Julia Neigel

Julia Neigel (* 19. April 1966 in Barnaul, Sowjetunion) ist eine deutsche SÀngerin, Songwriterin und Musikproduzentin. Sie wurde anfÀnglich als Jule Neigel bekannt.
Leben und Wirken
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Julia Neigel ist das jĂŒngste von fĂŒnf Kindern einer russlanddeutschen Familie und hat einen Bruder und drei Schwestern. Ihr Vater war Tischler. Sie wurde im westsibirischen Barnaul geboren und verbrachte ab 1969 zwei Jahre in Tiraspol (Moldauische SSR). Die Familie beantragte die Ausreise aus der Sowjetunion in die Bundesrepublik Deutschland und zog im Jahr 1971 nach Ludwigshafen am Rhein.[1]

Mit der Blockflöte gewann sie einige Jugend-musiziert-Wettbewerbe, bis sie beschloss, die klassische Musik aufzugeben. Mit zwölf Jahren entdeckte sie fĂŒr sich die Pop- und Rockmusik. Nach einem missglĂŒckten Versuch in einer Punkband sang sie mit 16 Jahren zum ersten Mal in einer regional bekannten Bluesband. Zu ihrer bevorzugten Musikrichtung entwickelte sich zu dieser Zeit die Soulmusik.[2]
1981 gehörte sie zum Kader von SĂŒdwest Ludwigshafen, der den Aufstieg in die Handball-Bundesliga schaffte.[3] 1984 bekam sie aufgrund ihrer herausragenden sportlichen Leistungen die Alfred-Maul-GedĂ€chtnismedaille des Landes Baden-WĂŒrttemberg verliehen.[2] Nebenbei moderierte sie bei Radiosendern.
1986 wurde Neigel SĂ€ngerin der Band The Stealers, nachdem sie bereits vier Jahre zuvor im Alter von sechzehn ihren mit der Hoppân Ex Group ersten Auftritt absolviert hatte. 1987 formierte sie aus den Stealers die nach ihr benannte Jule Neigel Band.[4] Das erfolgreichste Album der Band, Herzlich Willkommen, hielt sich 1994 wochenlang in den Top 10.
Neigel verkaufte bislang mehrere Millionen Alben und absolviert seit Jahrzehnten regelmĂ€Ăig Konzerte, bzw. Tourneen. Sie verfĂŒgt ĂŒber einen Stimmumfang von mehr als 3 Oktaven.[5] Ihr musikalisches Wirken erstreckt sich ĂŒber viele Genres der Pop- und Rockmusik ebenso wie Funk, R ânâ B. Sie wird seitens der Presse auch als âThe Voiceâ und die âKönigin unter den deutschen SĂ€ngerinnenâ bezeichnet sowie als âschönste Stimme Deutschlands, die oft kopiert und nie erreichtâ wurde.[6] Peter Maffay sah sie 2008 laut Bild als ânach wie vor die beste deutsche SĂ€ngerinâ.[7][8][9] Udo Lindenberg bezeichnet sie im Vorwort ihrer Biografie als âauĂerirdische Erscheinungâ mit einer âPerformance, [âŠ] die einen umhaut. Ihre Stimme, ihr Verstand, ihre Fitness, das alles zusammen macht das Gesamtkunstwerk Julia Neigel ausâ.[10]
Karriere
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im Alter von kaum 22 Jahren erhielt Neigel ihren ersten Plattenvertrag. Daraufhin wurde im FrĂŒhsommer 1988 ihr Lied Schatten an der Wand zu einem Hit (Platz 30 in Deutschland). Das gleichnamige erste Album erreichte im Oktober 1988 Platz 16 der deutschen Albumcharts, bedeutete den nationalen Durchbruch und verkaufte sich ĂŒber 250.000-mal. Als Single-Auskoppelungen aus diesem Album konnten sich Der Rebell und Nie mehr miese Zeiten in den Charts platzieren. Weitere Singles waren u. a. So wie noch nie, Shut up! sowie Heutâ Nacht (Platz 56 im September 1991), Die Seele brennt, Sehnsucht (Platz 78 im Mai 1994) und Sphinx.
