Puhdys
| Puhdys | |
|---|---|
Puhdys (2013) | |
| Allgemeine Informationen | |
| Genre(s) | Rock, Hard Rock, Progressive Rock, Artrock, Pop-Rock |
| Aktive Jahre | 1965â2016 |
| Website | www.puhdys.com |
| GrĂŒndungsmitglieder | |
Gesang, Gitarre | Dieter âMaschineâ Birr (ab 1969) |
Gitarre, Gesang | Dieter âQuasterâ Hertrampf (ab 1965) |
| Harry Jeske (1965 bis 1997, â 2020) | |
| Udo Jacob (1965 bis Mai 1969, â 2018) | |
| Peter âEingehĂ€ngtâ Meyer (ab 1965) | |
| Letzte Besetzung | |
Gesang, Gitarre | Dieter âMaschineâ Birr (ab 1969) |
Gitarre, Gesang | Dieter âQuasterâ Hertrampf (ab 1965) |
Bass | Peter âBimboâ Rasym (ab 1997) |
Schlagzeug | Klaus Scharfschwerdt (ab 1979, â 2022) |
Keyboard, Saxophon | Peter âEingehĂ€ngtâ Meyer (ab 1965) |
| Ehemalige Mitglieder | |
Schlagzeug | Gunther Wosylus (1969 bis 1979) |
Die Puhdys waren eine deutsche Rockband. Als GrĂŒndungsjahr gibt die Band 1969 an. Bereits zuvor gab es die Puhdys in Ă€hnlicher Besetzung, die sogenannten âUr-Puhdysâ. Die Puhdys zĂ€hlen zu den bekanntesten Rockbands der DDR. Nach der Bekanntgabe ihrer Auflösung im Februar 2014 gab die Band Anfang 2016 in Berlin ihr letztes Konzert.
Die letzte Besetzung bestand aus Dieter âMaschineâ Birr, Peter âEingehĂ€ngtâ Meyer, Dieter âQuasterâ Hertrampf, Peter âBimboâ Rasym und Klaus Scharfschwerdt.
Bandgeschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Vor der Wende
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]VorlĂ€ufer der Gruppe war die 1965 gegrĂŒndete Udo-Wendel-Combo, der neben SĂ€nger und Gitarrist Udo Wendel Peter Meyer (Keyboard), Harry Jeske (E-Bass) und Udo Jacob (Schlagzeug) angehörten. Nach Wendels Weggang im selben Jahr vervollstĂ€ndigte Dieter Hertrampf (Gitarre, Gesang) die Formation, die sich fortan nach den Anfangsbuchstaben der Vornamen â P, U, H und D â Puhdy-Quartett[1] bzw. ab 1966 Puhdys nannte. Anfangs spielte man Tanzmusik.[2] Hertrampf begann 1966 eine Musikerausbildung und schloss sich spĂ€ter dem Teisco-Quartett â wo er auf Schlagzeuger Gunther Wosylus traf â und anderen Bands an. Meyer leistete von 1966 bis 1968 seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee ab und spielte wĂ€hrenddessen im Musikkorps Eggesin. Die Besetzung der Puhdys wechselte hĂ€ufig; so gehörten kurzzeitig auch Herbert Dreilich[3] und â als Vertretung fĂŒr Meyer â Reinhard Lakomy[4] zur Gruppe, die rĂŒckwirkend hĂ€ufig als âUr-Puhdysâ bezeichnet wird.[5] Udo Jacob verlieĂ die Band im Mai 1969 und schloss sich spĂ€ter Panta Rhei an.[2] Nach Jacobs Weggang traten Meyer und Jeske zusammen mit Dreilich sowie Henry und Jutta Kotowski als Mitglieder des Henry Kotowski Quintetts auf, das aus dem Henry Kotowski Sextett hervorgegangen war.
1969 kehrten Peter Meyer und Dieter Hertrampf zurĂŒck; Dieter Birr (Gesang, Gitarre) und Gunther Wosylus (Schlagzeug) kamen ebenfalls hinzu. Den Namen behielten sie bei. Der erste Auftritt unter altem Namen in der neuen Besetzung am 19. November 1969 im Tivoli in Freiberg[6] galt fortan als GrĂŒndungstag der Puhdys. In diesem Konzert spielten sie ausschlieĂlich englischsprachige Coversongs.[6]
1970 erhielt die Band ein Auftrittsverbot im Bezirk Karl-Marx-Stadt: Zwei Kulturbeauftragte hatten bemĂ€ngelt, dass alle Texte auf Englisch gesungen worden seien und die Leistung der Musikanlage mit 200 Watt mehr als die ĂŒblichen 70 bis 80 betragen hĂ€tte. Auch habe es âdie Kapelleâ nicht verstanden, den Ablauf so zu gestalten, dass âjedwede Hektik unter den jugendlichen TĂ€nzern hĂ€tte vermieden werden könnenâ.[6] In der Folge kam es zu einer Aussprache mit den Behörden. Daraufhin schrieben die Puhdys eigene Lieder auf Deutsch, und das Verbot wurde aufgehoben.[6]
Stilistisch lehnte man sich zunĂ€chst an Hard-Rock-Vorbilder wie Deep Purple, Uriah Heep und Led Zeppelin an. Mit Eigenkompositionen und Texten von Wolfgang Tilgner und Burkhard R. Lasch entwickelte sich die Formation zur erfolgreichsten DDR-Rockgruppe der 1970er Jahre. GröĂere Bekanntheit erlangten die Puhdys 1971 durch die Sendungen Basar und Die Notenbank im Fernsehen der DDR. Initiiert durch einen Aufruf von 150 BerufsschĂŒlern aus Gardelegen wurde dort der spĂ€tere Hit TĂŒren öffnen sich zur Stadt gezeigt.[7] Im Folgejahr wurde Geh dem Wind nicht aus dem Wege der âSchlager des Jahresâ.

