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Anrath

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Anrath
Stadt Willich
Wappen von Anrath
Koordinaten: 51° 17â€Č N, 6° 28â€Č OKoordinaten: 51° 16â€Č 45″ N, 6° 27â€Č 32″ O
Höhe: 37 mÂ ĂŒ. NN
FlĂ€che: 7,69 kmÂČ
Einwohner: 11.351 (Okt. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.476 Einwohner/kmÂČ
Eingemeindung: 1. Januar 1970
Postleitzahl: 47877
Vorwahl: 02156
KarteWillichAnrathNeersenSchiefbahn
Karte
Lage von Anrath in Willich

Anrath (Anrötsch Platt Anroeth) ist eine Ortschaft am linken Niederrhein in Nordrhein-Westfalen nordöstlich der Niers und seit 1970 ein Stadtteil der neuen Stadt Willich. Der Ort liegt in der Landschaftseinheit 573.3 „Kempener Lehmplatte“. SĂŒdlich und westlich des Ortes verlĂ€uft der Flöthbach, heutzutage mehr ein Regenwasserablauf denn ein richtiger Bach, da er große Zeit des Jahres trockenfĂ€llt.

Die Einwohnerzahlen in Anrath sind in den letzten Jahrzehnten nahezu unverĂ€ndert geblieben. Der einzige Haltepunkt der Eisenbahnstrecke von Duisburg nach Mönchengladbach der Stadt Willich befindet sich in Anrath. In MĂŒnchheide und Neersen sind die nĂ€chstgelegenen AutobahnanschlĂŒsse der A 44 mit Verbindungen zu den NachbarstĂ€dten Krefeld, Mönchengladbach und DĂŒsseldorf.

Der Name von Anrath entstand aus „Anrode“. Rode heißt Rodung. Die naheliegende These, dass Anrath somit „An der Rodung“ heiße, ist jedoch umstritten. So lĂ€sst sich „Anrode“ auch als „begonnene Rodung“ verstehen[2]. Oder „Anrode“ könnte sich ĂŒber „Ainrode“, „Aynrode“ bzw. „Haynrode“ aus Hain und Rodung herleiten.[3]

Die Entstehung Anraths geht zurĂŒck auf einen Herren- oder Fronhof der Kölner Erzbischöfe im heutigen Ortskern und ist mit aller Wahrscheinlichkeit eine GrĂŒndung aus dem 9. Jahrhundert. Urkundlich erwĂ€hnt wird Anrath zuerst im Jahr 1010, als unter Erzbischof Heribert Anrath von St. Peter bei Kempen abgepfarrt und zur eigenstĂ€ndigen Pfarre erhoben wurde. Dieses Ereignis war 2010 Anlass fĂŒr die 1000-Jahr-Feier in Anrath. Zur Pfarre Anrath gehörten auch Schiefbahn (bis 1655) und Neersen (bis 1798) und die Gemarkung Hagen (bis 1920).

1025 bestand die Anrather Mark aus vier Nachbar- oder Bauerschaften, 1211 waren es sechs Bauerschaften. Seit dem 13. Jahrhundert bis 1798 waren die Herren der Burg Neersen im Wege des Erblehens auch Grundherren von Anrath. Letztere waren Vasallen des Erzbischöflichen KurfĂŒrsten von Köln.

Im Jahre 1414 wurde der Gemeinde Anrath durch König (und spĂ€teren Kaiser) Sigismund das Marktrecht verliehen. Hieraus ergab sich eine Befestigungspflicht fĂŒr das nunmehr zum Marktflecken aufgestiegene Kirchspiel. Die eigentlichen Tore, WĂ€lle und GrĂ€ben sind heute nicht mehr vorhanden, aber noch in der StraßenfĂŒhrung erkennbar. Anrath durchlief eine sehr wechselvolle Geschichte mit PlĂŒnderungen im 16. und 17. Jahrhundert. Charakterisierend ist die Aufsplitterung der Gegend in viele Kleinstaaten mit wechselseitigen ZustĂ€ndigkeiten und Verantwortungen.