Im August 1989 war sie Teil der Rockpoeten-Tour durch die DDR. Diese wurde in Kooperation mit den westdeutschen Kultusministerien gemeinsam mit Purple Schulz, Ulla Meinecke und Heinz Rudolf Kunze durchgefĂŒhrt â mit Stationen in Karl-Marx-Stadt, Suhl und Weimar. Das Abschluss-Konzert am 22. August 1989 in Ost-Berlin auf der Radrennbahn WeiĂensee vor 120.000 Menschen bekam eine Live-Ăbertragung in der ARD.[11]
1990 wirkte Neigel in der Sketchreihe Och Joh von Badesalz mit, in der auch ihr Lied Schatten an der Wand persifliert wurde. 1992 hatte sie einen Gastauftritt in der Folge Der neue Anzug der Fernsehserie Familie Heinz Becker. Am 25. April 1991 trat die KĂŒnstlerin bei einem Jimi-Hendrix-Tribute-Konzert mit Simon Phillips und Jack Bruce fĂŒr den Rockpalast im WDR auf.[12] Im Sommer 1995 tourte sie mit der durch Fritz Rau initiierten ausverkauften Festivalreihe Rock over Germany.[13]
Nach Schatten an der Wand konnten sich weitere Alben in den Hitparaden platzieren: 1990 Wilde Welt, 1991 Nur nach vorn, 1994 Herzlich Willkommen (Platz 4), 1996 Sphinx und 1998 Alles.
Seit 1987 arbeitet Neigel als Produzentin, SĂ€ngerin, Textdichterin und Komponistin. 1988 erhielt sie als erste PreistrĂ€gerin den Fred-Jay-Preis fĂŒr deutschsprachige Liedtexter. Sie schrieb unter anderem die Texte zu Freiheit, die ich meine,[14] Siehst Du die Sonne und Gib die Liebe nicht auf[15] fĂŒr Peter Maffay und tritt bis heute auch mit ihm gemeinsam auf. Sie arbeitete bei ihren Alben mit Musikern wie Simon Phillips, Paco de LucĂa und Helmut Zerlett zusammen. In den Jahren 1989 bis 1998 wurde sie von der Zeitschrift Rolling Stone und dem Fachblatt Musikmagazin zur besten SĂ€ngerin national gewĂ€hlt.
2003 war sie Jury-Mitglied in der ZDF-Castingshow Die deutsche Stimme 2003. Am 10. Oktober 2005 veröffentlichte der britische KĂŒnstler David Knopfler auf seinem Album Ship of Dreams das Duett mit ihr Tears Fall.
Sie löste die Jule Neigel Band auf und tritt seit 2004 unter ihrem bĂŒrgerlichen Namen Julia Neigel auf. 2006 veröffentlichte sie das Livealbum Stimme mit FlĂŒgeln.
Von Januar bis Mai 2010 trat sie mit Edo Zanki mit dem Projekt Rockân Soul Tour in Doppelkonzerten live auf. Zum 20. Jahrestag der deutschen Einheit (3. Oktober 2010) trat Julia Neigel gemeinsam mit Edo Zanki und Ulla Meinecke vor ĂŒber 100.000 Zuschauern vor dem Brandenburger Tor in Berlin auf.[16][17][18] Im April 2011 veröffentlichte Zanki auf seinem Album Zu viele Engel das Lied Lass uns ein Wunder sein von Rio Reiser als Duett mit Neigel.

