawischen Sprachen (z. B. Serbisch, Kroatisch und Bosnisch) zurĂŒckzufĂŒhren.

Kiezdeutsch als sozio- oder varietÀtenlinguistischer Terminus fand durch eine Erhebung der Linguistin Heike Wiese verstÀrkt Verbreitung, die einen in Berlin-Neukölln entstandenen Multiethnolekt entsprechend bezeichnete. Ihre im Buch Kiezdeutsch: Ein neuer Dialekt entsteht gezogenen Schlussfolgerungen wurden mitunter (auch von sprachwissenschaftlicher Seite) kritisiert. Allen voran ihr Postulat, das Spiel mit dem Regelinventar des Deutschen als Variantenreichtum zu werten und ihr Aufruf, Normtoleranz walten zu lassen wie bei anderen VarietÀten (Dialekten) des Deutschen, wurde debattiert. Methodisch bietet Wieses Analyse, die sich aus GesprÀchsmitschnitten speist, jedoch einen tieferen Blick ins Sprachsystem des Kiezdeutschen, weshalb diese Variante des Migrantendeutschs als gut erforscht gilt.

Verzicht auf Artikel und PrÀposition bei Ortsangaben

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Beispiel: Heute muss isch wieder Solarium gehen.[14]

Der bestimmte Artikel das sowie die PrĂ€position in werden ausgespart. Syntaktisch kann es sich dabei um eine Übernahme aus dem TĂŒrkischen handeln. Wiese hĂ€lt dagegen, dass solche Satzformen gerade nicht dem agglutierenden Sprachbau des TĂŒrkischen entsprĂ€che, da dort prĂ€positionale Informationen als Postpositionen am Ende der Ortsangabe erscheinen: okul-da – in der Schule.[15] Schule-in oder Schule-da wĂ€ren eine direktere Adaption, sind aber nicht gebrĂ€uchlich.

Funktionsneubestimmung von so

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Auch im Standard ĂŒbernimmt so verschiedene Aufgaben, fungiert z. B. als Graduierungspartikel (So weit!) oder Konjunktion (Es schmeckt so gut wie selten zuvor.). Im Kiezdeutschen tritt eine weitere Funktion hinzu:

Beispiel: „Er ist EnglĂ€nder und feiert mit uns. Er hat so TĂŒrkeitrikot und TĂŒrkeifahne um sich.“[16]

Das Wort wird zum so genannten Fokusmarker und steht vor jenem Teil des Satzes, der im Sprechakt als besonders wichtig eingestuft wird. Ähnliche Verwendungsweisen von so finden sich auch in nicht-kiezdeutschen Kontexten, obgleich seine frequenzielle Verbreitung in dieser Variante des Migrantendeutschs gehĂ€uft auftritt.[17]

lassma – aus Klitisierungen werden Aufforderungswörter/Partikel

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Als Klitisierungen – Verschmelzungen zweier Wörter zu einem wie hast und du zu haste – treten Formen wie lassma und musstdu auch in anderen Bereichen des deutschen VarietĂ€tenspektrums auf. Im Kiezdeutschen markieren sie AufforderungssĂ€tze oder VorschlĂ€ge und fungieren als Partikel.

Beispiel: „Musstu mal PĂ€rschen-Date mit Sascha machen.“[18]

Ein weiteres prominentes Beispiel dieser Kategorie ist ischwör. Verwendung findet es, wenn der Wahrheitsgehalt einer Aussage besonders betont werden soll. Es referiert zwar auf ich schwör(e), ist nun aber nicht mehr flektierbar und fungiert daher ebenfalls verstÀrkt als Partikel. Die semantische Ausgangsbedeutung verblasst.

Sprachpfleger stehen dem Konzept des Migrantendeutschs kritisch gegenĂŒber.[19] Problematisiert wird sein Einfluss auf das Sprachsystem des deutschen Standards einerseits wie kodifizierende BemĂŒhungen andererseits, die erstgenannten Einfluss institutionell unterstĂŒtzen. Die WebprĂ€senz Kiezdeutsch.de, auf der entsprechende Unterrichtsmaterialien angeboten werden, ist hierfĂŒr beispielgebend.[20]

Ein weiteres Problem besteht auf terminologischer Ebene. Als Oberbegriff fĂŒr eine Reihe von Subvarianten, aber auch anderen als Migrantendeutsch bezeichneten Sprachebenen oder Fortschrittsstadien des Fremd- und Zweitsprachenerwerbs von Migranten, kommt es zwangslĂ€ufig zu begrifflichen Überschneidungen. Dies betrifft vor allem den Terminus Ethnolekt, der in diesem Sinne als Oberbegriff fĂŒr die sprachlichen Besonderheiten von Migranten gelten mĂŒsste, wĂ€hrend Migrantendeutsch zusĂ€tzlich die soziokulturellen und -ökonomischen VerhĂ€ltnisse einzelner Migrantengruppen in Deutschland mit umschreibt.

