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Network Movie

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
NETWORK MOVIE
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Rechtsform Gesellschaft mit beschrÀnkter Haftung (GmbH)
GrĂŒndung 1998
Sitz Köln, Hamburg, Berlin, MĂŒnchen Deutschland
Leitung Wolfgang Cimera, Bernd von Fehrn, Lasse Scharpen
Website www.networkmovie.de

Network Movie produziert seit FirmengrĂŒndung im Jahr 1998 Fernsehfilme, Kinofilme, Serien, Reihen und Mehrteiler sowie internationale Koproduktionen. Die Firma ist eine hundertprozentige Tochter von ZDF Studios, produziert fĂŒr das ZDF, weitere öffentlich-rechtliche und private Sender in Deutschland, ebenso wie fĂŒr nationale und internationale Streamingdienste. In der GeschĂ€ftsfĂŒhrung sind Wolfgang Cimera, Bernd von Fehrn und Lasse Scharpen, der im Jahr 2020 den Sitz „Studio Zentral“ in Berlin initiiert hat.

Network Movie produziert beispielsweise die Fernsehreihen Nord Nord Mord (seit 2011), Einsatz in Hamburg (2000–2013), Nachtschicht (seit 2002), Liebe, Babys und ein großes Herz (2006–2012), Unter anderen UmstĂ€nden (seit 2006), Der Kommissar und das Meer (2007–2021), Stralsund (seit 2009), Katie Fforde (2010–2021), Neben der Spur (2015–2022)[1], Solo fĂŒr Weiss (seit 2016), Helen Dorn (seit 2014) sowie die Serien SOKO Köln, SOKO Hamburg, Bettys Diagnose, Stolberg, Im Knast, Da kommt Kalle, Jenseits der Spree, Wir, Liebe. Jetzt! und Himmel und Erde (2022), eine ZDFneo-Serie von ukrainischen Filmschaffenden.

HĂ€ufig wird in Hamburg, Köln, Berlin und MĂŒnchen gedreht, aber auch in Spanien, Tschechien, Belgien, SĂŒdafrika, Argentinien, Schweden, TĂŒrkei, Italien, Namibia oder den USA. Als internationaler Koproduzent ist die Firma beteiligt an Filmen wie Ingmar Bergmans Sarabande, Wim Wenders’ Don’t Come Knocking, Love Is All You Need sowie den internationalen Serien West of Liberty und The Team sowie den Kino-Koproduktionen Deutschstunde (2019), Der PassfĂ€lscher (2022) oder Nahschuss (2021).

Die Filmproduktion arbeitet an vier Standorten: im Kölner Mediapark, im Hamburger Slomanhaus am Baumwall, in MĂŒnchen und mit Studio Zentral in Berlin.

Ausgezeichnete Produktionen (Auswahl)

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Jenseits (1999) im Auftrag des ZDF

Rette deine Haut (1999) im Auftrag des ZDF

  • Fernsehfestival Rencontres Internationales de Television in Reims in der Kategorie „Bester AuslĂ€ndischer Film“ 2002

Verbotene KĂŒsse (2001) im Auftrag des ZDF

Mord am Meer (2004) im Auftrag des ZDF

  • TV-Produzenten-Preis Filmfest Hamburg 2004
  • Fernsehfilmpreis der Deutschen Akademie der Darstellenden KĂŒnste fĂŒr Nadja Uhl in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ 2005
  • Sonderpreis der Jury auf dem Fernsehfilm-Festival Baden-Baden fĂŒr Nadja Uhl 2005
  • Auszeichnung „Bronze World Medal“ in der Kategorie „Drama“ bei New York Festivals 2006
  • Nominierung Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Regie Fernsehfilm“ 2005
  • Nominierung Goldene Kamera in der Kategorie „Bester deutscher Fernsehfilm“ 2006
  • Nominierung Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion & Unterhaltung“ 2006
  • Nominierung Deutscher Kamerapreis Kategorie „Fernsehspiel“ fĂŒr Hannes Hubach 2005

Die Nachrichten (2005) im Auftrag des ZDF

Duell in der Nacht (2007) im Auftrag des ZDF

Einsatz in Hamburg – Die letzte PrĂŒfung (2007) im Auftrag des ZDF

EntfĂŒhrt (2008) im Auftrag des ZDF

  • Goldene Kamera in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ 2010
  • Nominierung Goldene Kamera in der Kategorie „Bester Schauspieler“ fĂŒr Heino Ferch 2010
  • Nominierung Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion“ 2010

Amigo – Tod bei Ankunft im Auftrag des ZDF

  • New York Festival 2011 - Finalist Certificate in der Kategorie „TV Movie/Drama Special“
  • FernsehKrimi-Festival Wiesbaden in der Kategorie „Beste Regie“ 2011

