Tunte
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Tunte (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, f
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Tunte | die Tunten |
| Genitiv | der Tunte | der Tunten |
| Dativ | der Tunte | den Tunten |
| Akkusativ | die Tunte | die Tunten |
Anmerkung:
- Vorsicht: Dieses Wort kann als starke Beleidigung aufgefasst werden.
Worttrennung:
- Tun·te, Plural: Tun·ten
Aussprache:
Bedeutungen:
- [1] weibliche Person
- [2] meist pejorativ: hauptsÀchlich homosexueller Mann, der sich klischeehaft feminin verhÀlt oder sich als Frau verkleidet
- [3] ĂŒbertragenen, pejorativ: homosexueller Mann; Schwuler
Synonyme:
- [3] Schwuchtel, Tucke
Beispiele:
- [1] âErsatzweise flĂŒchtete sie zu den Homos und Tunten, auch einige MĂ€dchen waren darunter, doch die gefielen sich in lesbischen Attacken, was Lena nicht oft ertragen mochte.â[1]
- [2] Seine Eltern wollen nicht, dass er sich wie eine Tunte verhÀlt.
- [3] âWahrscheinlich hatte sich eine kleine Tunte aus unserer Gruppe bei ihm zurĂŒckgesetzt gefĂŒhlt.â[2]
Wortbildungen:
Ăbersetzungen
[Bearbeiten]Â [1]Â weibliche Person
 [2] homosexueller Mann, der sich klischeehaft feminin verhÀlt oder sich als Frau verkleidet
|
- [1â3] Wikipedia-Artikel âTunteâ
- [1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 BĂ€nde in 32 TeilbĂ€nden. Leipzig 1854â1961 âTunteâ
- [1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache âTunteâ
- [*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch âTunteâ
- [1â3] The Free Dictionary âTunteâ
- [1, 2] Duden online âTunteâ
- [1â3] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal âTunteâ
Quellen:
- â Gerhard Zwerenz: BerĂŒhrungen. Geschichten vom Eros des 20. Jahrhunderts. Originalausgabe, Knaur, MĂŒnchen 1983, ISBN 3-426-02505-1, Seite 78.
- â Michael Degen: Nicht alle waren Mörder. Eine Kindheit in Berlin. 10. Auflage. List, MĂŒnchen 2004, Seite 218. ISBN 3-548-60051-4.
