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Christiane Reitz

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Christiane Reitz bei der Eröffnung des Bundeskongresses des Deutschen Altphilologenverbandes im MÀrz 2008

Christiane Reitz (* 15. November 1953 in Paris) ist eine deutsche Altphilologin.

Reitz studierte Klassische Philologie und Vergleichende Sprachwissenschaft an den UniversitĂ€ten Bonn und Heidelberg. Nach ihrer Promotion in Heidelberg arbeitete sie als wissenschaftliche Assistentin an der UniversitĂ€t Mannheim, nach ihrer Habilitation 1996 als Hochschuldozentin. Von 1999 bis 2019 war sie ordentliche Professorin fĂŒr Klassische Philologie an der UniversitĂ€t Rostock und hatte dort den Lehrstuhl fĂŒr Latinistik inne.

Reitz ist Mitherausgeberin der Schriftenreihen Subsidia Classica, Itinera Classica, Litora Classica und Hypomnemata. Sie war mehrfach Mitglied des FakultĂ€tsrates, des Konzils und des Senats der UniversitĂ€t Rostock. Von 2001 bis 2007 war sie Direktorin des Heinrich Schliemann-Instituts fĂŒr Altertumswissenschaften und von 2004 bis 2014 Vertrauensdozentin der Studienstiftung des deutschen Volkes. Sie ist TrĂ€gerin des Landeslehrpreises des Landes Baden-WĂŒrttemberg (1997) sowie des Förderpreises fĂŒr Lehre der UniversitĂ€t Rostock (2007, gemeinsam mit Lorenz Winkler-Horaček).

Von 2007 bis 2009 war Christiane Reitz erste Vorsitzende der Mommsen-Gesellschaft. Sie war zudem Mitglied des Auswahlausschusses der Alexander-von-Humboldt-Stiftung (2009–2018) und des Tenure Boards der Leibniz UniversitĂ€t Hannover (2016–2019). Von 2014 bis 2019 fungierte sie als VizeprĂ€sidentin der FIEC.

Zu ihren Arbeitsgebieten gehören die römische und griechische Epik, die Überlieferungsgeschichte der antiken Literatur, besonders Bibliotheksgeschichte und humanistische Gelehrsamkeit, sowie die Wirkungsgeschichte der antiken Literatur.

  • Die Nekyia in den Punica des Silius Italicus (= Studien zur Klassischen Philologie. Band 5). Peter Lang, Bern/Frankfurt am Main 1982, ISBN 3-8204-7279-7 (zugleich Dissertation, Heidelberg 1982).
  • Zur Gleichnistechnik des Apollonios von Rhodos (= Studien zur Klassischen Philologie. Band 99). Peter Lang, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-631-30751-9 (zugleich Habilitationsschrift, Mannheim 1996).
  • Die Literatur im Zeitalter Neros. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2006, ISBN 3-534-15793-1.
  • Mit Nicola Hömke (Hrsg.): Lucan’s Bellum Civile between epic tradition and aesthetic innovation (= BeitrĂ€ge zur Altertumskunde. Band 282). Walter de Gruyter, Berlin/New York 2010, ISBN 978-3-11-022947-9.
  • Mit Anke Walter (Hrsg.): Von Ursachen sprechen. Eine aitiologische Spurensuche. Telling origins. On the lookout for aetiology (= Spudasmata. Band 162). Olms, Hildesheim 2014, ISBN 978-3-487-15190-8.
  • Mit Simone Finkmann (Hrsg.): Structures of Epic Poetry. 4 BĂ€nde, Walter de Gruyter, Berlin/Boston 2019, ISBN 978-3-11-049200-2.[1]
  • Gianfrancesco Pico Della Mirandola, Pietro Bembo: De imitatione = Briefe ĂŒber die Nachahmung. Lateinisch/Deutsch. Herausgegeben, ĂŒbersetzt und kommentiert von Rafael Arnold und Christiane Reitz (= Bibliotheca neolatina. Band 14). Manutius Verlag, Heidelberg 2021, ISBN 978-3-944512-30-3.

Einzelnachweise

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  1. ↑ Ein vollstĂ€ndiges Publikationsverzeichnis findet sich auf den Seiten des Heinrich-Schliemann-Instituts fĂŒr Altertumswissenschaften