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Neggio

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Neggio
Wappen von Neggio
Staat: Schweiz Schweiz
Kanton: Kanton Tessin Tessin (TI)
Bezirk: Bezirk Luganow
Kreis: Kreis Magliasina
BFS-Nr.: 5206i1f3f4
Postleitzahl: 6991
Koordinaten: 711750 / 93970Koordinaten: 45° 59â€Č 17″ N, 8° 52â€Č 51″ O; CH1903: 711750 / 93970
Höhe: 389 mÂ ĂŒ. M.
Höhenbereich: 296–559 m ĂŒ. M.[1]
FlĂ€che: 0,89 kmÂČ[2]
Einwohner: 322 (1. Januar 2026)[3]
Einwohnerdichte: 362 Einw. pro kmÂČ
AuslÀnderanteil:
(Einwohner ohne
Schweizer BĂŒrgerrecht)
15,8 %
(1. Januar 2026)[4]
GemeindeprÀsidentin: Antonella Notari (Die Mitte)
Website: www.neggio.ch
Lage der Gemeinde
Karte von NeggioLago MaggioreLago DelioLago di PianoLago di OriglioLago di MuzzanoLuganerseeComer SeeItalienItalienItalienKanton GraubĂŒndenBezirk BellinzonaBezirk LocarnoBezirk MendrisioAgno TIBioggioCademarioMuzzano TIVernate TIAlto MalcantoneArannoLema TICapriascaCapriascaOriglioPonte CapriascaPonte CapriascaKommunanz Capriasca/LuganoCollina d’OroGranciaMelide TIMorcoteParadiso TIVico MorcoteArognoBissoneBrusino ArsizioVal MaraLuganoCaslanoCurio TICurio TIMagliasoNeggioTresa TIPura TIBediglioraBedanoGravesanoManno TIMezzovico-ViraMezzovico-ViraMonteceneriTorricella-TaverneCadempinoCanobbioComano TICuregliaLamoneMassagnoPorzaSavosaSorengoVezia
Karte von Neggio
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Neggio. Historisches Luftbild von Werner Friedli (1950)

Neggio ist eine politische Gemeinde im Schweizer Kanton Tessin. Sie gehört zum Kreis Magliasina und zum Bezirk Lugano und liegt im Malcantone.

Die Gemeinde liegt auf einer Höhe von 389 m ĂŒ. M. am SteilhĂŒgel ĂŒber Magliaso zwischen Lugano und Ponte Tresa. Von Neggio aus hat man eine gute Aussicht auf den Luganersee.

Die Nachbargemeinden sind im Norden Lema und Vernate, im Osten Agno, im SĂŒden Magliaso und im Westen Pura.

Eine erste ErwĂ€hnung findet das Dorf im Jahre 807 unter dem damaligen Namen Nego. Man fand dort GrĂ€ber aus der Römerzeit, drei davon 1906. Die Gemeinde hatte in der 1. HĂ€lfte des 15. Jahrhunderts dem Herzog von Mailand fĂŒnf Soldaten zu stellen. Kirchlich gehörte Neggio zuerst zu Agno; die frĂŒhere Kaplanei (erwĂ€hnt 1507) wurde 1611 zur Kirchgemeinde. Die Pfarrkirche wurde gegen 1620 an der Stelle einer frĂŒheren Kapelle gebaut und 1754–1758 vergrössert. Eine Kapelle Sankt Giorgio, erwĂ€hnt 1352, wurde gegen Ende des 17. Jahrhunderts aufgegeben; es bestehen keine Spuren mehr von ihr. Das Kirchlein Sankt Giorgio auf dem gleichnamigen HĂŒgel wurde gegen 1650 gebaut.[5]

Seit 1938 gibt es eine kleine Gemeinschaft von Dominikanerinnen, die im Januar 1944 die Tochter von Benito Mussolini, Edda Ciano, und ihre Kinder aufnahmen.[6]

Neggio bildet nach wie vor eine eigenstĂ€ndige BĂŒrgergemeinde.[7][8]

Einwohnerzahlen: VolkszÀhlungsdaten[9][10]

SehenswĂŒrdigkeiten

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Pfarrkirche Santa Maria Annunziata, Altar
  • Pfarrkirche Santa Maria Annunziata (14. Jahrhundert), renoviert 1620 und 1754/1758[11]
  • Pfarrhaus[11]
  • Kirchlein San Giorgio (1352), renoviert 1650, Innenraum: GemĂ€lde Sankt Georg bekĂ€mpft den Drachen[11]
  • Friedhof (1911), Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • Wohnhaus Bolli mit Fresko Madonna mit Kind, San Carlo und San Giorgio[11]
  • Grundschule (1904), Architekten: Giuseppe Bordonzotti, Bernardo Ramelli[11]
  • Villa Sussiego (Foyer La Fonte) (1905/1908), Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • Turnhalle im Park (1977/1980), Architekten: Mario Campi, Franco Pessina, Niki Piazzoli[11]
  • Villa Vallombrosa, renoviert 1926, Architekt: Giuseppe Bordonzotti[11]
  • zoologischer Garten Zoo al Maglio

Persönlichkeiten

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Commons: Neggio – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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  1. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die Höhenbereiche zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  2. ↑ Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
  3. ↑ Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst).
  4. ↑ StĂ€ndige Wohnbevölkerung nach Staatsangehörigkeit 2010-2025. Bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst. Abruf am 22. August 2026
  5. ↑ Celestino Trezzini: Neggio. In: Historisch-Biographisches Lexikon der Schweiz, Band 5, Monopole – Neuenkirch. Attinger, Neuenburg 1929, S. 240 (Digitalisat).
  6. ↑ Bernardino Croci Maspoli: Neggio. In: Historisches Lexikon der Schweiz. 17. Februar 2023.
  7. ↑ Patriziato di Neggio, EigentĂŒmer. In: m4.ti.ch/fileadmin/DI/DI_DI/SEL/Patriziati. Abgerufen am 28. Juli 2024 (italienisch; mit Landkarte).
  8. ↑ Patriziato di Neggio (mit Foto) auf patriziatidelmalcantone.ch
  9. ↑ Martin Schuler: Cantone Ticino – L’effettivo della popolazione a livello locale prima del 1850. (CSV; 34 KB) Bundesamt fĂŒr Statistik, NeuchĂątel, 16. Juni 2023, abgerufen am 20. April 2025.
  10. ↑ Daten der Eidgenössischen VolkszĂ€hlungen ab 1850 nach Gemeinden. (XLSX; 10 MB) Bundesamt fĂŒr Statistik, NeuchĂątel, 12. Juli 2024, abgerufen am 20. April 2025 (Öffnung in Excel nur ĂŒber "Anhang/Excel-Datensatz" möglich).
  11. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 Simona Martinoli und andere: Guida d’arte della Svizzera italiana. Hrsg. von der Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte. Edizioni Casagrande, Bellinzona 2007, ISBN 978-88-7713-482-0, S. 399–400.