Heckberg
| Heckberg | ||
|---|---|---|
| Mittelalterliche Halden auf der Kuppe des Heckbergs | ||
| Höhe | 383,4 mÂ ĂŒ. NHN [1] (SĂŒdwestkuppe) | |
| Lage | bei Heckhaus; Rhein-Sieg-Kreis und Oberbergischer Kreis; Nordrhein-Westfalen (Deutschland) | |
| Gebirge | Bergisches Land | |
| Koordinaten | 50° 56âČ 49âłÂ N, 7° 24âČ 35âłÂ O | |
|
| ||
| Besonderheiten | ehemalige Grube Silberkaule | |

Der Heckberg bei Heckhaus im nordrhein-westfĂ€lischen Rhein-Sieg-Kreis und im Oberbergischen Kreis ist mit 383,4 mÂ ĂŒ. NHN[1] die höchste Erhebung des Heckberger Waldes (Heck) im Bergischen Land.
Geographie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Lage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Heckberg erhebt sich rund 850 m ostsĂŒdöstlich des DreilĂ€nderecks von Rhein-Sieg-Kreis, Rheinisch-Bergischem Kreis und Oberbergischem Kreis im Bergischen Land. Im Naturpark Bergisches Land liegt er im Nordteil des Gemeindegebiets von Much, dessen Kernort sich etwa 4,5 km (Luftlinie) sĂŒdlich befindet; auf den sĂŒdlichen Hochlagen des Bergs liegt der Mucher Ortsteil Heckhaus.
Der Heckberg hat zwei bewaldete Bergkuppen, die SĂŒdwestkuppe (383,4Â m) und die Nordostkuppe (383Â m), die knapp 125Â m voneinander entfernt sind. Auf seiner Ostflanke entspringt der Heckbach als kleiner Loopebach-Zufluss und zudem der Wahnbach und an der Westflanke dessen Zufluss Gibbinghauser Bach. Rund 2Â km westlich befindet sich der Kleine Heckberg (348,1Â m), an dem der Naafbach entspringt.
Der mittelalterliche Handelsweg BrĂŒderstraĂe fĂŒhrte ĂŒber den Heckberg. Heute ist die Trasse als Elisabethpfad und Kurkölner Weg ausgezeichnet.
NaturrÀumliche Zuordnung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Der Heckberg gehört in der naturrĂ€umlichen Haupteinheitengruppe SĂŒderbergland (Nr. 33) und in der Haupteinheit Bergland der Oberen Agger und Wiehl (339) zur Untereinheit Heckberger Wald (339.3). Die Landschaft fĂ€llt nach SĂŒden in die Untereinheit Mucher HochflĂ€che (338.5) ab, die zur Haupteinheit Bergische HochflĂ€chen (338) zĂ€hlt.[2]
Grube Silberkaule
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In der auf dem Heckberg gelegenen Grube Silberkaule wurde bereits im 13. Jahrhundert Blei und Silber abgebaut. Auf dem Berg verlĂ€uft ein entsprechender etwa 600 m langer Pingenzug von Osten nach Westen. Der 1868 begonnene Industrielle Betrieb wurde 1892 wieder eingestellt, weil sich eine Verarmung der ErzfĂŒhrung zeigte.
Schutzgebiete
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]An der Ostflanke des Heckbergs liegt das Naturschutzgebiet Heckberg (CDDA-Nr. 344676; 2005 ausgewiesen; 2,84 ha groĂ).[3][4] Auf seiner Nordflanke befinden sich Teile des Landschaftsschutzgebiets (LSG) Gemeindegebiet WipperfĂŒrth, Lindlar, Engelskirchen (CDDA-Nr. 555558484; 1987; 498,67 kmÂČ)[5] und auf der SĂŒdflanke solche des LSG in den Gemeinden Windeck, Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Much sowie den StĂ€dten Hennef und Sieg (CDDA-Nr. 555558485; 2006; 270,49 kmÂČ).[6][7]
Sendeanlage
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Zwischen den Bergkuppen des Heckbergs befindet sich eine Richtfunksendeanlage mit Fernmeldeturm. Die Anlage wurde durch die Bundeswehr errichtet, wird aber nicht mehr militÀrisch genutzt.[8]
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1 2 Topographisches Informationsmanagement, Bezirksregierung Köln, Abteilung GEObasis NRW (Hinweise)
- â Heinz Fischer: Geographische Landesaufnahme: Die naturrĂ€umlichen Einheiten auf Blatt 124 Siegen. Bundesanstalt fĂŒr Landeskunde, Bad Godesberg 1972. â Online-Karte (PDF; 4,1 MB)
- â Naturschutzgebiet Heckberg in der World Database on Protected Areas (englisch)
- â Naturschutzgebiet âHeckbergâ (SU-030) im Fachinformationssystem des Landesamtes fĂŒr Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
- â Landschaftsschutzgebiet Gemeindegebiet WipperfĂŒrth, Lindlar, Engelskirchen in der World Database on Protected Areas (englisch)
- â Landschaftsschutzgebiet in den Gemeinden Windeck, Eitorf, Neunkirchen-Seelscheid, Ruppichteroth und Much sowie den StĂ€dten Hennef und Sieg in der World Database on Protected Areas (englisch)
- â Karten und Daten des Bundesamtes fĂŒr Naturschutz (Hinweise)
- â https://www.regionale2025.de/projekte/23/
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Naturschutzgebiet âHeckbergâ (SU-030) im Fachinformationssystem des Landesamtes fĂŒr Natur, Umwelt und Klima Nordrhein-Westfalen
- Wanderung um den Heckberg, abgerufen am 5. April 2015
