Skischule
Skischulen (bzw. Schischulen in Ăsterreich und der Schweiz) sind Klein- oder Mittelbetriebe, die Kurse zum Erlernen oder Verfeinern der Skilauf-Technik und von verwandten Wintersportarten anbieten. Die wichtigsten Angebote umfassen Grundkurse und Fortgeschrittenenkurse fĂŒr
- Ski Alpin â im Regelfall nach der jeweils modernsten Fahr- und Lehrmethode
- Skilanglauf
- Snowboarden
- und vereinzelt Grundkurse fĂŒr Schneeschuh-Wandern, Skitouren und Kurzski-Techniken.
Kursarten und LehrplÀne
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Fast alle Skischulen bieten auch mehrere Kurse fĂŒr Kinder verschiedenen Alters und Könnens an sowie die Organisation von Skikursen fĂŒr Schulklassen. Das ideale Einstiegsalter in den Skisport liegt bei 3 Jahren. Viele Schulen bieten auch den Verleih von Skiern und Skischuhen an oder kooperieren mit einem entsprechenden Verleih am Ort. Neben privaten Schulen gibt es auch von alpinen Vereinen (z. B. dem DAV) betriebene Kurszentren sowie öffentlich geförderte Skischulen, wie etwa die an Bundes- und Landessportschulen.
In den AlpenlĂ€ndern mit ihren etwa 30â50 Millionen Skifahrern sind alle Skischulen einer strengen QualitĂ€tskontrolle unterworfen, die neben dem Lehrprogramm und der Ausbildung der Skilehrer auch verschiedene Sicherheitsaspekte und die 10 FIS-Regeln umfasst. Zur Weiterentwicklung der Fahrtechniken, Lehrmethoden und neuen Trends tragen die Erfahrungen im Rennsport entscheidend bei.
Als Beispiel fĂŒr einen verbindlichen Lehrplan möge Ăsterreich dienen, wo jĂ€hrlich neun bis zehn Millionen Skifahrer unterwegs sind. Hier wird der aktuelle âSkilehrplanâ von allen LandesskilehrerverbĂ€nden gemeinsam getragen, wodurch alle Skischulen ihre Kunden in Theorie und Praxis auf Grundlage desselben Informationsstandes unterrichten können. Dieser Skilehrplan ist möglichst kurz und einfach konzipiert, um fĂŒr die Lernenden leicht umsetzbar zu sein (siehe 2. Weblink). Nach der vorbereitenden Grundstufe (Standsicherheit, Sturztechnik, Schneepflug usw.) wird heute zĂŒgig auf das Lehrziel Schnittschwung (engl. carving) hingearbeitet. FĂŒr Kinder und Jugend sind mit den âShortcarvernâ (neue Kurzgleiter mit 80 bis 100 cm) besonders schnelle Lehrwege möglich, bis im nun schon klassischen Schnittschwung/Carving gut gesteuertes Kurvenfahren, Gleiten und Tempokontrolle erreicht wird.
Zu den frĂŒher gelehrten alpinen Fahrtechniken gehören u. a. Telemarken, die âBeinspieltechnikâ der 1950er Jahre, der Stemmbogen, Stemm- und Parallelschwung, Jetschwung und Wedeln (Kurzschwung).
In den letzten Jahren steigt das Interesse am Tiefschneefahren und an Freestyle-Techniken. Zahlreiche Skischulen legen ihren Fokus auf moderne Skifahrtechniken wie âFreestyleâ und âFreeridenâ.
Die Sportfördergruppe der Bundeswehr fĂŒr den Skisport befindet sich in Sonthofen (Bayern) und Todtnau-Fahl (Baden-WĂŒrttemberg).