Im Jahr 1973 spielten die Puhdys die von Peter Gotthardt und Ulrich Plenzdorf geschriebenen Lieder Wenn ein Mensch lebt und Geh zu ihr als Filmmusik zu Die Legende von Paul und Paula (Regie Heiner Carow) ein. Dabei wurden die angedachten Titel Spicks and Specks von den Bee Gees und Look Wot You Dun von Slade wegen Devisenmangels durch Eigenproduktionen ersetzt, denen die starke Ăhnlichkeit zum Original anzuhören ist. Im selben Jahr waren sie in dem Film Das zweite Leben des Friedrich Wilhelm Georg Platow mit drei Titeln zu sehen.
Ebenfalls 1973 hatten sie auf den X. (10.) Weltfestspielen der Jugend und Studenten in Ost-Berlin ihren ersten GroĂauftritt. 1976 traten sie beim Internationalen Liederfestival in Sopot auf. Sie waren eine der wenigen DDR-Bands, die Konzerte im westlichen Ausland geben durften.
Ihre ersten Auftritte in Westdeutschland hatte die Gruppe am 24. April 1976[8] beim Festival der Jugend in der Dortmunder Westfalenhalle und am 9. November 1976 in der Hamburger Fabrik,[9] hinzu kamen Auftritte in West-Berlin. 1977 traten sie als erste DDR-Band im Musikladen von Radio Bremen mit Wenn ein Mensch lebt und Reise zum Mittelpunkt der Erde (aus Puhdys 1) auf. Bis 1977 erzielten die ersten beiden Alben Auflagen von ĂŒber 400.000.[10] 1977 wurde Rock ânâ Roll Music, das erste englischsprachige Puhdys-Album, veröffentlicht. Es enthielt ausschlieĂlich Coverversionen anglo-amerikanischer KĂŒnstler. 1979 erschien das Lied Doch die Gitter schweigen, ein Auftragswerk des DDR-Fernsehens zum Polizeiruf-110-Film Die letzte Chance. Im selben Jahr verlieĂ Drummer Gunther Wosylus die Band, um einige Jahre spĂ€ter in den Westen zu gehen. FĂŒr ihn kam Klaus Scharfschwerdt (ex-Prinzip). In London nahmen die Puhdys 1980 ihr zweites englischsprachiges Album auf â diesmal mit eigenen Songs wie Far From Home. 1981 gaben die Puhdys ein Konzert in der WaldbĂŒhne in West-Berlin vor 12.000 Besuchern und unternahmen eine Promotion-Tour durch die USA.
1982 erhielten sie als erste DDR-Rockband den Nationalpreis der DDR (Nationalpreis der DDR II. Klasse fĂŒr Kunst und Literatur).

1984 erschien auf der LP Das Buch mit dem Titel Ich will nicht vergessen ein Lied, das gezielt das Thema Deutsche Teilung und insbesondere das Wort âDeutschlandâ enthielt, das im offiziellen DDR-Sprachgebrauch praktisch tabu war. Dieses Lied durfte nicht im Radio oder Fernsehen der DDR gespielt werden, wurde aber schnell unter dem alternativen Titel Denke ich an Deutschland als eine âheimliche Hymneâ der DDR bekannt. Durch die bundesweite Ăbertragung des Konzertes im hessischen Niedernhausen vom 21. August 1987 durch RTL Plus und Tele-F.A.Z. im Kabelfernsehen gelangte die Band auch in der Bundesrepublik zu immer mehr PopularitĂ€t. Zu ihrer 1989 erschienenen LP Neue Helden steuerte Kurt Demmler vorsichtig vorweggenommene Wende-Lyrik bei.
Die Puhdys wurden von den Lesern der DDR-Jugendzeitschrift Neues Leben zwölf Mal zur beliebtesten Rockband der DDR gewÀhlt.[11]
Einige Alben wurden in nennenswerten Auflagen auch in der Bundesrepublik Deutschland und anderen westlichen LĂ€ndern verkauft und brachten der DDR beachtliche Devisen ein. Weltweit verkauften die Puhdys bis zur Wende fast 20 Millionen Alben, so viel wie keine andere DDR-Rockband.
Zeit der Wende bis heute
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Von 1988 bis 1989 verabschiedete sich die Band mit einer groĂen Good-Bye-Tour durch die DDR und die Bundesrepublik Deutschland, auf der sie teilweise von den Lords begleitet wurden. Als Manager wurde Jörg Stempel engagiert. 1992 kam es zur Wiedervereinigung: Ihre ersten Auftritte hatten die Puhdys auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld und in Paderborn. Sie waren eine der wenigen etablierten Ostrockbands, die auch in dieser Zeit erfolgreich blieben.
Der letzte DDR-Innenminister und PrĂ€sident von Hansa Rostock, Peter-Michael Diestel, bat die Puhdys 1994, eine Vereinshymne zu produzieren. FC Hansa â Wir lieben Dich total wurde zum Start der FuĂball-Bundesligasaison 1994/95 im Ostseestadion aufgefĂŒhrt.[12] Ein weiteres Lied fĂŒr einen Sportverein erschien 1997 mit Hey, wir wollân die EisbĂ€rân sehn! fĂŒr den Berliner Eishockey-Verein EisbĂ€ren.