Am 15. April 2011 erschien Neigels Album Neigelneu. Im selben Jahr trat sie mit dem Entertainer Ron Williams mit einem Big-Band-Projekt auf.[19] Am 29. MĂ€rz 2011 erklĂ€rte Neigel in der Talkshow Kölner Treff ihre langjĂ€hrige Schaffenspause und ihren damaligen RĂŒckzug aus der Ăffentlichkeit mit juristischen Streitigkeiten mit ihrer frĂŒheren Band sowie einem traumatisierenden Gewaltvorfall von 1995. Sie sei mittlerweile aber geheilt, habe sich von ihrer frĂŒheren Band befreit und ĂŒbe ihren Beruf wieder voll aus.[20][21][22] Seither ist sie wieder mit Unplugged- und Rockprogramm und neuer Band auf deutschen BĂŒhnen regelmĂ€Ăig unterwegs.[23][24] Am 2. Dezember 2011 trat Julia Neigel zusammen mit Peter Maffay, Udo Lindenberg, Silly und Clueso in Jena beim Festival Rock ânâ Roll in Jena â fĂŒr eine bunte Republik Deutschland vor 60.000 Menschen auf.[25][26]
2012 sang Neigel mit Heinz Rudolf Kunze auf dessen Album Ich bin im Duett den Titel Mit Leib und Seele.[27] Im August 2012 war die KĂŒnstlerin als Jurorin der Talentshow Einfach die Besten beim SWR tĂ€tig.[28][29] Im Oktober 2012 erschien in Zusammenarbeit mit Arno Köster ihre Biografie Neigelnah â Freiheit, die ich meine,[30] eine Lesereise begleitete die Veröffentlichung. Von Oktober bis Dezember 2012 tourte die SĂ€ngerin mit Peter Maffays Musical Tabaluga und die Zeichen der Zeit in der Rolle der âKameliendameâ durch Deutschland.[31]
Julia Neigel sang 2014 auf dem zweiten Soloalbum von Dieter âMaschineâ Birr (Puhdys) mit ihm das Duett Regen, das als Single und mit einem Musikvideo veröffentlicht wurde.[32][33] Im Jahre 2015 ging sie als Duettpartnerin mit Peter Maffay und dem Musical Tabaluga â Es lebe die Freundschaft erneut auf Tournee und steuerte als Gesangspartnerin DafĂŒr sind Freunde da auf der Live-CD bei.[34] Von Januar bis MĂ€rz 2017 war sie Dieter Birrs Duett-Partnerin auf seiner âNeubeginnerâ-Tour.[35] Mit einem Projekt mit Stefan Gwildis und Big Band tourte sie 2018 durch die Republik.[36] 2019 trat sie mit Birr bei Lieder auf Banz auf.

2019 ging Julia Neigel mit der Band Silly und AnNa R. auf Tour.[37]
2020 veröffentlichte sie ihr neuntes Studioalbum Ehrensache, welches im September 2020 auf Platz 13 in die Charts ging.
Am 25. Juni 2021 kĂŒndigten Silly das Studioalbum instandbesetzt mit ihr sowie AnNa R. an, zudem eine weitere gemeinsame Tournee. Das Album erschien im September 2021 und erreichte die Top 10; Höchstplatzierung war Platz 7.[38]
Engagement
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Julia Neigel engagiert sich seit Beginn ihrer Karriere fĂŒr soziale und karitative Zwecke, wie Toleranz, HumanitĂ€t, fĂŒr Kinder und fĂŒr Opferschutz, Zivilcourage, Ărzte ohne Grenzen[39] und gegen Rassismus. Am 23. Dezember 1992 trat sie zusammen mit Peter Maffay beim durch die Musikbranche organisierten Festival Heute die! Morgen Du! vor der Festhalle in Frankfurt vor 75.000 Menschen auf.[40]
Am 3. September 2002 beteiligte sie sich am Benefizkonzert âMenschen am Flussâ fĂŒr die finanzielle Rettung der Elbeflutopfer.[41] Im Juni 2007 trat sie beim Protest gegen den G8-Gipfel in Rostock auf dem Marktplatz vor 25.000 Menschen auf.[42] 2011 war sie in der SWR-Jury fĂŒr die Aktion Ehrensache tĂ€tig, die ehrenamtliche Sozialdienste auszeichnet.[43]
Sie ist im Stiftungskuratorium des Vereins Deutscher Rock & Pop Musikerverband, der den Deutschen Rock & Pop Preis vergibt, tĂ€tig und sitzt auĂerdem in der Jury fĂŒr den Panikpreis, der durch die Udo-Lindenberg-Stiftung an junge Talente verliehen wird.[44][45] Neigel ist auĂerdem Teil der Jury des Weihnachtssong Contest beim SWR Rheinland-Pfalz.[46] Im Jahr 2010 war die SĂ€ngerin zudem fĂŒr die Kinderhilfsaktion Herzenssache aktiv.[47]
Sie unterstĂŒtzt seit Jahren die Peter-Maffay-Stiftung fĂŒr traumatisierte Kinder bei verschiedenen Events.[48][49] Des Weiteren trifft sie sich mit israelischen, palĂ€stinensischen und deutschen Kindern zu einem internationalen Austausch des VerstĂ€ndnisses verschiedener Kulturen. Dabei geht es um KonfliktĂŒberwindung durch KreativitĂ€t.[50]
