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Torsperre

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Historische Anzeigetafel mit Toröffnungs- und -sperrzeiten im Museum fĂŒr Hamburgische Geschichte

Als Torsperre oder auch Torschluss wurde im Mittelalter und der FrĂŒhen Neuzeit das allabendliche Schließen (bzw. Sperren) der Stadttore nach Einbruch der Dunkelheit bezeichnet. Mit dem Anwachsen der VorstĂ€dte wurde diese Praxis seit der Mitte des 18. Jahrhunderts allmĂ€hlich gelockert; vielerorts wurden nun sogenannte „Sperr-Reglements“ erlassen, die eine lĂ€ngere Öffnung einzelner Tore vorsahen oder auch ein nĂ€chtliches Passieren gegen einen festgelegten Geldbetrag ermöglichten. Beispiele fĂŒr solche Reglements waren unter anderem die:

Der im ĂŒbertragenen Sinne verwendete Ausdruck Torschlusspanik hat seinen Ursprung in der jahrhundertealten Praxis des Torschlusses der StĂ€dte.