Weka Group
| Weka Group GmbH | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH |
| GrĂŒndung | 1. Oktober 1973 |
| Sitz | Kissing, Deutschland |
| Leitung | Kurt Skupin[1] |
| Mitarbeiterzahl | 1.000 (2022)[1] |
| Umsatz | 208 Mio. Euro (2022)[1] |
| Branche | Medien |
| Website | www.weka-group.com |
Die Weka Group GmbH ist ein deutsches Medienunternehmen mit dem Schwerpunkt Fachinformationen und Fortbildung. Im Jahr 2020 wurde die Firmengruppe von der Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners ĂŒbernommen.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]1973 grĂŒndeten Werner und Karin MĂŒtzel den Weka Fachverlag fĂŒr Verwaltung und Industrie in Kissing bei Augsburg. Die ersten Produkte waren werbefinanzierte FachbĂŒcher, Formulare und Informationsschriften fĂŒr NeubĂŒrger in StĂ€dten und Gemeinden. Seit 1976 werden auch Nachschlagewerke im Direktvertrieb und ĂŒber den Buchhandel angeboten. Zwischen 1978 und 1997 wurden Tochterunternehmen in der Schweiz, Frankreich, Italien, Niederlande, Ăsterreich, den USA, Belgien, Polen, Spanien, Ungarn gegrĂŒndet. 1998 umfasste die Verlagsgruppe 36 Fachverlage und SoftwarehĂ€user in 11 LĂ€ndern mit rund 3.000 Mitarbeitern und 400 Mio. ⏠Umsatz. 1996 ĂŒbernahm Weka mit der Magna Media Verlag AG die ausgelagerten Computerzeitschriften des Markt+Technik Verlag, u. a. mit den Zeitschriften Power Play und Video Games.[2] 1998 erfolgte die Zusammenlegung der Magna Media mit dem DMV-Verlag zur Weka Zeitschriftengruppe. 1999 verkaufte Weka den Bereich Weka Consumer Medien an Future Publishing, betroffen hauptsĂ€chlich die Computerspielmagazine Power Play, Video Games, Das offizielle PlayStation Magazin und PC Player.[3][4] 2001 scheiterte ein Verkauf der Weka-Zeitschriften-Gruppe an den SĂŒddeutschen Verlag.[5]
2001 wurde die Gruppe reorganisiert. Die Weka Media GmbH & Co. KG entstand 2001 durch die Zusammenlegung der hauseigenen Baufachverlage, Management-Fachverlage, des Fachverlags fĂŒr technische FĂŒhrungskrĂ€fte und des Logistik-Centers. 2008 ĂŒbernahm Weka Ăsterreich die Springer Business Media Austria mit 17 âB2Bâ-Fachzeitschriften fĂŒr verschiedene Branchen. Im gleichen Jahr verkaufte die Gruppe ihr ursprĂŒngliches StammgeschĂ€ft, den GeschĂ€ftsbereich Info/Kartographie, an mediaprint aus Paderborn; auch die letzte Druckerei wurde verkauft. 2012 ĂŒbernahm Weka die 1992 gegrĂŒndete Info-Techno Baudatenbank GmbH in Mondsee, die Produkt-Informationssysteme und Onlineplattformen im Bereich Baubetrieb.[6] Weka löste 2013 die Redaktionen von PCgo, PC Magazin und Business&IT auf. Alle Inhalte werden von externen Dienstleistern bezogen.[7] 2014 beschĂ€ftigte Weka in 19 Medienunternehmen an 15 Hauptstandorten in fĂŒnf europĂ€ischen LĂąndern rund 1.000 Mitarbeiter und erzielte einen Umsatz von 208 Mio. âŹ. Im September 2014 ĂŒbernahm Weka Media von der Haufe-Gruppe einige Fachmagazine und damit verbundene Online-Auftritte.[8] 2016 war die Weka-Verlagsgruppe der achtgröĂte deutschsprachige Fachverlag.[9]
Der FirmengrĂŒnder Werner MĂŒtzel starb im MĂ€rz 2018 im Alter von 77 Jahren.[10] Im Jahr 2020 wurde die Firmengruppe vollstĂ€ndig von der Beteiligungsgesellschaft Paragon Partners ĂŒbernommen.[11] Der Franzis-Verlag gehört und der frechverlag gehörte, bis er im Januar 2021 von der Penguin Random House Verlagsgruppe ĂŒbernommen wurde, zu der Division Weka Consumer Communication.[12]
Die WEKA Media GmbH & Co. KG wurde im August 2026 in WEKA Intelligence GmbH & Co. KG umfirmiert.[13]
Periodika der Weka-Verlagsgruppe (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Coach Akademie Schweiz[14]
- connect
- PCgo
- PC Magazin
- Video
- Elektronik
- Markt&Technik
- Funkschau
- mikado (Holzbau)
- Computer & Automation
- LANline
- N64 Magazin
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 3 Die WEKA Group. Abgerufen am 10. Mai 2023 (deutsch).
- â Börsenblatt fĂŒr den deutschen Buchhandel. 2. August 1996 (google.com [abgerufen am 19. Oktober 2022]).
- â WEKA verkauft PC-Consumer-Titel an Future Publishing. In: New Business. 20. Juli 1999, abgerufen am 19. Oktober 2022.
- â Future Publishing kauft Weka Consumer-Medien. In: Horizont.net. 21. Juli 1999, abgerufen am 19. Oktober 2022.
- â SĂŒddeutscher Verlag gewinnt Prozess gegen WEKA | BuchMarkt. 18. MĂ€rz 2005, abgerufen am 19. Oktober 2022 (deutsch).
- â Datenbank: WEKA ĂŒbernimmt österreichische INFO-TECHNO Baudatenbank GmbH von der EPPG - FOCUS Online. 23. MĂ€rz 2018, archiviert vom am 23. MĂ€rz 2018; abgerufen am 19. Oktober 2022.
- â Abbau in der Redaktion - Inhalte von Dienstleistern. Abgerufen am 10. Mai 2023 (deutsch).
- â Ausbau der Marktstellung im Themenbereich Assistenz: WEKA MEDIA ĂŒbernimmt Titel der Haufe Gruppe. In: weka.de. 5. November 2014, abgerufen am 2. Januar 2017.
- â Ranking der 100 gröĂten Verlage. buchreport.de, Mai 2016, archiviert vom am 25. August 2016; abgerufen am 22. MĂ€rz 2018.
- â Werner MĂŒtzel verstorben. In: presseportal.de. WEKA Holding GmbH & Co KG, 21. MĂ€rz 2018, abgerufen am 22. MĂ€rz 2018.
- â w-admin: Paragon wird neuer Gesellschafter der WEKA Firmengruppe. 1. Juli 2020, abgerufen am 19. Oktober 2022 (deutsch).
- â Penguin Random House erwirbt Frechverlag. 16. August 2021, abgerufen am 19. Oktober 2022 (deutsch).
- â https://www.weka.de/pressemitteilung/weka-media-wird-weka-intelligence/
- â WEKA Business Media ĂŒbernimmt die CoachTrainerAkademieSchweiz. Abgerufen am 19. Oktober 2022.
