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Kongsberg Gruppen

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Kongsberg Gruppen ASA
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Rechtsform Aktiengesellschaft (ASA)
ISIN NO0003043309
Gründung 1814, 1987
Sitz Kongsberg, Norwegen Norwegen
Leitung Geir Håøy, Vorstandsvorsitzender & CEO
Mitarbeiterzahl 7.586[1]
Umsatz 31,6 Mrd. NOK[1]
Branche Technologieunternehmen, Rüstungsindustrie
Website www.kongsberg.com
Stand: 31. Dezember 2025

Kongsberg Gruppen (deutsch: Kongsberg Gruppe) ist ein norwegisches Technologieunternehmen und das größte norwegische Rüstungsunternehmen.

Kongsberg Gruppen Eingang und Konferenzcenter
Kongsberg Gruppen Teknologiepark Unternehmen Übersicht
Kongsberg Gruppen Teknologiepark Kampfflugzeug Model

Kongsberg Gruppen besteht aus den drei Unternehmen:

  • Kongsberg Maritime
  • Kongsberg Defence and Aerospace
  • Kongsberg Digital

Der Gesamtunternehmen erzielte 2021 einen Umsatz von 27,449 Milliarden NOK und beschäftigte 11.122 Mitarbeiter in mehr als 25 Ländern.[2] Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kongsberg.

Kongsberg Maritime stellen Sensoren, Navigationsanlagen und Fernsteuerungen sowohl für See- als auch Landeinsatz her. In dem Bereich werden beispielsweise Dynamische-Positionier-Systeme oder ferngesteuerte Unterwasserfahrzeuge hergestellt. Außerdem werden Ruder, Ausrüstung für die Kommandobrücke und Meereskunde wie Fächerecholote und Echolotschwinger hergestellt.[3]

Im Bereich Defence & Aerospace gehören die fernbedienbare Waffenstation des Stryker-Radpanzers (Protector M151), die CROWS, das NASAMS-Flugabwehrsystem der Seezielflugkörper Naval Strike Missile zu den bekanntesten Produkten.

Die Kongsberg Defence & Aerospace AS hält einen Anteil von 49,9 % am finnischen Rüstungskonzern Patria.

Das Unternehmen geht auf die Kongsberg Våpenfabrikk (KV, dt.: Waffenfabrik Kongsberg) von 1814 zurück. Nachdem 1987 aufgedeckt wurde, dass Kongsberg gemeinsam mit Toshiba in den 1970er Jahren Werkzeugmaschinen an die Sowjetunion verkauft hatte – damals ein Verstoß gegen die CoCom-Richtlinien – wurde das Unternehmen unter dem Namen Norsk Forsvarsteknologi (NFT) neu gegründet. 1993 folgte der Börsengang, 1995 wurde der heutige Name angenommen.

Im Oktober 2025 hat das Unternehmen beschlossen, Kongsberg Maritime als eigenständiges Unternehmen für Meerestechnologie an die Börse zu bringen. Darüber hinaus sollen Kongsberg Defence & Aerospace und Kongsberg Discovery zu einem einzigen, auf Technologie und Verteidigung ausgerichteten Kongsberg-Unternehmen zusammengeführt werden. Die Abspaltung von Kongsberg Maritime wurde auf der außerordentlichen Hauptversammlung des Konzerns im Januar 2026 beschlossen.[1]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 3 Annual report 2025. Abgerufen am 4. September 2026.
  2. ↑ Kongsberg Group Annual Report and Sustainability Report 2023
  3. ↑ Hydrografie (Memento vom 20. Oktober 2015 im Internet Archive)