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Sakoa

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Decauville-Eisenbahn eines Kohlenbergwerks in Sakoa

Sakoa ist eine Region im SĂŒdwesten Madagaskars, die durch trockenen Stachelwald gekennzeichnet ist und vor allem fĂŒr ihre Kohle-LagerstĂ€tten bekannt ist, von denen insbesondere die Sakoa-LagerstĂ€tte eine hohe QualitĂ€t aufweist.

Sakoa-KohlelagerstÀtte

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Kohle wurde in Sakoa erstmals 1908 entdeckt. WĂ€hrend des Zweiten Weltkriegs wurde Kleinbergbau betrieben. Die Bohrergebnisse deuten darauf hin, dass das Feld groß ist und stellenweise bis zu 12 m (39 ft) dicke Flöze aufweist.[1] Das Produkt ist eine thermische Kohle, die der derzeit von SĂŒdafrika exportierten Kohle Ă€hnelt und wahrscheinlich in Kraftwerken in Indien und Westeuropa eingesetzt wird.[2] SchĂ€tzungen fĂŒr die KohlelagerstĂ€tte gingen 2015 davon aus, dass 200 Millionen Tonnen Kohle förderbar sind und sie ein geschĂ€tztes Potential von ĂŒber einer Milliarde Tonnen aufweist. Es wird erwartet, dass die Kohle ĂŒberwiegend im Tagebau abgebaut wird[1] und dass die Förderung zunĂ€chst fĂŒnf Millionen Tonnen pro Jahr betragen wird.

Es gibt eine Reihe von Lizenznehmern auf dem Feld. Die ĂŒberwiegende Mehrheit der Lizenzen mit kommerziellem Wert wird von Madagascar Consolidated Mining, einer Tochtergesellschaft von Red Island Minerals, gehalten, die von Sam Malin gegrĂŒndet wurde, der die Ressourcen des Feldes bewertet und entwickelt. Pan African Mining verfĂŒgt ĂŒber eine betrĂ€chtliche Anzahl von Lizenzen an der Peripherie des Feldes. Weitere KohlelagerstĂ€tten, die an die Sakoa-KohlelagerstĂ€tte angrenzen, sind Ianapera, Imaloto, Sakamena und Vohibory.[3]

Einzelnachweise

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  1. 1 2 Red Island Minerals. In: Coal Exploration Madagascar. VUNA Group, archiviert vom Original am 13. April 2016; abgerufen am 17. Januar 2026 (englisch).
  2. ↑ Yuthana Praiwan, Nareerat Wiriyapong: PTT buys Madagascar coal mine in US$50-million deal In: Bangkok Post, 3. MĂ€rz 2012. Abgerufen am 16. Dezember 2015 (englisch). 
  3. ↑ David Hilling: Alternative Energy Sources for Africa: Potential and Prospects. African Affairs, Band 75, Nr. 300 (Juli 1976), S. 359–371.

Koordinaten: 23° 46â€Č 58″ S, 44° 45â€Č 38″ O