Von 1794 bis 1815 war der gesamte linke Niederrhein von den Franzosen besetzt. Mit einer Verwaltungsreform 1800 wurden Anrath und Clörath Teil der BĂŒrgermeisterei (Mairie) Neersen. Sie gehörten nun zum Arrondissement de CrĂ©velt im neu gegrĂŒndeten DĂ©partement de la Roer, welches ab 1801 französisches Staatsgebiet wurde. 1815 fiel die Region an das Königreich Preußen, das die BĂŒrgermeisterei Neersen in den Landkreis Krefeld eingliederte. 1819 wurde Anrath aus der BĂŒrgermeisterei Neersen herausgelöst und der umliegenden BĂŒrgermeisterei Kleinkempen zugeschlagen.[4] 1840 wurde diese BĂŒrgermeisterei nach dem Hauptort Anrath umbenannt.

Am 1. Juli 1891 verursachte ein Wirbelsturm schwerste SchÀden in Anrath sowie in benachbarten Orten.[5] Hierbei wurden die meisten der Anrather HÀuser beschÀdigt, etliche wurden unbewohnbar.[6]

Am Abend des 1. MĂ€rz 1945 besetzten US-Truppen Anrath; damit endeten dort NS-Zeit und Zweiter Weltkrieg im Zuge der Operation Grenade.[7] Der nationalsozialistisch nicht belastete Handelslehrer Erich Schmitz aus Krefeld wurde von den Alliierten im Juni 1945 als BĂŒrgermeister eingesetzt. Er hatte 1939 die Tochter des Gastwirtes Jean Schmitz aus Anrath geheiratet und in den letzten Kriegsjahren immer wieder mit seiner Familie vor dem Bombenhagel im Ruhrgebiet, wo er beruflich tĂ€tig war, in Anrath Schutz gesucht. Er ĂŒbernahm neben dieser ehrenamtlichen Aufgabe zunĂ€chst auch bis Juli 1946 die Aufgabe des Gemeindedirektors. Er wurde Anfang 1946 von der ebenfalls von den Alliierten eingesetzten Gemeindevertretung in diesen Ämtern bestĂ€tigt. Im September 1946 fanden die ersten Kommunalwahlen nach dem Zweiten Weltkrieg statt. Der neue Gemeinderat wĂ€hlte am 1. Oktober 1946 Willi Krebs (CDU) zum BĂŒrgermeister.

Am 1. Januar 1970 wurde die Gemeinde Anrath zusammen mit Neersen, Schiefbahn und Willich zur neuen Gemeinde mit dem Namen Stadt Willich zusammengeschlossen.[8]

FrĂŒhere Version des Wappens

Ende 2012 wurde mit einer ausgedehnten Ortskernsanierung begonnen. In deren Folge fand durch Aufpflasterungen, Bepflanzung und Neuanlage von FahrradstĂ€ndern, Bushaltestellen und Sitzmöglichkeiten eine deutliche Aufwertung des Ortsinnern statt. Die EinmĂŒndung der Neersener Str. in die Schottelstr. wurde in einen kleinen Kreisverkehr umgewandelt.

Wappen und Fahne

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Die Gestaltung des Wappens von Anrath beruht auf einem Siegel, welches 1574 vom Erzbischof von Köln, Salentin, den Schöffen in Anrath verliehen wurde. Das vom Heraldiker und Kunstmaler Wolfgang Pagenstecher 1927 entworfene Wappen zeigt Johannes den TĂ€ufer, Pfarrpatron der katholischen Pfarrkirche Anrath. Seine rechte Hand zeigt auf ein Lamm mit Glorienschein, welches wahrscheinlich auf einer Bibel ruht. Weiter trĂ€gt er ĂŒber seiner linken Schulter eine aus einem roten Kreuz auf weißem Grund bestehende TĂ€uferfahne. Als Hinweis zur historischen Zugehörigkeit zum KurfĂŒrstentum Köln ist dessen Wappen links unten dargestellt. Im Jahre 1928 erhielt die Gemeinde Anrath schließlich die Berechtigung zur FĂŒhrung des Wappens. Sie fĂŒhrte es offiziell bis zur GrĂŒndung der Stadt Willich 1970.

