Schulmedizin
Schulmedizin, universitĂ€re Medizin, wissenschaftliche Medizin und Hochschulmedizin sind Bezeichnungen fĂŒr die an UniversitĂ€ten und ihnen gleichgestellten wissenschaftlichen Hochschulen in aller Welt gelehrte und allgemein anerkannte Medizin.[1]
âSchulmedizinâ wurde ursprĂŒnglich als abwertender Kampfbegriff in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts von Vertretern der Homöopathie und Naturheilkunde geprĂ€gt und verbreitet. Die Bezeichnung ist bis heute in Gebrauch, um heilkundliche Lehren und Praktiken, die zum Lehrinhalt der akademischen Medizin gehören, von der Alternativmedizin abzugrenzen.[2] Als Ersatzbegriff wurde âwissenschaftlich orientierte Medizinâ vorgeschlagen.[3]
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Ausdruck âSchulmedizinâ lĂ€sst sich von der mittelalterlichen Bezeichnung fĂŒr medizinische AusbildungsstĂ€tten herleiten (beispielsweise Schule von Salerno, auch Medizinschule von Salerno genannt, lateinisch Schola (medica) Salernitana), woraus sich als âHohe Schulenâ die Hochschulen (insbesondere die UniversitĂ€ten) entwickelt haben: Der Begriff Schola medicinae, bzw. englisch School of medicine, wurde auch im Sinne von âmedizinischer Lehre oder Ausbildungâ benutzt.[4]
Historische Kontexte im 19. und frĂŒhen 20. Jahrhundert
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Allopathie versus Staatsmedicin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Bevor der Begriff âSchulmedizinâ fĂŒr die an den UniversitĂ€ten gelehrte Medizin aufkam, wurde vom BegrĂŒnder der Homöopathie, Samuel Hahnemann, der Begriff âAllopathieâ geprĂ€gt. âAllopathieâ avancierte rasch zur Sammelbezeichnung fĂŒr ein breites Spektrum konventioneller Therapien, zu denen Hahnemanns Heilkunst â aber nicht nur sie â im Gegensatz stand.[5] In der 1831 veröffentlichten Schrift Die Allöopathie. Ein Wort der Warnung an Kranke jeder Art. warnt Hahnemann vor den Ărzten sowie der Arzneikunst âalter Schuleâ.[6] Die so von ihm Etikettierten und Angegriffenen empfanden den Begriff âAllopathieâ als rufschĂ€digend. Goethes Arzt Christoph Wilhelm Friedrich Hufeland schlug vor, sich statt des âviel zu engen, ja, ganz falschen Worts Allopathieâ immer des Worts ârationelle Medizinâ zu bedienen. Denn der wesentliche Unterschied der bisherigen wissenschaftlichen Medizin gegen die homöopathische sei âeben das BegrĂŒndetseyn auf Vernunft und VernunftschluĂâ. Hufelands Vorschlag vermochte sich in den Reihen der medizinischen Orthodoxie nicht durchzusetzen, und man bevorzugte bis weit in die zweite HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts den weitgehend wertneutralen Begriff âStaatsmedicinâ.[5] Auf den Staat bezog sich im Jahr 1994 auch noch der medizinkritische Chirurg und Autor Julius Hackethal, der das Wort âSchulmedizinâ als âOberbegriff fĂŒr die im Staatsauftrag gelehrte und praktizierte sowie staatlich geduldete Gesundheitshilfeâ verstand.[7]
Zweite HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Als sich Mitte des 19. Jahrhunderts die Zellularpathologie etablierte und die jahrhundertealte Humoralpathologie der naturwissenschaftlich-analytischen, mit quantifizierenden Methoden arbeitenden empirischen Medizin weichen musste und nachdem sich seit dem zweiten Drittel des 19. Jahrhunderts ein gĂ€nzlich neues Methodeninstrumentarium entwickelt hatte, gewann die naturwissenschaftlich geprĂ€gte Richtung in der Medizin an Einfluss. Zugleich gerieten die AnhĂ€nger der Homöopathie, des Mesmerismus, der Naturheilkunde und anderer medizinischer Richtungen ins Abseits und wurden zusehends als âQuacksalberâ und âKurpfuscherâ[8] abgelehnt. Im Gegensatz zum gegenwĂ€rtig viel weiter gefassten Begriff âNaturheilkundeâ waren deren damalige Vertreter, die so genannten âNaturĂ€rzteâ (eine Bezeichnung, die sowohl fĂŒr Naturheilkunde ausĂŒbende approbierte Ărzte als auch fĂŒr Naturheilverfahren bei Erkrankten anwendende medizinische Laien benutzt wurde[9]), der Ansicht, Naturerkenntnis sei nur durch die natĂŒrlichen menschlichen Instinkte zu erwerben, nicht durch Wissenschaft. MaĂgeblich war fĂŒr sie in der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts die von dem bayrischen MilitĂ€rarzt Lorenz Gleich (1798â1865) entwickelte âLehre vom Naturinstinktâ. Lorenz Gleich fĂŒhrte (unter RĂŒckgriff auf den von ihm nicht zitierten Christoph Wilhelm Hufeland) nicht nur den Begriff âNaturinstinktâ, sondern auch den der Naturheilkunde allgemein ein[10] und verstand darunter âNaturheilverfahren ohne Medicin im schneidenden Gegensatz zum Heilverfahren mit Medicinâ. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts verschĂ€rften sich die Auseinandersetzungen der approbierten Ărzteschaft mit den gesetzlich tolerierten Laienheilern und deren umstrittenen Verfahren, nachdem diese mancherorts die Kassenzulassung erreicht hatten. Auf den deutschen Ărztetagen wurden wiederholt Resolutionen verabschiedet, die vom Gesetzgeber ein Verbot der âKurpfuschereiâ forderten.[11][12] Nach der Entdeckung der Mikroorganismen durch Louis Pasteur und Robert Koch entstand die Bakteriologie. Impfmittel, Immunisierungs- und Antikörper wurden entwickelt. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr KrankenhĂ€user eingerichtet. Im Rahmen der Bismarckâschen Sozialgesetze von 1883 wurden die neuen medizinischen Errungenschaften und die sozialstaatlich ermöglichten Therapien breitenwirksam angewendet. Zeitgleich fand ein weitreichender Umbau des Medizinwesens statt: Vorklinische FĂ€cher wurden an die gewonnenen Erkenntnisse der Sinnesphysiologie angepasst. Neue Forschungsgebiete, wie die Hygiene, die ErnĂ€hrungsphysiologie, die Pharmakologie oder die Endokrinologie, wurden entwickelt. Noch vor 1900 erfolgte eine Ausdifferenzierung in die heute etablierten medizinischen Fachrichtungen: OrthopĂ€die, Kinderheilkunde, Dermatologie, Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Neurologie, Psychiatrie usw. Technische diagnostische und therapeutische Erfindungen wie die Blutdruckmessung, mikroskopische Blutdiagnosen, die Röntgentechnik, die Analyse von Körperausscheidungen und die Elektrodiagnose setzten sich in der Praxis durch. Die Organ-, Nerven- und GefĂ€Ăchirurgie machte schnelle Fortschritte. Hauttransplantationen wurden vorgenommen und das Wundfieber durch aseptische und antiseptische MaĂnahmen zurĂŒckgedrĂ€ngt.[13]
In der zweiten HĂ€lfte des 19. Jahrhunderts hatte der Begriff âAllopathieâ durch die stĂ€ndige Wiederholung bereits viel von seiner ursprĂŒnglichen SchĂ€rfe eingebĂŒĂt. Der deutsche Pathologe und PrĂ€historiker Rudolf Virchow verwendete Bezeichnungen wie ânaturwissenschaftliche Medizinâ oder âmedizinische Wissenschaftâ, um sich von den spekulativen, romantisch-naturphilosophischen Strömungen in der Medizin des 19. Jahrhunderts abzugrenzen. Diese Bezeichnungen transportierten aber nicht die von Homöopathen und Naturheilbewegung erwĂŒnschten, negativen und abwertenden Konnotationen, um den alten Begriff âAllopathieâ im Kampf gegen die hauptsĂ€chlich an den UniversitĂ€ten gelehrte Medizin ablösen zu können.[11]
Verbreitung des Begriffes Schulmedizin