1997 verlieĂ der Bassist Harry Jeske aus GesundheitsgrĂŒnden die Band und wurde durch Peter âBimboâ Rasym (ex-Stern MeiĂen, ex-Datzu) ersetzt. Am 19. Juni 1999 wurden die Puhdys im 30. JubilĂ€umsjahr bei ihrem 3000. Konzert in der ausverkauften Berliner WaldbĂŒhne von 22.000 Fans bejubelt. AuĂerdem wirkten Dieter Birr, Dieter Hertrampf und Peter Meyer 1999 in dem Film Comeback fĂŒr Freddy Baker mit Mario Adorf mit.
Dem Berliner FuĂballclub 1. FC Union wurde 2000 der Song Eisern Union 2000 gewidmet. Zudem schrieben sie fĂŒr den SC Paderborn 07 noch die Vereinshymne Helden geben nie auf!. Die Puhdys publizierten wĂ€hrend ihrer Karriere auch Werbesongs. Im August 2000 öffnete der EuroSpeedway Lausitz seine Pforten. An diesem Tag wurde dort von den Puhdys das Lied Speed Kings offiziell uraufgefĂŒhrt. Partner waren und sind unter anderen Berliner Pilsner (Was gut ist, setzt sich durch) und EWE (Was braucht man), fĂŒr die die Puhdys Werbesongs schrieben und spielten. Mittlerweile sind einige Kinder der Puhdys bei Bell, Book & Candle und Stamping Feet erfolgreich musikalisch tĂ€tig.
Bei dem 2000er Lied Wut will nicht sterben wirkte der Rammstein-SĂ€nger Till Lindemann mit. Da aber das Management von Rammstein gegen diese âHilfeleistungâ war, wurde das Lied zuerst mit Lindemann als Single (rotes Cover) und dann ohne ihn als Single (blaues Cover) veröffentlicht. Die Single mit Till Lindemann ist inzwischen sehr rar.
Im Jahr 2004 feierte die Band ihr 35-jĂ€hriges Bestehen. Ein Jahr spĂ€ter erschien das Studioalbum Alles hat seine Zeit. Am 6. November 2006 wurde das zweite Weihnachtsalbum, DezembernĂ€chte, veröffentlicht, das wie schon seinerzeit Dezembertage nur ĂŒber einen Sondervertriebsweg und nicht im normalen Plattenhandel erhĂ€ltlich war. Das Album konnte bundesweit nur in Filialen der Telekom sowie der Telekommunikationskette _dug erworben werden. Inzwischen kann man das Album auch im normalen Handel beziehen.
Im Juli 2006 nahmen die Puhdys am âEast Rock Classicâ auf dem Berliner Gendarmenmarkt teil. Sie spielten neben anderen Ostrockstars wie City, Karat, Dirk Michaelis, Werther Lohse und Ute Freudenberg ihre Titel in den ursprĂŒnglichen Versionen. Aufgrund vieler Nachfragen fanden 2007 weitere sechs Ostrock-in-Klassik-Konzerte â diesmal mit Silly, Karat, Veronika Fischer, Werther Lohse und Ute Freudenberg â in Hohenfelden, Schwarzenberg, Dresden, Hannover, Rammenau, Rostock und Berlin statt. Die Fortsetzung dieser Ostrock-Klassik-Konzerte gab es im Sommer 2008. AuĂerdem gingen die Puhdys im FrĂŒhjahr 2008 erstmals auf âUnpluggedâ-Tour durch einige StĂ€dte in Niedersachsen.
Am 1. Januar 2009 starteten die Puhdys mit ihrer JubilĂ€umstour 40 Jahre Puhdys in der O2 World in Berlin.[6] Als GĂ€ste traten wĂ€hrend des dreistĂŒndigen Konzerts unter anderem die Rockbands City und Karat, Michael Hirte (âSupertalent 2008â aus der RTL-Sendung) sowie die Gruppe De Randfichten auf. Eine Aufzeichnung dieses Konzerts erschien 2010 auf DVD. Am 2. Januar 2009 brachten die Puhdys ihr neues Album Abenteuer heraus, das 13 Lieder beinhaltet. Zu diesen Liedern gehören Abenteuer, Ohrwurm und SchĂ€nder sowie der Song Wenn TrĂ€ume sterben in einer neuen Aufnahme. Die beiden bisher nur als Live-Versionen erhĂ€ltlichen Lieder KĂŒhle Lady und Nirvana erschienen erstmals als Studioversionen auf dem Album. Es folgte die DVD Kultband des Ostens â Der Film â Die Geschichte am 6. Februar. Das Buch Abenteuer mit den Puhdys als Autoren erschien kurze Zeit spĂ€ter. SchlieĂlich erschien am 20. April die 33-CD-Box Lieder fĂŒr Generationen (limitiert auf 5000 StĂŒck) mit allen Puhdys-Alben sowie der noch nicht auf CD erschienenen DVD Das 3.000. Konzert und einer neuen RaritĂ€ten-CD. AuĂerdem kam am eigentlichen JubilĂ€umsdatum, dem 19. November, die Live-Doppel-CD Akustisch. Die Hits auf den Markt, die den Mitschnitt eines Unplugged-Konzerts im April enthĂ€lt. Ebenfalls am 19. November wurde neben dem âTivoliâ in Freiberg ein Puhdys-Gedenkstein enthĂŒllt.
Im September 2012 veröffentlichten die Puhdys zusammen mit den ostdeutschen Bands City, Karat und Pankow den gemeinsamen Song Was uns verbindet.[13]

Peter Meyer deutete im November 2012 an, dass die Band aus AltersgrĂŒnden ernsthaft ĂŒber ihre Auflösung nachdenkt, die Entscheidung aber auch vom Erfolg ihres neuen Albums Es war schön abhĂ€ngig macht. âVerkauft sich unsere neue CD bis zum Sommer 2013 mehr als 500.000 Mal, machen wir ĂŒber das Jahr hinaus weiter.â[14] Das Album erreichte immerhin mit Platz 14 die bis dahin höchste Chartplatzierung fĂŒr die Puhdys.