  • Jannis Androutsopoulos: „Ultra korregd Alder! Zur medialen Stilisierung und Aneignung von ,TĂŒrkendeutsch‘“, 2002, Researchgate
  • Kristina Bornemann: Der schwierige Weg zur Zweitsprache. Theoretische Grundfragen und Einflussfaktoren ‚jenseits der Sprache‘. Diplomica Verlag, Hamburg 2015.
  • Hadumod Bußmann (Hrsg.): Lexikon der Sprachwissenschaft. 3. aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002, ISBN 3-520-45203-0, S. 233–234 (Artikel Gastarbeiterdeutsch).
  • U. Hinrich: Multi Kulti Deutsch. Wie Migration die deutsche Sprache verĂ€ndert. Beck, MĂŒnchen 2013.
  • M. Souza: Die Semiotik soziolinguistischer Marker am Beispiel der Diskurspartikel ‚alter‘ In: Eva Bonn, Christian Knöppler, Miguel Souza (Hrsg.): Was machen Marker? Logik, MaterialitĂ€t und Politik von Differenzierungsprozessen. transcript, Bielefeld 2013, S. 47–84.
  • Helmut Spiekermann: Variation in der deutschen Sprache, in Hans-JĂŒrgen Krumm, Christian Fandrych, Britta Hufeisen & Claudia Riemer (Hrsg.) Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Ein internationales Handbuch. Band 1. De Gruyter, Berlin, New York, S. 343–359.
  • Markus Steinbach u. a.: Schnittstellen der germanistischen Linguistik. Metzler, Stuttgart/Weimar 2007.
  • Heike Wiese: Kiezdeutsch. Ein neuer Dialekt entsteht. Beck, MĂŒnchen 2012.
  • Helga Kotthoff / Daniel Stehle: „‚Wasch labersch du?‘ - Komische Vagheit in der Ethno-Comedy. Die Internet-Komik des Tedros ,Teddy‘ Teclebrhan und ihre Rezeption durch Jugendliche“, in: Simon Meier et al. (Hrsg.): Dialog und (Inter)KulturalitĂ€t. Theorien, Konzepte, empirische Befunde. TĂŒbingen: Narr 2014, S. 217–237. PDF
  • Christopher KloĂ«: Komik als Kommunikation der Kulturen: Beispiele von tĂŒrkischstĂ€mmigen und muslimischen Gruppen in Deutschland. Springer-Verlag, 2017, ISBN 978-3-658-17201-5.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Souza (2013), S. 58.
  2. ↑ Bornemann (2015), S. 22.
  3. ↑ Bußmann 2002, S. 233f
  4. ↑ Wiese 2012, S. 186f.
  5. ↑ Steinbach u. a. (2007), S. 207.
  6. ↑ Spiekermann (2010), S. 353.
  7. ↑ Hinrich 2013, S. 146.
  8. ↑ Hinrich 2013, S. 151.
  9. ↑ Michael Clyne: Zum Pidgin-Deutsch der Gastarbeiter. In: Zeitschrift fĂŒr Mundartforschung. Band 35, Nr. 2, 1968, ISSN 0932-3988, S. 130–139, JSTOR:40500502.
  10. ↑ J. Arends/P. Muysken/N. Smith (1995) Pidgins and Creoles. Amsterdam: Benjamins.
  11. ↑ Hinrich 2013, S. 184.
  12. ↑ Hinrich 2013, S. 191ff.
  13. ↑ Hinrich 2013, S. 200.
  14. ↑ Wiese (2012), S. 53.
  15. ↑ Wiese (2012), S. 53.
  16. ↑ so als Fokusmarker. In: Kiezdeutsch.de. Abgerufen am 16. Juni 2017.
  17. ↑ Wiese (2012), S. 102.
  18. ↑ Wiese (2012), S. 64.
  19. ↑ JĂŒrgen Trabant: Streitfrage Kiezdeutsch – IrrtĂŒmer der romantischen Linguistik. In: faz.net. 9. Juni 2012, abgerufen am 4. April 2021.
  20. ↑ kiezdeutsch.de – Ein Infoportal zu Jugendsprache in urbanen Wohngebieten mit hohem Migrantenanteil: Informationen fĂŒr Interessierte und Handreichungen fĂŒr Schulen. Abgerufen am 15. Juni 2017.