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der deutsche Begriff âSchulmedizinâ wurde wahrscheinlich erstmals 1876 vom homöopathisch orientierten Arzt Franz Fischer (1817â1878) aus Weingarten (WĂŒrttemberg)[14] in den Homöopathischen MonatsblĂ€ttern, der Mitgliedszeitung des Laienvereins âHahnemanniaâ, verwendet.[15] Fischer war der Ansicht, dass die zeitgenössische âSchulmedizinâ Ă€ltere Erfahrungen der Ărzte lĂ€ngst vergessen habe.[16] Die Bedeutung von âSchulmedizinâ als Schlagwort hatte er noch nicht erkannt. Fischer verwendete auch Begriffe wie âStaatsmedizinâ, âAllopathieâ und âmedizinische Wissenschaftâ.[15] In Homöopathen-Kreisen als Kampfbegriff popularisiert wurde âSchulmedizinâ Anfang der 1880er Jahre aufgrund des publizistischen Einsatzes des Stettiner Laienhomöopathen Heinrich Milbrot,[17] der âSchulmedizinâ stets als abwertenden Begriff anstelle von âAllopathieâ benutzte.[18] Milbrot verwendete den Begriff âSchulmedizinâ konsequent seit 1881 in der PopulĂ€ren Zeitschrift fĂŒr Homöopathie.[15]
Dem Kampf der HomöopathieanhĂ€nger schlossen sich Protagonisten der Naturheilkunde an. Nach Meinung der Naturheilkundler waren das zunehmende âSpezialistentumâ und der als ĂŒbertrieben bewertete, wissenschaftliche âForschungsdrangâ schuld daran, dass die âganzheitlicheâ Betrachtungsweise des Menschen von der âPartialdiagnoseâ der zellular-pathologischen Krankheitslehre verdrĂ€ngt wurde.[16] Mit Konzepten der Naturheilkunde sollten die im Verwissenschaftlichungsprozess der Medizin beiseite gedrĂ€ngte humoralpathologische Harmonielehre und DiĂ€tetik wieder aufgewertet werden.[19]
Im Verlauf der Auseinandersetzung wurde der Begriff âSchulmedizinâ auch von einzelnen Vertretern der naturwissenschaftlichen Richtungen in der Medizin akzeptiert und verwendet.[11] Dem Medizinhistoriker Robert JĂŒtte zufolge kann man um das Jahr 1900 von einer allgemeinen Verbreitung und Akzeptanz des Begriffes sprechen. Rudolf Virchows Aufsatz Zum neuen Jahrhundert lasse sich entnehmen, dass sich der einst ideologisch stark belastete Begriff âSchulmedizinâ zu einer weitgehend wertneutralen Sammelbezeichnung fĂŒr die herrschende Richtung in der Medizin gewandelt hatte.[17]
Antisemitisch konnotierte Begriffsverwendung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In den ersten Jahren der NS-Zeit (1933â1945) erfuhren Laienheilkundige und nicht-schulmedizinisch tĂ€tige Ărzte (NaturĂ€rzte, Homöopathen) zunĂ€chst eine erhebliche Aufwertung, weil die Schulmedizin unter Nationalsozialisten als âjĂŒdisch-marxistischâ durchsetzt, zu stark sozialmedizinisch orientiert und zu therapiefreudig galt.[20] UniversitĂ€ten und Ărzteschaft im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre galten unter Antisemiten als âverjudetâ.[21] In diesem Kontext verwendeten antisemitisch eingestellte Kritiker der etablierten Medizin in den 1930er Jahren den Kampfbegriff âverjudete Schulmedizinâ, um ihrer Forderung nach einer âgesunden Volksmedizinâ bzw. der âNeuen deutschen Heilkundeâ Nachdruck zu verleihen. Gemeint war damit eine stĂ€rkere Bedeutung fĂŒr naturheilkundliche AnsĂ€tze und Verfahren in der medizinischen Praxis.[22][23] Der im Bund völkischer EuropĂ€er engagierte Publizist und Volksschullehrer im Ruhestand, Karl WeinlĂ€nder, benutzte 1934 den Begriff âverjudete und verfreimaurerte Schulmedizinâ, um zu kritisieren, dass die akademischen Vertreter der gerade neu etablierten Rassenkunde zu diesem Thema bereits vorliegende und seiner Ansicht nach wertvolle Werke als âunwissenschaftlichâ und ânicht den Anforderungen des Nationalsozialismus entsprechendâ zurĂŒckwiesen. Gemeint waren Traktate von Autoren wie ihm selbst. Als Folge dieser Schulmedizin fehle es jungen Ărzten an âErfahrung und Schulung auf rassekundlichem Gebietâ. Stattdessen hĂ€tten sie ânach den Weisungen hoher judenfreundlicher Rassenwissenschaftler die weltpolitischen Interessen des hebrĂ€ischen Bundes in der Rassenfrage vielleicht unbewusst zu vertretenâ.[24]
Ersatzbegriffe