FĂŒr das Mannheimer Jobcenter nahm Neigel im Rahmen der Initiative Starke50, ein Teil des Bundesprogramms Perspektive 50plus, den selbstgeschriebenen Song Ălter macht besser auf CD auf. Diesen Song stellte sie am 20. Dezember 2012 auf einem Konzert fĂŒr Langzeitarbeitslose im Mannheimer Capitol vor. Ziel der Initiative ist es, Menschen ĂŒber 50 Mut zu machen, aus der Langzeitarbeitslosigkeit herauszufinden.[51]
FĂŒr ihr soziales Engagement im Kampf gegen Rassismus erhielt sie 2013 den Charlie Award des Campus Symposium.[52] Mit der Aufnahme in die Signs Of Fame des Fernwehpark Oberkotzau wurde 2017 unter anderem ihr auĂerordentliches soziales Engagement geehrt.[53]
Neigel ist unter anderem auf Grund des Trinkwasserschutzgebietes auf dem GelĂ€nde[54] eine Gegnerin der Tesla Gigafactory Berlin-Brandenburg[55] und seit Sommer 2020 Mitglied des Vereins fĂŒr Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern[56] und war fĂŒr ein Jahr Mitglied der Ăkologisch-Demokratischen Partei.[57]
Prozess und Engagement zum Urheberrecht
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Um die Urheberrechte zahlreicher Lieder gab es einen jahrelangen Rechtsstreit zwischen Neigel und frĂŒheren Bandmitgliedern. WĂ€hrend sie in einem frĂŒheren Prozess im Jahr 2006 per Vergleich die Anerkennung einer 75-prozentigen Miturheberschaft an den Kompositionsrechten ihres ersten Hits Schatten an der Wand erzielte,[58] scheiterte sie 2012 vor dem Landgericht Mannheim mit der Klage auf Umregistrierung 66 weiterer Songs bei der GEMA und auf Schadensersatz.[59][60] Sie legte dagegen Berufung ein.[61] Am 9. November 2016 wurde die Berufung beim Oberlandesgericht Karlsruhe abgewiesen. Der Senat hat die Revision nicht zugelassen.[62]
Von Juni 2012 bis Juli 2013 war Neigel ehrenamtliches stellvertretendes Aufsichtsratsmitglied der GEMA.[63] In einem Interview des Online-Magazins Giga.de nahm sie Stellung zum Urheberrecht sowie zur GEMA und kritisierte Internetunternehmen wie YouTube sowie die Piratenpartei.[64]
Verfahren gegen die sÀchsische Corona-Schutzverordnung
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Im November 2021 scheiterte die SĂ€ngerin in Eilverfahren vor dem SĂ€chsischen Oberverwaltungsgericht, die sĂ€chsischen Coronaregelungen teilweise fĂŒr unzulĂ€ssig erklĂ€ren zu lassen, wodurch Neigel als nicht geimpfte Person in Sachsen kulturelle Events besuchen und ungeimpften Fans den Besuch ihrer Konzerte ermöglichen wollte, obschon damals eine 2G-Regelung galt.[65]
2024 fand vor demselben Gericht ein von Neigel betriebenes Normenkontrollverfahren gegen die damalige 2G-Regelung statt. Dabei wurde die SĂ€ngerin anwaltlich von Ralf Ludwig vertreten, laut Eigenbezeichnung ein âQuerdenkeranwaltâ.[65]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Studioalben
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[66] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) |
AnmerÂkungen |
|---|---|---|---|
| Jule Neigel Band | |||
| Â | |||
| 1988 | Schatten an der Wand | DE16 (10 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1988 |
| 1990 | Wilde Welt | DE12 (19 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1. MÀrz 1990 |
| 1991 | Nur Nach Vorn | â |
Erstveröffentlichung: 1991 |
| 1994 | Herzlich Willkommen | DE9 (27 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 2. Mai 1994 |
| 1996 | Sphinx | DE44 (6 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 23. September 1996 |
| 1998 | Alles! | DE23 (6 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 24. August 1998 |
| Julia Neigel | |||
| Â | |||
| 2006 | Stimme mit FlĂŒgeln | â |
Erstveröffentlichung: 25. August 2006 |
| 2011 | Neigelneu | DE65 (1 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 15. April 2011 |
| 2020 | Ehrensache | DE13 (2 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 21. August 2020 |
