La Storta


La Storta ist eine Fraktion im Nordwesten der Stadt Rom und darĂŒber hinaus auch die Bezeichnung der 51. Zone des Agro Romano. Die Zone umfasst rund 46,7Â kmÂČ und hat etwa 20.000 Einwohner.
Lage und Verkehr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]La Storta (dt. âDie Schiefeâ) liegt rund 20 Kilometer auĂerhalb der römischen Innenstadt an der Via Cassia. Der Name des Ortes leitet sich wahrscheinlich von der alten RömerstraĂe ab, die hier möglicherweise eine markante Kurve aufwies. Im Mittelalter fĂŒhrte der Pilgerweg Via Francigena hier vorbei. Neben der modernen Via Cassia ist heute der römische Autobahnring A90 von Bedeutung. La Storta hat einen Bahnhof an der Bahnstrecke RomâViterbo, der im Nahverkehr von der Linie FL3 der Ferrovia Regionale Lazio bedient wird.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]La Storta wurde erstmals im ausgehenden 4. Jahrhundert auf einer Gedenktafel dokumentiert. In dem heutigen Bezirk lag eine antike Poststation. Um das Jahr 1000 erwÀhnte der Erzbischof von Canterbury Sigerich der Ernste die Existenz einer dort liegenden Stadt.
Die Piazza della Visione erinnert an die Erscheinung, die Ignatius von Loyola im November 1537 hatte, als er mit Peter Faber und Diego Laynez auf der Via Cassia nach Rom reiste.[1] 1894 wurde der heutigen Bahnhof eingeweiht.
Im Juni 1944 töteten die deutschen Besatzer auĂerhalb von La Storta 14 Gefangene.
Kathedrale
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]In La Storta befindet sich die Bischofskirche des suburbikarischen Bistums Porto-Santa Rufina.
Marinehauptquartier
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Rund drei Kilometer sĂŒdwestlich des Bahnhofs von La Storta befindet sich bei Santa Rosa (41° 59âČ 2âłÂ N, 12° 21âČ 48âłÂ O) das Hauptquartier der italienischen Marine (Quartier Generale della Marina) mit dem Flottenkommando (Comando in Capo della Squadra Navale, CINCNAV) und einem groĂen Fernmeldezentrum (Maritele Roma). Es gibt unterirdische Bunkeranlagen, die jedoch seit der Eröffnung einer neuen FĂŒhrungszentrale nicht mehr stĂ€ndig genutzt werden.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Stewart Rose: Ignatius Loyola and the Early Jesuits. Longmans, Green, and Co, London 1870, S. 192â195 (eingeschrĂ€nkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
Koordinaten: 42° 0âČ 9,7âłÂ N, 12° 22âČ 57,1âłÂ O