Lollipop Monster

  • PrĂ€dikat „Besonders wertvoll“ von der Deutschen Film- und Medienbewertung FBW
  • Bayerischer Filmpreis in der Kategorie „Beste Nachwuchsdarstellerin“ fĂŒr Jella Haase und in der Kategorie „Beste Kamera“ fĂŒr Hannes Hubach 2011
  • Preis der deutschen Filmkritik in der Kategorie „Beste Filmmusik“ fĂŒr Ingo Ludwig Frenzel 2011
  • Femina Filmpreis in der Kategorie „KostĂŒmbild“ fĂŒr Julia Brandes 2011
  • Nominierung Berlinale fĂŒr den „Teddy Award“ 2011
  • Nominierung „New Faces Award“ 2011 fĂŒr Sarah HorvĂĄth

Nachtschicht – Ein Mord zu viel im Auftrag des ZDF

  • Nominierung Deutscher Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schauspieler“ fĂŒr MiĆĄel Matičević 2011

Nachtschicht – Wir sind die Polizei im Auftrag des ZDF

  • Nominierung Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion/Spezial“ 2011

Die Lehrerin im Auftrag des ZDF

  • Sonderpreis GĂŒnter-Rohrbach-Filmpreis fĂŒr Anna Loos 2011
  • Bayerischer Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ fĂŒr Anna Loos 2012
  • Nominierung Adolf-Grimme-Preis in der Kategorie „Fiktion“ 2012
  • Nominierung GĂŒnter-Rohrbach-Filmpreis 2011

SOKO Köln: Der letzte Einsatz im Auftrag des ZDF

  • Nominierung fĂŒr den Deutschen Kamerapreis in der Kategorie „Schnitt Fernsehserie“ fĂŒr Darius Simaifar 2012

Kommissar Stolberg im Auftrag des ZDF

  • Nominierung fĂŒr den Jupiter Award in der Kategorie „Beste TV-Serie (National)“ 2013

Das Ende einer Nacht (2012) im Auftrag des ZDF

  • Deutscher Fernsehpreis in den Kategorien „Bester Fernsehfilm“ und „Beste Schauspielerin“ fĂŒr Ina Weisse und Barbara Auer 2012
  • GĂŒnter-Rohrbach-Filmpreis fĂŒr Barbara Auer und Ina Weisse in der Kategorie „Beste Darstellerinnen“ 2012
  • Goldene Kamera in der Kategorie „Bester Fernsehfilm“ 2013
  • Nominierung Bambi in der Kategorie „Beste Schauspielerin National“ fĂŒr Barbara Auer
  • Nominierung fĂŒr die Goldene Kamera in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ Ina Weisse 2013
  • Nominierung Grimme-Preis 2013

Love Sucks (2024) im Auftrag von ZDFneo

Auszeichnungen fĂŒr internationale Koproduktionen

Die fĂŒnfte Frau wurde beim 1. Fernsehfestival in Venedig mit dem Hauptpreis als „Beste Miniserie“ prĂ€miert und auf der Cologne Conference mit dem „TV-Spielfilmpreis 2002“ ausgezeichnet. Der Mann ohne Vergangenheit von Aki KaurismĂ€ki (u. a. drei Preise in Cannes 2002, Oscar-Nominierung 2003), Reconstruction von Christoffer Boe (u. a. „Camera d’Or“ Cannes 2003), der Film wurde im gleichen Jahr von DĂ€nemark fĂŒr den Oscar „Foreign Language Film“ eingereicht. Don’t Come Knocking von Wim Wenders (u. a. „Beste Kamera“ EuropĂ€ischer Filmpreis 2005), Trilogie 1 von Theo Angelopoulos (FIPRESCI-Preis Berlin 2004), Gabrielle von Patrice ChĂ©reau (u. a. „LumiĂšre“-Preis fĂŒr Isabelle Huppert), Adams Äpfel von Anders Thomas Jensen (u. a. Publikumspreis auf den Filmfestivals in Hamburg, SĂŁo Paulo, Wisconsin und Warschau, drei dĂ€nische „Roberts“ etc.), Son of Rambow von Garth Jennings (u. a. Publikumspreis Locarno 2008). Der Überraschungserfolg Lost Persons‘ Area von Karoline Strubbe (u. a. Drehbuchpreis Cannes 2009). Außerdem erhielt Der letzte Weynfeldt, mit Stefan Kurt und Marie BĂ€umer in den Hauptrollen, zwei Schweizer Filmpreise und eröffnete 2011 die Cologne Conference.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Webseite Presseportal