Die Ortsfahne von Anrath, oben Gold (Gelb) und unten Blau, wurde aufgrund der vorherrschenden Farben im Wappen gestaltet.

  • Grundschulen: Albert-Schweitzer-Schule und Gottfried-Kricker-Schule
  • Gesamtschule: Leonardo-da-Vinci-Gesamtschule
  • Gymnasium: Lise-Meitner-Gymnasium

Bibliothek und BĂŒcherei

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  • Bibliothek des Lise-Meitner-Gymnasiums
  • Kath. Öffentliche BĂŒcherei der Gemeinde St. Johannes

Kultur und SehenswĂŒrdigkeiten

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Bemerkenswert ist die am 30. Oktober 1898 geweihte Pfarrkirche St. Johannes Baptist. Die um die Jahrhundertwende im damals populĂ€ren neugotischen Stil errichtete Kirche wurde von dem DĂŒsseldorfer Architekten Josef Kleesattel als dreischiffige Backsteinhalle mit einem nördlichen Seitenschiff aus zwei Jochen ausgefĂŒhrt. Auf das geplante sĂŒdliche Seitenschiff wurde verzichtet. An ihrer Stelle hatte sich zuvor eine romanisch-gotische Kirche befunden, die allerdings gegen Ende des 19. Jahrhunderts als baufĂ€llig erachtet wurde. Die BemĂŒhungen der Denkmalbehörde der Rheinprovinz, den romanischen Turm oder zumindest dessen Portal zu erhalten, konnten sich gegen den Willen der Bevölkerung, einen einheitlichen Neubau zu errichten, nicht durchsetzen. Lediglich vier kleine SĂ€ulen vom romanischen Bau wurden wiederverwendet. In den Jahren 1740 bis 1742 ließ die Pfarre durch die bekannten Kölner Orgelbauer Balthasar König und Christian Ludwig König eine neue Orgel errichten. Diese wurde ebenfalls beim Abbruch der alten Kirche vernichtet. Nachdem der alte Bau bis Ende MĂ€rz 1897 niedergelegt worden war, konnte bereits am 30. Oktober 1898 die neugotische Kirche eingeweiht werden.

Kirche St. Johannes

Bombentreffer wĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs im Ortskern und ihre Druckwellen zerstörten im Langhaus der Kirche Teile der historischen Verglasung aus der Erbauungszeit. In vier Fenster wurden 1956 figĂŒrliche Darstellungen (Heribert, Michael, Brigida und Paulus) des aus Anrath stammenden Kunstprofessors Wilhelm Teuwen eingefĂŒgt.

Weiterhin zu nennen sind der konzentrisch um die Kirche angelegte Ortskern, der in dieser Form seit ca. 600 Jahren existiert; besonders hervorzuheben sind das ehemalige Judenhaus neben der Passage links, das Liedbergische Richterhaus neben der Passage rechts, das ehemalige Gasthaus „Zum alten Zoll“ in der Schottelstraße 1 (um 1788/89 tatsĂ€chlich Zollstelle – „Schweigender Landzoll“), das Leutnantshaus (jetzt von der Volksbank genutzt) und das Schultheißenhaus (das ehemalige Gasthaus „Jean Schmitz“). Alle HĂ€user bzw. Teile der HĂ€user stehen unter Denkmalschutz.

Reste der Anfang des 19. Jahrhunderts geschleiften Sicherungsanlagen des Ortes sind noch erahnbar, so z. B. die „Waak“, ein Fußweg parallel zur Schottelstraße. Hier verliefen Wall und Graben des Marktfleckens. Auch die Enge der Neersener Straße zur Kirche hin verweist auf die ehemalige mittelalterliche Situation. Hier wie auch an den (heutigen) Straßen Schottelstraße, Viersener Straße und Jakob-Krebs-Straße befanden sich Tore, die den Zugang zum Flecken regelten bzw. des Nachts verschlossen wurden, um Gesindel abzuhalten. Von keinem der vier Tore sind oberirdische Reste erhalten.