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Internist Johannes Köbberling, Mitglied der Arzneimittelkommission der deutschen Ărzteschaft,[25] kritisierte 1998 die Verwendung des Begriffs âSchulmedizinâ zur Bezeichnung der âeigentlichen Medizinâ als abwertend: Zwar könne man den Begriff wohlwollend so interpretieren, dass dies die Medizin sei, die an Hochschulen gelehrt wird. Jedoch habe schon Samuel Hahnemann den Ausdruck âSchulmedizinâ verwendet, um die zu seiner Zeit etablierte Medizin abzuqualifizieren. âSchuleâ habe in diesem Zusammenhang ein starres, unflexibles System bedeutet, das in festen Denkstrukturen verhaftet und unfĂ€hig zu Innovationen sei. Die wissenschaftliche Medizin vertrete aber gerade nicht ein geschlossenes System, sondern sei dadurch gekennzeichnet, dass sie sich kontinuierlich in Frage stellt. Der Begriff âSchulmedizinâ besage so genau das Gegenteil von dem, was ausgedrĂŒckt werden mĂŒsste. Köbberling habe sich deshalb angewöhnt, den Begriff konsequent zu vermeiden und von Medizin schlechthin zu sprechen bzw. von wissenschaftlicher Medizin, wenn die Abgrenzung zur âunwissenschaftlichen Medizinâ oder Paramedizin beabsichtigt sei.[26]
In einem Positionspapier aus dem Jahr 2015 kommt er gemeinsam mit anderen Mitgliedern der Arzneimittelkommission zu dem Schluss, dass es âĂŒberzogenâ wĂ€re, âvon der vorfindlichen Schulmedizin als âwissenschaftlicher Medizinâ zu redenâ. Mit und in der Medizin mĂŒsse gehandelt werden âund dies allzu oft, ohne befriedigende (validierte oder gar wissenschaftlich erklĂ€rte) Therapien etc. an der Hand zu habenâ. Die âwissenschaftliche Medizinâ sei vielmehr ein Ideal, an dem sich die Schulmedizin ausrichte. Diese solle man daher richtiger als âwissenschaftlich orientierte Medizinâ bezeichnen und damit nicht jeden einzelnen ihrer Vertreter âund gewiss nicht jede ihrer Praktiken, sondern das Gesamtunterfangen mit seiner Grundorientierung meinenâ.[3]
Siehe auch
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Stefan Becker: Das Recht der Hochschulmedizin. Springer-Verlag, 2006, ISBN 3-540-24191-4.
- Robert JĂŒtte: Von den medizinischen Sekten des 19. Jahrhunderts zu den unkonventionellen Richtungen von heute â Anmerkungen eines Medizinhistorikers, mit einer Darstellung der Geschichte des Begriffs âSchulmedizinâ (PDF)
- Robert JĂŒtte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 32â42: âKurpfuschereiâ kontra âSchulmedizinâ (1880â1932).
- Schulmedizin. In: Roche Lexikon Medizin. 5. Auflage. Urban & Fischer, MĂŒnchen/Jena 2003, ISBN 3-437-15156-8.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Christian Kreil: Wie viel Nazi-Ideologie steckt im Begriff "Schulmedizin"? In: Der Standard. 14. November 2019, abgerufen am 6. MÀrz 2020.
- âSchulmedizinâ: Es gibt keine Schulen in der Medizin, Gute Pillen â Schlechte Pillen, 2021
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Klaus Dietrich Bock: Wissenschaftliche und alternative Medizin: ParadigmenâPraxisâPerspektiven. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 1993, S. 1.
- â Wolfgang Uwe Eckart, Robert JĂŒtte: Medizingeschichte â Eine EinfĂŒhrung. UTB-Verlag, 2007, S. 338.
- 1 2 Manfred Anlauf, Lutz Hein, Hans-Werner Hense, Johannes Köbberling, Rainer Lasek, Reiner Leidl, Bettina Schöne-Seifert: KomplementÀre und alternative Arzneitherapie versus wissenschaftsorientierte Medizin. In: GMS Ger Med Sci. 13, 2015, Doc05. doi:10.3205/000209.
- â William Rowley: Schola medicinae; or, the new universal history and school of medicine. London 1803.
- 1 2 Robert JĂŒtte: Alternativmedizin. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner: EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. Walter de Gruyter, 2005, ISBN 3-11-097694-3, S. 45 f.