Am 1. November 2013 erschien bei Universal das dritte Weihnachtsalbum, Heilige NĂ€chte. Als Besonderheit dieses Albums ist zu verzeichnen, dass alle neuen Titel â bis auf eine Ausnahme â von Dieter Hertrampf gesungen wurden. Auch Klaus Scharfschwerdt ist erstmals nach 30 Jahren wieder als SĂ€nger zu hören. Dieter Birr singt lediglich die neu abgemischten Titel aus den vorherigen Weihnachts-CDs. Erstmals wurde keiner der neuen Titel von ihm komponiert.
Am 17. Februar 2014 erklĂ€rte das Management, dass die Puhdys im Jahr 2015 auf Abschiedstour gehen werden. Peter Meyer begrĂŒndete dies mit âWir sind Ende des Monats alle ĂŒber 60. Irgendwann macht der Körper einfach nicht mehr mit.â Auftakt der Abschiedstour war der 31. Oktober 2014 in der Berliner O2-World.[15] Das letzte offizielle Konzert der Puhdys fand am 2. Januar 2016 in der (inzwischen umbenannten) Berliner Mercedes-Benz-Arena statt und lief ĂŒber drei Stunden. Es wurde fĂŒr das Fernsehen und DVD aufgezeichnet.[16] Weitere Auftritte erfolgten bis Juni 2016 im Rahmen der âRocklegendenâ-Tour gemeinsam mit City und Karat, in deren Rahmen die Band am 24. Juni 2016 in Schwarzenberg das letzte Mal auftrat.[17]
Der DVD-Aufzeichnung Das letzte Konzert gelang mit Platz 2[18] in den deutschen Album-Charts die höchste Chartplatzierung der Band nach der Wende.
Die Band wurde im April 2016 mit dem âEchoâ fĂŒr ihr Lebenswerk ausgezeichnet.[19]
Ende 2019 wurde bekannt, dass Dieter Birr mit den ĂŒbrigen Mitgliedern der Band seit 2013 zerstritten ist. Birr versuchte spĂ€ter, gerichtlich die alleinigen Urheberrechte als Komponist der frĂŒhen Puhdys-Lieder einzuklagen, bei denen bisher die Band als Komponisten-Kollektiv angegeben ist.[20] Im Juli 2021 einigte sich die Band auĂergerichtlich. Die Urheberrechte wurden Birr zugesprochen.[21]
Bandmitglieder
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Dieter âMaschineâ Birr
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieter Birr (* 18. MĂ€rz 1944 in Köslin/Pommern) absolvierte eine Ausbildung als Universalschleifer und lernte zugleich autodidaktisch Gitarre. Von 1966 bis 1972 studierte er Tanzmusik, Theorie und Gitarre an der Musikschule Friedrichshain in Ost-Berlin. Er spielte bis 1969 in verschiedenen Bands: Telestar, Luniks, Jupiters und bei Evgenie Kantschev. Ab 1969 war er Frontmann, SĂ€nger, Gitarrist und Komponist der Puhdys. Bis heute komponierte Birr ĂŒber 250 Titel, so auch alle Songs seines Soloalbums Intim aus dem Jahr 1986. Sein Spitzname âMaschineâ geht auf Peter Meyer zurĂŒck (âEr frisst fĂŒr drei, âne richtige Fressmaschine!â).[22] Am 14. MĂ€rz 2014 erschien Birrs zweites Soloalbum, Maschine. Darauf wirkten unter anderem Julia Neigel sowie Wolfgang Niedecken (BAP) und Toni Krahl (City) mit.
Dieter Birr lebt in Neuenhagen. Sein Sohn Andy Birr ist Schlagzeuger und Gitarrist der Popband Bell, Book & Candle.

Dieter âQuasterâ Hertrampf
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Dieter Hertrampf (* 29. November 1944 in Berlin) ist Leadgitarrist und SĂ€nger und gehörte 1969 zu den GrĂŒndungsmitgliedern der Puhdys. Er ist zum vierten Mal verheiratet, hat drei leibliche Kinder und einen Ziehsohn (Carsten Mohren, Keyboarder bei Rockhaus). Sein Sohn Sven spielt bei der Drum-Performance Stamping Feet, in der frĂŒher auch Scharfschwerdts Sohn Nick spielte. Hertrampf lernte Verkehrsbauzeichner und absolvierte dann ein Gitarrenstudium. Die erste Band, in der er spielte, hieĂ Homedia Combo. Seinen Spitznamen Quaster hat er von seinen Bandkollegen, weil er sich in der Anfangszeit der Puhdys bemĂŒhte, die Gitarrenstimme des Shadows-Songs Quartermasterâs Stores einzuĂŒben. Hertrampf lebt in Berlin-Rahnsdorf.[23]

Peter âEingehĂ€ngtâ Meyer
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]â Hauptartikel: Peter Meyer
Peter Meyer (* 5. Januar 1940 in Hohenmölsen)[6] war verantwortlich fĂŒr Keyboards und manchmal Saxophon sowie Querflöte. Er gilt als Organisationstalent. Meyer lebt in Berlin-Rahnsdorf.[23]
Sein Sohn Hendrik Röder ist Bassist der Popband Bell, Book & Candle.
