Vallorbe
| Vallorbe | |
|---|---|
| Basisdate | |
| Staat: | Schwiiz |
| Kanton: | Waadt (VD) |
| Bezirk: | Jura-Nord vaudois |
| BFS-Nr.: | 5764 |
| Poschtleitzahl: | 1337 |
| UN/LOCODE: | CH VAL |
| Koordinate: | 518990Â /Â 173965 |
| Höchi: | 750 mÂ ĂŒ. M. |
| FlĂ€chi: | 23.18 kmÂČ |
| Iiwohner: | 4413 (31. DezÀmber 2025) |
| Website: | www.vallorbe.ch |
Vallorbe | |
| Charte | |
Vallorbe (frankoprovenzalisch [vaËlÉrbÉ]) isch e bolitischi Gmai im Bezirk Jura-Nord vaudois im Kanton Waadt, Schwyz.
Geografi
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]Vallorbe lyt an dr GrÀnze zue Frankrych. D Ortschaft lyt an dr Orbe, wo do us ere Hööli wider usechunt, nochdÀm si bim Oberlouf im Lac Brenet in Chalchbode versickeret isch. Underhalb vo dr Sidlig und vom Stausee vo Le Day isch d Orbe-Schlucht. Vo Norde chunt us em Gmeindgebiet vo Jougne im DepartemÀnt Doubs dr Sytebach Jougnenaz.
Uf dr Nordsyte isch dr Mont dâOr. Dur dĂ€ goot s TunĂ€ll vo dr Ysebaan; das isch a dr Linie vo Paris uff Lausanne und Mailand.
D Gmaiflechi umfasst 22,3Â % landwirtschaftligi Flechi, 67,8Â % Wald, 8,2Â % Sidligsflechi un 1,7Â % sunschtigi Flechi.[1]
Gschicht
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]Vallorbe isch zum erschte Mol gnÀnnt wore anne 1139 as de valle urbanensi (1148 de valle urbe).
Bevelkerig
[Ă€ndere | QuĂ€lltĂ€xt bearbeite]QuĂ€lle: Bundesamt fĂŒr Statistik 2005[2]
| Johr | 1850 | 1860 | 1870 | 1880 | 1888 | 1900 | 1910 | 1920 |
| Yywohner | 1491 | 1676 | 1982 | 2024 | 2123 | 3279 | 4309 | 4621 |
| Johr | 1930 | 1941 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 |
| Yywohner | 4112 | 3592 | 3896 | 3990 | 4028 | 3375 | 3271 | 3247 |
Dr UuslÀnderaadail isch 2010 bi 23,6 % glÀge.[1]
Religion
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]42,5 % vo dr Yywooner sin evangelisch-reformiert, 34,8 % sin römisch-katholisch (Stand 2000).[1]
Bolitik
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]Bi dr Nationalrootswahle 2011 het s des Ergebnis gee:[1] BDP 0,6 %, CVP 2,8 %, FDP 19,0 %, GLP 2,2 %, GP 6,7 %, SP 31,0 %, SVP 23,8 %, Sunschtigi 4,1 %.
Dr Burgermaischter vu Vallorbe isch dr Stéphane Costantini (Stand Merz 2014).
Wirtschaft
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]Sid em Middelalter isch s Taal vo Vallorbe es ZÀntrum vo dr Yseinduschtry gsi. Ane 1285 isch die erschti Yseschemlzi bout worde, ane 1485 au e Ysehammer. Im 19. Joorhundert sind es baar Fabrigge uf Vallorbe cho.
1875 isch d Ysebaan vo Lausanne us ĂŒber Vallorbe und dur nes ScheiteltunĂ€ll bim Jougnepass bis uf Pontarlier ggange. D Jougnestrecki het me uufggĂ€, wo 1915 s Mont dâOr-TunĂ€ll in Betriib gno worden isch.
Sproch un DialÀkt
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]Bi dr Volkszellig 2000 hÀn vu dr 3247 Yywohner 85,5 % Franzesisch as Hauptsproch aagee, 2,3 % Dytsch, 3,5 % Italienisch un 8,7 % anderi Sproche.[1]
Dr alt frankoprovenzalisch Patois isch wahrschyns aafangs 20. Jh. uusgstorbe. Ergebnis us dr Volkszellige vu 1990 un 2000, wu zum Dail Lyt Patois as Sproch aagchryzlet hĂ€n, gĂ€lte in dr Sprochwisseschaft as Artefakt un hĂ€n ihre Ursprung ender in statistische FĂ€hler oder ass d Lyt unter âPatoisâ ihr Regionalfranzesisch verstehn[3][4]
Weblink
[Àndere | QuÀlltÀxt bearbeite]- www.vallorbe.ch
- Jean-Philippe Dépraz: Vallorbe.. In: Historisches Lexikon vo dr Schwiiz.
FueĂnote
[Ă€ndere | QuĂ€lltĂ€xt bearbeite]- 1 2 3 4 5 Bundesamt fĂŒr Statistik: RegionalportrĂ€ts 2012: Kennzahlen aller Gemeinden (Site cha nĂŒme abgrĂŒeft wĂ€rde; Suche im Webarchiv) , Mai 2012
- â Bundesamt fĂŒr Statistik: Eidgenössische VolkszĂ€hlung 2000: Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden 1850â2000. Bern 2005 (Online uf bfs.admin.ch (Site cha nĂŒme abgrĂŒeft wĂ€rde; Suche im Webarchiv) , Date im Aahang (Site cha nĂŒme abgrĂŒeft wĂ€rde; Suche im Webarchiv) )
- â Andres Kristol: Que reste-t-il des dialectes gallo-romans de Suisse romande?. In: Jean-Michel Eloy (Hg.).: Evaluer la vitalitĂ©. VariĂ©tĂ©s dâoĂŻl et autres langues. UniversitĂ© de Picardie / Centre dâEtudes Picardes, Amiens 1998, S. 101â114
- â Pierre Knecht: Die französischsprachige Schweiz. In: Hans Bickel, Robert SchlĂ€pfer (Hg.): Die viersprachige Schweiz. SauerlĂ€nder, Aarau/Frankfurt/Salzburg 2000, S. 139â176