Von besonderer architektonischer Bedeutung ist auch die 1905 fertiggestellte Justizvollzugsanstalt am nördlichen Rande Anraths, einst eine preußische Wirtschaftskompensation fĂŒr das nach einem Tornado 1891 und durch den Niedergang der Webereien wirtschaftlich geschĂ€digte Dorf. Durch die preußischen Beamten, die seit der Errichtung des GefĂ€ngnisses nach Anrath gekommen waren, lebten um 1907 in Anrath etwa 200 evangelische Christen, 115 davon im Königlichen GefĂ€ngnis; drei Jahre spĂ€ter, am Reformationstag 1910, wurde schließlich das evangelische Gotteshaus eingeweiht.

Haus Broich, Willich

Die Justizvollzugsanstalt wurde zwischen 2003 und 2009 sehr umfangreich erweitert. Wegen dieser Erweiterung wurden viele denkmalgeschĂŒtzte HĂ€user abgerissen. Hierdurch, aber auch durch die nun durchgĂ€ngig fĂŒnf Meter hohe GefĂ€ngnismauer, hat die Justizvollzugsanstalt erheblich von ihrem frĂŒheren Charakter verloren. Die Altbauten der „Strafanstalt“ stehen seit der Übersiedelung in den Neubau leer und ungenutzt.

Ein markanter Blickfang in den Feldern sĂŒdöstlich von Anrath ist das ehemalige Rittergut Haus Broich. Etwas sĂŒdwestlich des Anrather Ortskerns befindet sich ein weiteres frĂŒheres Rittergut, das denkmalgeschĂŒtzte Haus Stockum.

In der Justizvollzugsanstalt befindet sich das „Historische GefĂ€ngnismuseum Niederrhein“ der königlichen Potthusaren zu Anrath e. V. Dieses Museum befindet sich im verbliebenen der ehemals ca. 20 unter Denkmalschutz stehenden BedienstetenhĂ€user rund um die alte GefĂ€ngnisanlage.

Die Galerie Schageshof ist ein Treffpunkt fĂŒr Kultur in Willich-Anrath. Sie zeigt zeitgenössische Kunst nationaler und internationaler KĂŒnstler in individuellem Ambiente.[9]

Evangelische Kirche Anrath

Das Denkmal fĂŒr die Gefallenen der Kriege 1864 und 1870/71 wurde gegenĂŒber der evangelischen Kirche in einer kleinen GrĂŒnanlage auf dem Prinz-Ferdinand-Platz errichtet.

1999 wurde zur Erinnerung an die ehemals jĂŒdische Gemeinde und ihre 1938 verwĂŒstete Synagoge eine bronzene Gedenktafel an der Viersener Straße aufgestellt.

Im östlich vom Ortskern liegenden Theodor-Heuss-Park liegt der ehemalige Friedhof mit den heute noch gut erhaltenen Kreuzwegstationen aus dem Jahre 1875. Genutzt wurde der Friedhof bis in die 1920er Jahre, als zum Bau der Kirche der alte Kirchhof, also der Friedhof rund um die Kirche, keinen Platz mehr hatte. Auf der Westseite des Theodor-Heuss-Parks ist auf einer ErweiterungsflĂ€che ein HochzeitswĂ€ldchen in Richtung Großbeudelshof errichtet worden.

Ein VorlÀufer dieses Parks war der sogenannte Gemeindestadtgarten, der auf Postkarten von ca. 1900 zu sehen ist und an anderer Stelle lag.

RegelmĂ€ĂŸige Veranstaltungen

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Der vom Karnevalszugverein „Aach Blenge“ 1969 Anrath veranstaltete Karnevalsumzug am Tulpensonntag beginnt traditionell um 13:11 Uhr.