Klaus Scharfschwerdt
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]â Hauptartikel: Klaus Scharfschwerdt

Klaus Scharfschwerdt (* 27. Februar 1954; â 10. Juni 2022) war ab 1979 als Nachfolger von Gunther Wosylus Schlagzeuger bei den Puhdys. Er erlernte den Beruf des Tischlers und war ab 1975 Berufsmusiker. Vor den Puhdys spielte er unter anderem bei Vulcan, Knorze, Prinzip und Stern MeiĂen. Durch Scharfschwerdt wurde die Musik der Puhdys dynamischer und hĂ€rter. Er wurde 1984â1986 als bester Schlagzeuger der DDR ausgezeichnet, half 1988/89 bei Stern MeiĂen und Turbo (Prag) aus und komponierte einige Titel der Puhdys, unter anderem Lass uns den Rest bewahrân, SĂŒden und Unsichtbare. Er komponierte meist zusammen mit Peter âBimboâ Rasym.
Mit den Hits TV-Show und Jahreszeiten begeisterte er viele Leute in der Zeit der Neuen Deutschen Welle. Gemocht hat er diese Titel jedoch nicht: âSchrecklich, die Dinger musste ich singen. Ich, der Trommler. Wenn es davor eine peinliche Situation gab, konnte ich mich immer hinter dem Schlagzeug verstecken. Und nun musste ich an den BĂŒhnenrand. Das hat mich so angekotzt.â[24] Auf der Weihnachts-CD Heilige NĂ€chte ĂŒbernahm er dennoch wieder einen Gesangspart.
Ein Jahr nach dem Ende der Puhdys grĂŒndete er 2017 mit Hans âdie Geigeâ Wintoch die Band Scharfschwerdts Neuland.[24]
Klaus Scharfschwerdt lebte in Berlin-Rahnsdorf.[23] Er verstarb am 10. Juni 2022 an den Folgen einer Krebserkrankung.[24]

Peter âBimboâ Rasym
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Peter Rasym (* 7. Juli 1953 in Bitterfeld) war ab 1997 als Nachfolger von Harry Jeske Bassist bei den Puhdys. Vor den Puhdys spielte er bei Datzu, der Schubert-Band, Stern MeiĂen, Feuerkitt und Rapunzel. Bimbo steht fĂŒr âBin Im Moment BassmĂ€Ăig Orientiertâ.
Ehemalige
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Harry Jeske (* 6. Oktober 1937 in Oranienburg; â 20. August 2020 in Wismar[25]), MitbegrĂŒnder und Bassist der Puhdys von 1969 bis 1997
- Gunther Wosylus (* 22. Dezember 1945),[26] Mitglied von 1969 bis 1979
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahreshitparade der DDR | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Titel[27] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Chartplatzierungen ErklÀrung der Daten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Alben[28] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Singles[28] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Studio- und Livealben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1974: ĐОгŃŃОЎ ĐĐ°Đ»Đ”ĐœĐŽĐž & ĐĐŸĐșалŃĐœĐŸ-ĐĐœŃŃŃŃĐŒĐ”ĐœŃалŃĐœŃĐč ĐĐœŃĐ°ĐŒĐ±Đ»Ń âĐŃĐŽĐžŃâ (Melodija, Die Puhdys als Studioband fĂŒr Siegfried Walendy)
- 1974: Die Puhdys (Amiga, als Puhdys 1 1980 Reissue bei Amiga)
- 1975: Puhdys (Amiga, 1976 bei Supraphon, als Puhdys 2 1980 Reissue bei Amiga)
- 1976: Sturmvogel (Amiga)
- 1976: Rock ânâ Roll Music (Amiga)
- 1977: Perlenfischer (Amiga)
- 1978: 10 wilde Jahre (Amiga)
- 1979: Live im Friedrichstadtpalast (Amiga Doppel-LP, als Puhdys 6 Live 1979 bei Hansa, als 7 â Puhdys Live 1981 Reissue bei Amiga)
- 1980: HeiĂ wie Schnee (Amiga)
- 1981: Far from Home (Amiga)
- 1982: Schattenreiter (Amiga)
- 1983: Computer-Karriere (Amiga)
- 1984: Das Buch (Amiga)
- 1984: Live in Sachsen (Doppel-LP) (Amiga)
- 1986: Ohne Schminke (Amiga)
- 1989: Neue Helden (Amiga)
- 1989: JubilÀumsalbum (Amiga)
- 1992: Wie ein Engel (DSB)
- 1994: Zeiten Àndern sich (Dakoda)
- 1994: Live â 25 Jahre die totale Aktion
- 1996: Live in flagranti (Dakoda)
- 1997: Frei wie die Geier (Dakoda)
- 1999: Wilder Frieden (BMG)
- 2001: Zufrieden? (BMG)
- 2001: Dezembertage (BMG)
- 2003: Undercover (Multirecords)
- 2005: Alles hat seine Zeit (Multirecords)
- 2006: DezembernÀchte (Multirecords)
- 2007: Ostrock in Klassik (Puhdys, Karat, Silly u. a.)