Kompilationen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[66] (Jahr, Titel, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) |
AnmerÂkungen |
|---|---|---|---|
| Jule Neigel Band | |||
| Â | |||
| 1993 | Die besten Songs | DE85 (5 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1993 |
| 1997 | Das Beste | â |
Erstveröffentlichung: 1997 |
| mit Silly | |||
| Â | |||
| 2021 | Instandbesetzt | DE7 (6 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 17. September 2021 |
Singles (Auswahl)
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartsChartplatzierungen[66] (Jahr, Titel, Album, PlatÂzieÂrungen, WoÂchen, AusÂzeichÂnungen, AnmerÂkungen) |
AnmerÂkungen |
|---|---|---|---|
| Jule Neigel Band | |||
| Â | |||
| 1988 | Schatten an der Wand Schatten an der Wand |
DE30 (12 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1988 |
| 1991 | Heutâ Nacht Nur nach vorn |
DE56 (11 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1991 |
| 1994 | Sehnsucht Herzlich Willkommen |
DE78 (10 Wo.)DE |
Erstveröffentlichung: 1994 |
Duette
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 2006: David Knopfler, Album Ship of Dreams, Titel âTears Fallâ
- 2011: Edo Zanki, Album Zu viele Engel, Titel âLass uns ein Wunder seinâ
- 2012: Heinz Rudolf Kunze, Album Ich bin, Titel âMit Leib und Seeleâ
- 2014: Dieter Birr, genannt âMaschineâ, Album Maschine, Titel âRegenâ
- 2016: Peter Maffay Album Tabaluga â Es lebe die Freundschaft â Live Titel âDafĂŒr sind Freunde daâ
Weitere Werke
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Biografie Neigelnah â Freiheit, die ich meine (zusammen mit dem Leipziger Journalisten Arno Köster), GĂŒtersloh 2012. Als Buch: ISBN 978-3-579-06653-0, als Hörbuch: ISBN 978-3-641-09547-5.
Auszeichnungen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- 1989: Fred-Jay-Preis der GEMA fĂŒr die beste Textdichterin
- 1989: Best of Formel Eins fĂŒr den besten Song
- 1989: Goldene Note fĂŒr Newcomer
- 1989: Tigra-Award fĂŒr Newcomer
- 1990: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1991: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1992: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1993: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1994: Rolling Stone Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1994: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1995: RSH-Gold fĂŒr beste KĂŒnstlerin
- 1995: Rolling Stone Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1995: Echo-Nominierung fĂŒr bestes Album und bestes Video
- 1995: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1996: Echo-Nominierung fĂŒr bestes Album und bestes Video
- 1996: Preis der deutschen Schallplattenkritik fĂŒr die beste Produktion Pop/Rock 1996 (Album Sphinx)
- 1996: Rolling Stone Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1996: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1997: Echo-Nominierung fĂŒr bester Live-Act
- 1997: Fachblatt Musikmagazin Poll: beste SĂ€ngerin national[67]
- 1998: Echo-Nominierung fĂŒr bestes Album
- 2000: Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz fĂŒr besondere musikalische Verdienste
- 2014: Charlie Award des Campus Symposium fĂŒr soziales Engagement im Kampf gegen Rassismus.[68]
- 2015: Ehrenpreis der Russlanddeutschen fĂŒr besondere gesellschaftliche und musikalische Verdienste.[69]
- 2017: Aufnahme in die Signs Of Fame[70]
- 2024: Golden Planet Award (Toleranz, HumanitÀt, Opferschutz und Zivilcourage) https://www.business-voice-magazin.com/julia-neigel-wurde-mit-dem-golden-planet-award-2024-geehrt/
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Julia Neigel WebprÀsenz
- Julia Neigel bei IMDb
- Julia Neigel bei Discogs
- Jule Neigel Band bei Discogs
Einzelnachweise
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- â SĂ€ngerin Julia Neigel: âIn den 80ern war es besonders schlimm. Damals herrschte in der Branche extremer Sexismusâ - WELT. 23. April 2026, abgerufen am 27. April 2026.