Am Fronleichnamswochenende findet immer das erste von zwei SchĂŒtzenfesten statt. Es ist das der St. Johannes SchĂŒtzengesellschaft 1662 Clörath-Vennheide. Es beginnt am Fronleichnamsdonnerstag mit dem Prinzenschießen der SchĂŒler und Jugendlichen. Sonntags findet die große Königsparade und abends der Königsgalaball statt. Montags wird der König fĂŒrs nĂ€chste Jahr durch Vogelschuss ermittelt.

Im FrĂŒhsommer findet das traditionelle Brunnenfest statt, finanziert, organisiert und veranstaltet vom Anrather Werbering. Benannt ist es nach dem Brunnen am Rathaus. Hier werden neben dem verkaufsoffenen Sonntag Attraktionen fĂŒr die Besucher jeden Alters geboten.

JĂ€hrlich im August zieht das von der katholischen Landjugend aus Anrath organisierte Badewannenrennen auf der Niers Menschen aus der ganzen Region an.

Ende August bzw. Anfang September findet das zweite Anrather SchĂŒtzenfest statt. Es ist das der St. Sebastianus SchĂŒtzenbruderschaft von 1463 Anrath e. V. Es beginnt samstags; sonntags sind die Königsparade und der Königsgalaball. Montags wird ebenfalls der König fĂŒr das darauffolgende Jahr durch Vogelschuss ermittelt.

Immer am ersten Adventsonntag findet traditionell seit vielen Jahren der Weihnachtsmarkt statt. Neben dem verkaufsoffenen Sonntag und den ĂŒblichen kulinarischen Angeboten der Gastronomie sind auch Krippenbauer und weitere kunst-/handwerkliche StĂ€nde vertreten. Auch die lokalen Vereine und Schulen prĂ€sentieren sich gerne mit eigenen StĂ€nden. Wie das Brunnenfest wird auch diese Traditionsveranstaltung finanziert, organisiert und veranstaltet vom Anrather Werbering.

Haltepunkt Anrath.
Hinten rechts die Justizvollzugsanstalt

Anrath liegt an der Eisenbahnstrecke von Duisburg nach Mönchengladbach. Das 1850 hier errichtete BahnhofsgebĂ€ude[10] wurde 1935 zum schönsten Bahnhof Deutschlands gekĂŒrt.[11] 1976 wurde das GebĂ€ude abgerissen.[12]

Im Schienennahverkehr wird der Haltepunkt Anrath durch die Rhein-Niers-Bahn (RB 33) und die Emscher-Niederrhein-Bahn (RB 35) bedient.

Linie Verlauf Takt
RB 33 Rhein-Niers-Bahn:
Essen-Steele – Essen Hbf – Essen West – MĂŒlheim (Ruhr) Hbf – MĂŒlheim (Ruhr)-Styrum – Duisburg Hbf – Duisburg-Hochfeld SĂŒd – Rheinhausen Ost – Rheinhausen – Krefeld-Hohenbudberg Chempark – Krefeld-Uerdingen – Krefeld-Linn – Krefeld-Oppum – Krefeld Hbf – Forsthaus – Anrath – Viersen – Mönchengladbach Hbf – Rheydt Hbf – Wickrath – Herrath – Erkelenz – HĂŒckelhoven-Baal – Brachelen – Lindern – Geilenkirchen – Übach-Palenberg – Herzogenrath – Kohlscheid – Aachen West – Aachen Schanz – Aachen Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Juni 2022
60 min
RB 35 Emscher-Niederrhein-Bahn:
Gelsenkirchen Hbf – Essen Zollverein Nord – Essen-Altenessen – Essen-Bergeborbeck – Essen-Dellwig – Oberhausen Hbf – Duisburg Hbf – Duisburg-Hochfeld SĂŒd – Rheinhausen Ost – Rheinhausen – Krefeld-Hohenbudberg Chempark – Krefeld-Uerdingen – Krefeld-Linn – Krefeld-Oppum – Krefeld Hbf – Forsthaus – Anrath – Viersen – Mönchengladbach Hbf
Stand: Fahrplanwechsel Dezember 2021
60 min

Wegen fehlender Nahverkehrsverbindungen innerhalb Anraths wurde der BĂŒrgerbusverein Anrath e. V. gegrĂŒndet. Im Jahre 2005 startete der erste BĂŒrgerbus, welcher sowohl die lĂ€ndlichen Teile Anraths mit dem Ortskern als auch eine Vielzahl von Haltepunkte im Ortskern selbst verbindet.