- 2009: Abenteuer â Das JubilĂ€umsalbum (BuschFunk)
- 2009: Akustisch â Die Hits (BuschFunk)
- 2009: Puhdys live â Das 3000. Konzert
- 2011: Live aus der O2-World (BuschFunk)
- 2012: Es war schön (Universal Music)
- 2013: Heilige NĂ€chte (Polydor)
- 2014: Rocklegenden, Puhdys + City + Karat
- 2015: Rocklegenden Live, Puhdys + City + Karat
- 2016: Das letzte Konzert (Universal Music)
- 2025: Live at Musikladen Extra 1977 (MIG)
Singles
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1973: Geh zu ihr / Zeiten und Weiten (Amiga, auch unter Titel DT64 Musikstudio Nr. 16 veröffentlicht)
- 1973: DT64 Musikstudio Nr. 17 (Puhdys: Vorn ist das Licht / Electra: Das kommt, weil die Seele brennt) (Amiga)
- 1973: Dem Frieden die Freiheit (Puhdys: Unser Lied ist euer Schrei / Oktoberklub: Ich singe fĂŒr den Frieden / Inti Illimani: Resistencia â Widerstand) (Amiga)
- 1973: Hell Raiser / Highway Star (Amiga)
- 1973: Ikarus / Sommernacht (Amiga)
- 1973: ĐŃŃŃаЎа ĐĐ»Đ°ĐœĐ”ŃŃ (Melodija, Flexi â Split mit Karel Gott, Johnny Hallyday und Juri Antonow)
- 1974: Wie ein Pfeil / Lied fĂŒr Generationen (Amiga)
- 1974: Die Sonne kennt ihren Weg / Spiel zu zweit (Amiga)
- 1974: Zeiten und Weiten / Manchmal im Schlaf / Gentleman / TĂŒren öffnen sich zur Stadt (Melodija)
- 1975: Sturmvogel / Einsamkeit (Amiga)
- 1975: Song for Generations / Stones (Amiga)
- 1976: Long Tall Sally / Party / Rock And Roll Music / Bye Bye Love (Amiga)
- 1976: Alt wie ein Baum / Erinnerung (Amiga)
- 1976: Alt wie ein Baum / Perlenfischer (Hansa)
- 1977: Wenn TrÀume sterben / Perlenfischer (Amiga)
- 1977: Wilde Jahre / Sterne verspÀten sich nie (Amiga)
- 1977: Steine / Sonntagsfahrer (Melodija, Flexi)
- 1977: Gehâ zu ihr / Lied fĂŒr Generationen (Hansa)
- 1978: Ikarus II / Flieg, Vogel flieg (Amiga)
- 1978: Doch die Gitter schweigen / Hören und sehen (Amiga)
- 1978: Wilde Jahre / Perlenfischer (Hansa)
- 1979: Kein Paradies / Wiedersehen (Amiga sowie Hansa)
- 1979: HeiĂ wie Schnee / Melanie (Amiga sowie Hansa und Rocktopus)
- 1979: Gitter schweigen / Ikarus II (Hansa)
- 1980: Bis ans Ende der Welt / Nie wieder werde ich weinen um dich (Amiga)
- 1980: Bis ans Ende der Welt / Lied fĂŒr Anja (Rocktopus)
- 1980: Jugendliebe (Amiga Quartett, gemeinsam mit Ute Freudenberg, Neumis Rock Circus und Karussell)
- 1981: He, John / Was vom Leben bleibt (Amiga)
- 1981: Der AuĂenseiter / An den Ufern der Nacht (Amiga)
- 1981: He John / Fern von Zuhaus (Rocktopus)
- 1981: Schattenreiter / Wenn ein Mensch lebt (Hansa)
- 1982: Jahreszeiten / TV-Show (Amiga)
- 1982: Hiroshima / ComputertrÀume (Pool)
- 1982: Frieden soll sein (Amiga, gemeinsam mit Karat, Dialog und Karussell)
- 1983: Sehnsucht / Computer-Mann (Pool)
- 1984: Ich will nicht vergessen / Die WĂ€rme der Nacht (Pool)
- 1984: Rockerrente / Das Buch (Amiga)
- 1985: Rock ânâ Roll ist mein Begleiter / Wieviel Liebe (Amiga)
- 1987: Big Hits 1975â85 (Puhdys: Hiroshima / City: Am Fenster) (Teldec)
- 1989: Frei wie der Wind / Herbstwind (Koch)
- 1992: Wie ein Engel / So wie frĂŒher / Schwarz und weiĂ (DSB)
- 1994: Keine Ahnung / Kommen und gehen / Deutschland, Deutschland (Dakoda)
- 1994: Keine Meile tut mir leid / With a little help from my friends / Die Show muĂ weitergehn (Dakoda)
- 1995: FC Hansa â Wir lieben dich total (Dakoda)
- 1995: Alt wie ein Baum â95 (Hansa, G.D.R. feat. Puhdys)
- 1995: Ewig leben (ZYX Records)
- 1996: Sehnsucht (Neuversion â96) (Dakoda, Promo)
- 1997: SC Paderborn â Helden geben nie auf (veröffentlicht unter dem Namen Wounded Knee) (Dakoda)
- 1997: Steh auf und lauf (Dakoda)
- 1997: Leck mich am Arsch (Dakoda)
- 1997: Bye, bye ⊠Hâarryvederci â Abschiedslied fĂŒr Harry (Dakoda)
- 1997: Hey, wir wollân die EisbĂ€rân sehn! (Dakoda, Reissue Sony BMG 1998, EHC Berlin 2004, Buschfunk 2008 und Buschfunk 2009)
- 1998: Comeback (Gigolo â Mario-Adorf-Version / Gigolo â Puhdys-Version) (Promo)
- 1999: Alt wie ein Baum â99 (BMG)
- 1999: Wenn ein Mensch lebt (BMG)
- 1999: Hipp Hipp Hurra (BMG)
- 1999: Wilder Frieden (GekĂŒrzte Version / Live WaldbĂŒhne Berlin) (BMG, Promo)
