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Exterozeption

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie

Die Exterozeption (von lateinisch exter „außen befindlich“ und recipere „aufnehmen“) beschreibt die Außenwahrnehmung von Lebewesen (wie zum Beispiel die KörperoberflĂ€chenwahrnehmung, das heißt die OberflĂ€chensensibilitĂ€t). Die Wahrnehmung aus und von eigenen Körperabschnitten wird als Interozeption bezeichnet. Exterozeption beschrĂ€nkt sich nicht nur auf durch Umweltreize erregte Mechanorezeptoren, Schmerz- oder Warm-Kaltrezeptoren, sondern umfasst auch die Sinnesphysiologie wie z. B. die Erregung von Photorezeptoren, also die Aufnahme und Verarbeitung aller von außen kommenden mechanischen, thermischen, optischen, akustischen, olfaktiven und gustativen Reize. Dadurch kommt es teilweise zu einer Überschneidung mit den Begriffen der OberflĂ€chensensibilitĂ€t und TiefensensibilitĂ€t, die man mit demselben Recht auch zur Propriozeption zĂ€hlen darf, da nicht nur Ă€ußere Reize, sondern auch innere Reize zu ihrer Aktivierung fĂŒhren.[1]

Seit Charles Scott Sherrington (1857–1952) werden Rezeptoren als Intero- und Exterozeptoren unterschieden. Aus vorstehenden GrĂŒnden erschien es ratsam, Exterozeptoren und Propriozeptoren als Somatozeptoren zusammenzufassen. Diesen wĂ€ren die Viszerozeptoren gegenĂŒberzustellen als Rezeptoren der Eingeweide. Diese Einteilungen weisen durchaus SchwĂ€chen auf.[2]

Die OberflÀchensensibilitÀt wird nach physiologischen und anatomischen Kriterien unterteilt in:

Einzelnachweise

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  1. ↑ Stichworte exterozeptiv und Exterozeption in Norbert Boss (Hrsg.): Roche Lexikon Medizin. Hoffmann-La Roche AG und Urban & Schwarzenberg, MĂŒnchen 1987, ISBN 3-541-13191-8, S. 543.
  2. ↑ Hermann Rein und Max Schneider: Physiologie des Menschen. 15. Auflage. Springer, Berlin 1964, S. 650.