Persönlichkeiten

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Lambert Doomer: Die Dimbkesport in Anrath, ca. 1664

Söhne und Töchter der Gemeinde Anrath

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Personen, die im Ort gewirkt haben

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  • Gottfried Kricker: Geschichte der Gemeinde Anrath. In: Schriftenreihe des Landkreises Kempen-Krefeld. Bd. 7. Kempen 1959.
  • Gottfried Kricker: Aus der Ă€lteren Geschichte der Pfarre Anrath. Schmitz-Vogel, Anrath 1960.
  • Ludwig HĂŒgen: Willich-Anrath. So wie es frĂŒher war. Geiger-Verlag, 1997, ISBN 3-89570-274-9.
  • Ulrich Bons: Das Anrather GefĂ€ngnis im Dritten Reich. Der Versuch einer Rekonstruktion. In: Heimatbuch des Kreises Viersen. Viersen 2002, S. 161 ff.
  • Eberhard Bons: 300 Jahre Anrather Orgelgeschichte. In: Oberkreisdirektor Viersen (Hrsg.): Heimatbuch des Kreises Viersen. Viersen 1983.
  • J. P. Lentzen, Franz Verres: Geschichte der Herrlichkeit Neersen und Anrath. Mit besonderer BerĂŒcksichtigung des alten Pfarrbezirks Anrath mit den Dörfern und Ortschaften Neersen, Schiefbahn, Kehn und Clörath sowie des Schlosses und der Herren von Neersen. Fischeln 1883. Digitalisierte Ausgabe der UniversitĂ€ts- und Landesbibliothek DĂŒsseldorf.
Commons: Anrath – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Zahlen, Daten, Fakten | Stadt Willich. Abgerufen am 31. Dezember 2024.
  2. ↑ Vgl. BeitrĂ€ge zur Namenforschung. Band 24, Verlag C. Winter, 1989, S. 103.
  3. ↑ Vgl. Joseph Strange: Index in Caesarii Heisterbacensis Dialogum. Hergt, Koblenz 1857. Buch 9, Kapitel 15.
  4. ↑ Landkreis Grevenbroich-Neuß. Abgerufen am 9. September 2021.
  5. ↑ Der Wirbelsturm von 1891. Abgerufen am 9. September 2021.
  6. ↑ Virtuelle Ausstellung „1000 Jahre Anrath“. Teil 2. Abgerufen am 9. September 2021.
  7. ↑ rp-online.de vom 16. MĂ€rz 2015 / Hans Kaiser: Die letzten KĂ€mpfe in der Region
  8. ↑ Martin BĂŒnermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 115.
  9. ↑ Galerie Schageshof: KIS – Kultur im Schageshof (Internetseite von Karl-Josef Brockmanns, Willich-Anrath, abgerufen am 7. Juni 2012)
  10. ↑ Foto vom Anrather Bahnhof (Memento vom 6. Juli 2015 im Internet Archive) (Online-PrĂ€sentation des Anrather BĂŒrgervereins, abgerufen am 27. MĂ€rz 2011)
  11. ↑ Die Chronologie des Eisenbahngeschehens von 1901 bis 1945 (Memento vom 11. November 2013 im Internet Archive) (Online-PrĂ€sentation Bahnen am Niederrhein, abgerufen am 27. MĂ€rz 2011)
  12. ↑ Infrastruktur Anrath in der Stadt Willich (Memento vom 6. MĂ€rz 2013 im Internet Archive) (Online-PrĂ€sentation des Anrather BĂŒrgervereins, abgerufen am 27. MĂ€rz 2011)
  13. ↑ Heimspiel in Anrath. FohlenHautnah, archiviert vom Original am 24. August 2017; abgerufen am 24. August 2017.