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Weinstube

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Theodor Hosemann: Weinstube, 1858

Die Weinstube ist eine GaststĂ€tte, in der vor allem Wein getrunken wird. Weinstuben gibt es vor allem im sĂŒddeutschen und angrenzenden Raum, also in Gegenden mit Weinbau, so zum Beispiel in Franken, im Elsass, wo sie auch heute noch Winstub heißen, oder im Mittelrheintal.

Die Weinkarte ist im Vergleich zu Weinrestaurants oft nicht sehr umfangreich, bevorzugt werden oft lokale Weine. Im Gegensatz zu Restaurants haben Weinstuben keinen Sommelier – Weinschenk, Wirt und Kellner geben selbst Auskunft ĂŒber die angebotenen Weine.

Weinstuben servieren in der Regel auch kleinere Mahlzeiten (HausmacherkĂŒche) und manchmal sogar Bier. Die WĂŒrzburger BĂ€cken waren die ursprĂŒnglichste Form der Weinstube; hier brachten sich die GĂ€ste ihre Mahlzeit traditionell selbst mit, weil nichts anderes als Wein ausgeschenkt wurde.

Die meisten Weinstuben besitzen eine betont traditionell und "rustikal" gehaltene Einrichtung; hĂ€ufig verweisen bildliche Darstellungen oder historische ArbeitsgerĂ€te der Winzer und KĂŒfer auf die Geschichte des Weinbaus.

Österreich

Wiktionary: Weinstube – BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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