- â Samuel Hahnemann: Die Allöopathie. Ein Wort der Warnung an Kranke jeder Art. Leipzig, 1831. In Google Books.
- â Julius Hackethal: Auf Messers Schneide. Kunst und Fehler der Chirurgen. Rowohlt, Reinbek 1976; Lizenzausgabe im Gustav LĂŒbbe Verlag, Bergisch Gladbach 1995 (= Bastei-LĂŒbbe-Taschenbuch. Band 60391), ISBN 3-404-60391-5, S. 7â15(Geleitwort von 1994), hier: S. 7.
- â Robert JĂŒtte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. C.H. Beck, MĂŒnchen 1996, ISBN=3-406-40495-2, S. 18â23 (âQuacksalbereiâ kontra âzĂŒnftigeâ Medizin (um 1800)) und 32â42 (âKurpfuschereiâ kontra âSchulmedizinâ (1880â1932)).
- â Robert JĂŒtte: Geschichte der Alternativen Medizin. Von der Volksmedizin zu den unkonventionellen Therapien von heute. Beck, MĂŒnchen 1996, ISBN 3-406-40495-2, S. 124 und öfter.
- â Gundolf Keil: Vegetarisch. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift fĂŒr Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2015 (2016), S. 29â68, S. 42.
- 1 2 3 Robert JĂŒtte: Alternativmedizin. In: Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil, Wolfgang Wegner: EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. Walter de Gruyter, 2005, ISBN 3-11-097694-3, S. 46 f.
- â Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, S. 1459 f.
- â Helmut Zander: Anthroposophie in Deutschland. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2007, S. 1460.
- â Fritz D. Schroers: Fischer, Franz. In: Lexikon deutschsprachiger Homöopathen. Georg Thieme Verlag, 2006, ISBN 3-8304-7254-4, S. 32. (Auszug bei Google Books)
- 1 2 3 Christian Lucae: 2.2 Zu den Begriffen âHomöopathieâ, âAllopathieâ und âSchulmedizinâ. In: Homöopathie an deutschsprachigen UniversitĂ€ten: die Bestrebungen zu ihrer Institutionalisierung von 1812 bis 1945. Georg Thieme Verlag, 1998, ISBN 3-7760-1689-2, S. 22.
- 1 2 Sabine Merta: Wege und Irrwege zum modernen Schlankheitskult: DiÀtkost und Körperkultur als Suche nach neuen Lebensstilformen 1880-1930, Franz Steiner Verlag, 2003, ISBN 3-5150-8109-7; S. 76.
- 1 2 Robert JĂŒtte: Von den medizinischen Sekten des 19. Jahrhunderts zu den unkonventionellen Richtungen von heute â Anmerkungen eines Medizinhistorikers. In: Materialdienst der EZW, 10/2004, S. 369.
- â Robert JĂŒtte: Geschichte der Alternativen Medizin. Beck, MĂŒnchen 1996, S. 35.
- â Sabine Merta: Schlank! Ein Körperkult der Moderne, Franz Steiner Verlag, 2008, ISBN 978-3-515-09229-6; S. 19.
- â Robert JĂŒtte: Geschichte der Alternativen Medizin. Beck, MĂŒnchen 1996, S. 45.
- â Saul FriedlĂ€nder: Das Dritte Reich und die Juden. C.H. Beck, 2007, ISBN 978-3-406-56681-3, S. 118.
- â Caris-Petra Heidel: Naturheilkunde und Judentum: Medizin und Judentum. Mabuse-Verlag, 2008, S. 169, online in Google BĂŒcher.
- â Wolfgang Wegner, Werner E. Gerabek, Bernhard D. Haage, Gundolf Keil: EnzyklopĂ€die Medizingeschichte. De Gruyter, 2004, S. 855, (online in Google BĂŒcher)
- â Martin Finkenberger: WeinlĂ€nder, Karl. In: Wolfgang Benz: Handbuch des Antisemitismus. Band 8: NachtrĂ€ge und Register. Walter de Gruyter, 2015, ISBN 978-3-11-037945-7, S. 145â146.
- â Arzneimittelkommission der deutschen Ărzteschaft: Kurzbiographie J. Köbberling
- â Johannes Köbberling: Der Begriff der Wissenschaft in der Medizin ( des vom 19. Februar 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. (PDF; 85 kB). In: Die Wissenschaft in der Medizin â Wert und öffentliche Darstellung ( des vom 9. Januar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.. (Tagung der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften, 6. MĂ€rz 1998)