- 1 2 Biografie Julia Neigel ( vom 18. Februar 2012 im Internet Archive) Website des Julia-Neigel-Fanclubs; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Jule Neigel. abc-stars.com; abgerufen am 16. MĂ€rz 2019
- â Julia Neigel bei laut.de
- â Chartsurfer.de: Julia Neigel - Biografie. Abgerufen am 19. Juli 2023.
- â Leute mit Julia Neigel. ( vom 15. Dezember 2013 im Internet Archive) SWR; abgerufen am 17. Februar 2013.
- â Julia Neigel. ( vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) Homepage Arbeitsgemeinschaft Bendorfer Rockfestival e. V.; abgerufen am 17. Februar 2013.
- â Emsfestival eröffnet â Julia Neigel rockt zum Auftakt. ( vom 29. Oktober 2013 im Internet Archive) MĂŒnstersche Zeitung; abgerufen am 17. Februar 2013.
- â Originalartikel Leipziger Volkszeitung (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) (PDF) Website Fanclub Julia Neigel; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Julia Neigels eindrucksvolle LebenserzĂ€hlung âNeigelnahâ. Leipziger Internet Zeitung, 21. November 2012.
- â Rockpoeten Tour â Durch die DDR â 1989. Concertarchiv.net; abgerufen am 21. November 2025.
- â The Jimi Hendrix Concert â Köln, E-Werk, 25. April 1991. Rockpalastarchiv; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Rock over Germany Flyer. Website Bam-Bams; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Setlist: Diese Lieder spielte Maffay in Berlin. WestfĂ€lische Nachrichten, 28. Januar 2010; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Website Deutscher Textdichterverband abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Biografie, letzter Absatz. ( vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) Edo-Zanki-Fanpage; abgerufen am 27. Februar 2012.
- â Jeremy de Luca: Fest zum Tag der Deutschen Einheit. 30. September 2010, archiviert vom (nicht mehr online verfĂŒgbar); abgerufen am 27. Februar 2012.
- â Einheitsfest am Brandenburger Tor startet. Morgenpost, 1. Oktober 2010; abgerufen am 27. Februar 2012.
- â Two Voices, One Soul & Big Band â Julia Neigel, Ron Williams & Lumberjack Big Band. ( vom 30. Oktober 2013 im Internet Archive; PDF; 70Â kB) Lumberjack Big Band; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â âEhrlichkeit, QualitĂ€t und FleiĂ zahlen sich ausâ. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) (PDF; 5,6 MB) Pfalzecho, Website Fanclub Julia Neigel; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Kölner Treff â Moderation: Bettina Böttinger. WDR Kölner Treff; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Die zerstörten Jahre der Jule Neigel. Bild am Sonntag; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Interview. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im April 2018. Suche im Internet Archive) Website Mannheimer Morgen; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Tourtermine. ( vom 30. Juli 2011 im Internet Archive) Homepage Julia Neigel; abgerufen am 31. Mai 2012.
- â Website zum Festival. wahl.de; abgerufen am 28. Mai 2012.
- â Website zum Festival. ( vom 2. Mai 2012 im Internet Archive) jumpradio.de; abgerufen am 28. Mai 2012.
- â Ich bin â im Duett mit Heinz Rudolf Kunze (CD). Weltbild.de; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Website der Talentshow bei SWR (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) abgerufen am 28. Mai 2012.
- â Interview mit der Jury (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) abgerufen am 28. Mai 2012.
- â GĂŒtersloher Verlag â Buchveröffentlichung ( vom 3. August 2012 im Internet Archive) randomhouse.de; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â RocksĂ€ngerin Jule Neigel als Kameliendame auf der Tabaluga-BĂŒhne in Leipzig dabei. Leipziger Volkszeitung online, 30. November 2011; abgerufen am 28. Mai 2012.
- â Interview Dieter Birr. bing.com; abgerufen am 23. Februar 2015.
- â offizielles Musikvideo; abgerufen am 23. Februar 2015.
- â amazon.de abgerufen am 28. August 2020.
