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Saum (Biotoptyp)

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
(Weitergeleitet von Saumwald)
Der aus Stauden gebildete Saum steht zwischen Hecke und Wegrand

Der Saum ist ein von Stauden gebildeter Vegetationsbestand von meist schmaler Ausdehnung, der sich herausbildet, wenn zwei verschiedenartige LebensrĂ€ume aneinanderstoßen (Krautsaum aus WildkrĂ€utern). Es handelt sich somit um ein Ökoton zwischen Wald und Offenland. Ein Saumbiotop verfĂŒgt ĂŒber eine eigene charakteristische Artenkombination (vgl. Saumbiozönose).

Ökologische Bedeutung und GefĂ€hrdung

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SĂ€ume erfĂŒllen vielfĂ€ltige ökologische Funktionen, beispielsweise als Rendezvousplatz fĂŒr Schmetterlinge, Überwinterungsquartier fĂŒr Wirbellose Tiere, als Brutplatz sowie Nahrungsbiotop. Ferner dienen SĂ€ume der Erhöhung der Strukturvielfalt in der Kulturlandschaft und spielen als Linienbiotope in der Biotopvernetzung eine entscheidende Rolle.

Aus agrartechnischer Sicht ist der Saum als potentielles Nutzland wertvoll und wird durch zu dichtes Heran- und UnterpflĂŒgen, zu hĂ€ufiges MĂ€hen, Flurbereinigungen und Herbizideinsatz beeintrĂ€chtigt.

Saum-Beispiele:

  • M. Schaefer: Wörterbuch der Ökologie. Fischer Verlag, Jena 1992, ISBN 3-8274-0618-8.