- 2000: Wut will nicht sterben (feat. Till Lindemann) (BMG)
- 2000: Wut will nicht sterben (BMG)
- 2000: Eisern Union 2000 (BMG)
- 2000: Speed Kings (BMG)
- 2001: Stars (BMG)
- 2001: Ich hab das GefĂŒhl (BMG)
- 2001: Hey, wir wollân die Puhdys sehn (BMG, Promo)
- 2006: Es ist keine Ente â wir saufen bis zur Rockerrente (Multirecords)
- 2009: Abenteuer / Ohrwurm (Buschfunk)
- 2011: Die Puhdys kommen â Auf nach Kamenz (Multirecords)
- 2011: Hey, wir wollân die EisbĂ€rn sehn (Neuaufnahme mit JĂŒrgen Drews) (Universal Music)
- 2012: Es war schön (Universal Music, Promo)
- 2012: DrauĂen warten die Sterne (Universal Music, Promo)
- 2013: Mach dir um mich keine Sorgen (Universal Music, Promo)
- 2013: All diese Jahre (Universal Music, Promo)
Kompilationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1976: Puhdys 1 (Hansa, als Puhdys 1 â Wenn Ein Mensch Lebt 1982 bei Pool)
- 1977: Puhdys 3 (Hansa, als Puhdys 3 â Alt Wie Ein Baum 1982 bei Pool)
- 1977: Die groĂen Erfolge (Amiga)
- 1977: ĐŃĐŽĐžŃ (Melodija)
- 1978: Puhdys 4 â Die Wilden Jahre (Hansa)
- 1978: Puhdys 5 (Hansa)
- 1992: Rock aus Deutschland Ost Vol. 19 (DSB)
- 1994: Das Beste aus 25 Jahren (Amiga)
- 1994: RaritĂ€ten â Besondere Hits (Amiga)
- 1994: HeiĂ wie Schnee / Schattenreiter (Amiga)
- 1994: Castle Masters Collection (Castle)
- 1995: Bis ans Ende der Welt (Ariola)
- 1995: Was gut ist, setzt sich durch (Amiga)
- 1995: Das Beste aus 25 Jahren â Volume 2 (Amiga)
- 1993: Die Legende von Paul und Paula (mit Peter Gotthart) (Quadriga)
- 1995: Die Hit-Singles (Amiga)
- 1996: ⊠pur (Amiga)
- 1996: Die schönsten Balladen (Amiga)
- 1996: Golden Stars (Club Exklusiv)
- 1997: Die Puhdys 1+2 (BMG)
- 1998: Rock ânâ Roll Music / JubilĂ€umsalbum (Amiga)
- 1999: Sturmvogel / 10 wilde Jahre (Amiga)
- 1999: 1969 â 1999 (BMG)
- 2000: Was bleibt
- 2004: Puhdys forever (BMG/Shop24 Direct)
- 2004: Best â Lebenszeit (Zounds)
- 2004: RaritĂ€ten â Volume 2 (Amiga)
- 2005: 36 Lieder aus 36 Jahren (BMG)
- 2005: Nur das Beste (BMG)
- 2007: Ein Fest fĂŒr die Sinne (BMG)
- 2007: Das Beste aus der DDR â Puhdys (Amiga)
- 2008: Weihnachtslieder (BMG/SUPERillu)
- 2009: Die 10 gröĂten Hits aus 30 Jahren (Amiga/SUPERillu)
- 2009: Lieder fĂŒr Generationen (BMG, 33 CDs)
- 2010: Perlenfischer / Computerkarriere (Amiga)
- 2011: Original Album Classics (Amiga, 5 CDs)
- 2013: Best Of (BMG)
- 2014: Die gröĂten Hits (Die Musik unserer Generation) (BMG)
- 2016: Die Legenden des Ostrock: City â Karat â Puhdys â Silly (Amiga, 2 CDs)
- 2016: Echo einer Lebenszeit (Amiga, 2 CDs)
- 2019: Puhdys in Rock
- 2019: Rock-Balladen
Videoalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1989: Tour: Neue Helden (zweiteiliges VHS-Promo-Video)
- 1989: Good-Bye (zweiteiliges VHS-Promo-Video)
- 1995: Die Puhdys kommen!
- 1999: Das 3000. Konzert
- 2002: Musikladen
- 2004: Dezembertage
- 2007: Ostrock in Klassik (DE:
Gold (Videoalbum))[29] - 2007: Ein Fest fĂŒr die Sinne
- 2009: 40 Jahre Puhdys â Kultband des Ostens
- 2010: Live aus der O2-World
- 2016: Das letzte Konzert
- 2016: Die JubilÀumskonzerte
Literatur
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Monika Fehlberg: Lebenszeit. Ein Puhdys-PortrÀt. Lied der Zeit, VEB, Berlin 1979. (Neuauflage 1982).
- Wolfgang Tilgner: Die groĂen Erfolge. Berlin 1982.
- Wolfgang Tilgner, Volker Ettelt: Die Puhdys. Berlin 1983.
- Roland Magnussen: Computer Karriere. Berlin 1984.
- Kristina Wolf: Wenn TrĂ€ume sterben â Puhdys zwischen Vision und RealitĂ€t. K. Wolf, Dresden 1993.
- Irmela Hannover, Peter Wicke (Hrsg.): Puhdys. Eine Kultband aus dem Osten. Elefanten Press, Berlin 1994, ISBN 3-88520-519-X.
- Harry Jeske: Mein wildes Leben und die Puhdys. Ullstein, Berlin 1997, ISBN 3-548-35758-X.
- Uwe Beyer: 30 Jahre Puhdys: alt wie ein Baum: die vollstÀndige Puhdys-Diskografie; alle Platten, LPs, CDs aus 30 Jahren Bandgeschichte. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 1999, ISBN 3-89602-187-7.
- Götz Hintze: Rocklexikon der DDR. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-89602-303-9.
- Uwe Beyer: Die Puhdys: Lieder fĂŒr Generationen. Berlin 2005.