- â dieter-maschine-birr.de abgerufen am 14. November 2019.
- â julianeigel.com/termine.php; abgerufen am 16. Dezember 2018.
- â Silly & Anna Loos Die Trennungs-Ballade. Abgerufen am 30. Mai 2024.
- â Matthias Jordan: Silly: âInstandbesetztâ, das neue Album, ist drauĂen. In: kulturnews.de. 17. September 2021, abgerufen am 18. Dezember 2021.
- â cityguide-rhein-neckar.de ( vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) abgerufen am 2. Februar 2012.
- â Video Heute Die! Morgen Du! mit Peter Maffay und Julia Neigel ( vom 30. September 2013 im Internet Archive) YouTube; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Zu Gunsten der Flutopfer. Deutsche Popstars in Mannheim. In: ntv.de. Abgerufen am 27. Januar 2020.
- â Tagesspiegel: Ein Zaun und seine GĂ€ste â Sie trennen und gleichzeitig ziehen sie an. ( vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) Heiligendamm 2007, Pressespiegel; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Unsere Jury 2011. ( des vom 24. April 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. SWR Ehrensache; abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Website DRMV abgerufen am 31. Oktober 2012.
- â Website Udo-Lindenberg-Stiftung ( vom 13. Februar 2010 im Internet Archive) abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Weihnachtssong Contest 2012. (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2025. Suche im Internet Archive) ( Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prĂŒfe den Link gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.) SWR; abgerufen am 2. Februar 2013.
- â Programm beim Rheinland-Pfalz-Tag 2010 â Stars live auf der Herzenssache-BĂŒhne, ( des vom 17. Oktober 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprĂŒft. Bitte prĂŒfe Original- und Archivlink gemÀà Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. SWR; abgerufen am 2. Februar 2013.
- â Website der Peter Maffay Stiftung ( vom 25. Juni 2012 im Internet Archive) abgerufen am 21. Februar 2012.
- â Drachendinner. ( vom 1. Juli 2013 im Internet Archive) Website der Peter Maffay Stiftung; abgerufen am 2. Februar 2013.
- â Mit Jule Neigel fĂŒr den Frieden rocken. ( vom 2. Januar 2016 im Internet Archive) Der Westen, 14. Dezember 2012.
- â Starke Musik fĂŒr starke Menschen ( vom 5. Februar 2016 im Internet Archive), Julia Neigel mit Exklusivkonzert fĂŒr Langzeitarbeitslose in Mannheim auf starke-50.de
- â Liste der PreistrĂ€ger. ( vom 20. Januar 2015 im Internet Archive) campus-symposium.de; abgerufen am 23. Februar 2015
- â fernweh-park.de abgerufen am 22. November 2017
- â âGigafactoryâ in GrĂŒnheide: UmweltschĂŒtzer kritisieren Tesla-Bau â Behörden sollen Infos verschwiegen haben. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 16. Februar 2024]).
- â Streit um Tesla-Werk: âBitte stellen Sie Frau Neigel das Mikrofon abâ. In: FAZ.net. 23. September 2020, abgerufen am 23. September 2020.
- â Julia Neigel â Prominentes Neumitglied im VLAB âș Verein fĂŒr Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern e. V. Abgerufen am 1. MĂ€rz 2021.
- â Der Wahnsinn geht weiter - Tesla will noch mehr Wald roden. ĂDP Bundesverband, 20. November 2020, abgerufen am 16. Februar 2024.
- â Daniel Nagel: Julia Neigel geht in die nĂ€chste Instanz: Streit mit Ex-Bandmitgliedern reloaded. regioactive.de abgerufen am 21. Dezember 2013
- â morgenweb.de abgerufen am 13. Oktober 2012.
- â Website Musikmarkt ( vom 11. Oktober 2012 im Internet Archive) abgerufen am 13. Oktober 2012.
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- 1 2 3 Chartquellen: DE
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- â fernweh-park.de abgerufen am 22. November 2017.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Neigel, Julia |
| ALTERNATIVNAMEN | Neigel, Jule |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Musikerin und SĂ€ngerin |
| GEBURTSDATUM | 19. April 1966 |
| GEBURTSORT | Barnaul, Region Altai, Russische SFSR, Sowjetunion |