Osmometrie
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Die Osmometrie verwendet den osmotischen Druck zur analytischen Bestimmung der Konzentration und/oder der Molaren Masse einer Lösung (bzw. der Molmassenverteilung).
Im Osmometer, einem Analyseinstrument, wird eine Messung des osmotischen Druckes durch AbkĂŒhlung unter den Gefrierpunkt der Probe vorgenommen.[1] Dieser lĂ€sst sich dann durch Umformung der GröĂengleichung
auf den gesuchten Wert fĂŒr die Konzentration oder die Molare Masse umformen.
Bestimmung der molaren Masse
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]FĂŒr die Bestimmung der molaren Masse sind folgende Beziehungen anzuwenden:
Eingesetzt und aufgelöst nach der molaren Masse gilt:
- : Masse der gelösten Substanz
- : Gaskonstante
- : Temperatur
- : Volumen der Lösung
Verfahren
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]GĂ€ngige Methoden einer Osmometrie sind:
- die Membranosmometrie und
- die Dampfdruckosmometrie.
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Axel M. Gressner, Torsten Arndt: Lexikon der Medizinischen Laboratoriumsdiagnostik. 2., ĂŒberarbeitete und erweiterte Auflage. Springer, Berlin, Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-12921-6, S. 1027, doi:10.1007/978-3-642-12921-6.