- Angela Kaiser, Christian Hentschel (Hrsg.): Abenteuer Puhdys. Verlag Neues Leben, Berlin 2009, ISBN 978-3-355-01755-8.
- Wolfgang Martin: Maschine. Die Autobiographie. Verlag Neues Leben, Berlin 2014, ISBN 978-3-355-01818-0.
- Ingo Friedrich: Die Puhdys kommen â Das Buch. XaanoMedia, Berlin 2015.
- Christian Hentschel: Es war schön ⊠einfach schön ⊠2015.
- Thomas Reibetanz: Auf Lebenszeit â Die Puhdys und Freiberg. Chemnitzer Verlag, Chemnitz 2016, ISBN 978-3-944509-36-5.
- Rocklegenden â Das Songbuch. Musikverlag Bernhard Geiger, 2016.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Offizielle Website
- AusfĂŒhrliche Diskografie ( vom 4. August 2016 im Internet Archive)
- Puhdys bei Discogs
- Puhdys bei IMDb
- Werke von und ĂŒber die Puhdys im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Puhdys bei MusicBrainz (englisch)
- PortrÀt bei deutsche-mugge.de
- PortrÀt. ( vom 26. August 2013 im Internet Archive) ostbeat.de
- 20 Infografiken ĂŒber die Puhdys in der DDR von 1969-1989
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â Bandgeschichte bei rock-and-drum.de, abgerufen am 6. Oktober 2016
- 1 2 Zum Tod von Udo Jacob (Puhdys, Panta Rhei): Vom Wirken des kleinen âuâ. deutsche-mugge.de, 1. Februar 2013; abgerufen am 6. Oktober 2016
- â Interview mit Dreilich. deutsche-mugge.de; abgerufen am 7. Oktober 2016
- â PortrĂ€t Lakomys. deutsche-mugge.de; abgerufen am 7. Oktober 2016
- â Beispielhaft: PortrĂ€t Dieter Hertrampfs. deutsche-mugge.de; abgerufen am 7. Oktober 2016
- 1 2 3 4 5 6 Torsten Hampel: Die Endlosband In: Der Tagesspiegel vom 3. Januar 2009
- â Sensationelle Entdeckung: Puhdys: Urknall einer Legende, Berliner Kurier, 29. August 2013
- â SĂ€chsische Zeitung, 18./19. April 2026, Seite 12
- â Gunnar Leue: Ostrock: âDie Puhdys haben um ihr Leben gespieltâ. In: www.moz.de. 30. Oktober 2026, abgerufen am 30. Oktober 2026.
- â H. P. Hofmann: Beat Lexikon. Interpreten, Autoren, Sachbegriffe. VEB Lied der Zeit, Berlin 1977, S. 144.
- â Offizielle Website, abgerufen am 8. Februar 2010
- â Andreas Baingo: FC Hansa Rostock. Wir lieben Dich total! Sportverlag Berlin, Berlin 1995, ISBN 3-328-00692-3, S. 120.
- â Ostrock Berlin 2012: Puhdys, City, Karat, Pankow auf gemeinsamer Tour, TrendJam Magazin, 9. Oktober 2012
- â Hören die Puhdys nĂ€chstes Jahr auf? Abgerufen am 23. Juli 2022.
- â Puhdys gehen in Rockerrente, bild.de, abgerufen am 17. Februar 2014
- â Puhdys-Konzert in der Mercedes-Benz-Arena: Verpatzter Abschied der Puhdys. In: Berliner Zeitung, 3. Januar 2016.
- â Altrocker sagen auf WaldbĂŒhne TschĂŒĂ. In: freiepresse.de. 27. Juni 2016, abgerufen am 15. Juni 2022.
- â Jan Stremmel: AnnenMayKantereit, die Puhdys, Der W: Was die ersten drei PlĂ€tze der Charts ĂŒber Deutschland verraten. In: SĂŒddeutsche Zeitung Magazin. 30. MĂ€rz 2016, abgerufen am 31. MĂ€rz 2016.
- â Puhdys erhalten ECHO fĂŒr ihr Lebenswerk. In: Das Erste. ARD, abgerufen am 8. April 2016.
- â Birgit Walter: Dieter âMaschineâ Birr von den Puhdys: âDer Komponist bin ichâ. In: Berliner Zeitung. Berliner Verlag GmbH, 30. November 2019, abgerufen am 15. Juni 2022.
- â Birgit Walter: Die Puhdys schlieĂen wieder Frieden. In: Berliner Kurier. Berliner Verlag GmbH, 14. Juli 2021, abgerufen am 15. Juni 2022.
- â Dieter Birr. puhdys.com (Archivversion)
- 1 2 3 Super-Illu Nr. 42/2011 vom 13. Oktober 2011.
- 1 2 3 Norbert Koch-Klaucke: DDR-Rocklegende starb mit 68 Jahren an Krebs: So trauern die Puhdys um ihren Schlagzeuger Klaus Scharfschwerdt. In: Berliner Kurier. Berliner Verlag GmbH, 14. Juni 2022, abgerufen am 15. Juni 2022.
- â Norbert Koch-Klaucke: Der GrĂŒnder der Puhdys ist tot. In: Berliner Kurier. Berliner Verlag GmbH, 21. August 2020, abgerufen am 21. August 2020.
- â Gunther Wosylus wird 67! In: puhdys-forum.de. 22. Dezember 2012, abgerufen am 15. Juni 2022.
- â Götz Hintze: Rocklexikon der DDR. 2. Auflage. Schwarzkopf & Schwarzkopf, Berlin 2000, ISBN 3-89602-303-9, S. 320â338.
- 1 2 DE
- â Auszeichnungen fĂŒr MusikverkĂ€ufe: DE

