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Reinhold Hilbers

aus Wikipedia, der freien EnzyklopÀdie
Reinhold Hilbers, 2018

Reinhold Hilbers (* 25. Juli 1964 in Lingen (Ems))[1] ist ein deutscher Politiker (CDU). Vom 22. November 2017 bis zum 8. November 2022 war er niedersÀchsischer Finanzminister, zudem gehört er seit MÀrz 2003 dem NiedersÀchsischen Landtag an.

Nach seiner Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann erwarb er seine Fachhochschulreife und leistete seinen Grundwehrdienst bei der Bundeswehr. Anschließend studierte er Betriebswirtschaft an der Fachhochschule OsnabrĂŒck. Seit 1999 war er Verwaltungsleiter der Lebenshilfe Nordhorn GmbH.

Hilbers ist seit 1988 Mitglied der CDU und seit 1991 Mitglied des CDU-Kreisverbandes Grafschaft Bentheim, in dessen Kreistag er sitzt. Er ist seit dem MĂ€rz 2003 Mitglied im Landtag Niedersachsen und Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag der Grafschaft Bentheim.

Bei der Landtagswahl 2003 wurde Reinhold Hilbers mit 72,2 % der Erststimmen im Wahlkreis Emlichheim direkt in den NiedersĂ€chsischen Landtag gewĂ€hlt. Im Zusammenhang mit einer Verkleinerung des Landtages wurde der Wahlkreis Emlichheim zur Landtagswahl 2008 mit dem Wahlkreis Nordhorn zum Wahlkreis Grafschaft Bentheim zusammengelegt. Dort gewann er bei den folgenden Landtagswahlen stets das Direktmandat (2008 mit 55,6 % der Erststimmen, 2013 mit 52,8 %, 2017 mit 51,1 % und 2022 mit 41,9 %). Zur Landtagswahl 2027 wurde erneut eine Wahlkreisreform durchgefĂŒhrt. Hilbers wurde als CDU-Direktkandidat im neuen Wahlkreis Grafschaft Bentheim/Haren aufgestellt.[2]

Von 2009 bis 2013 war Hilbers haushaltspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion.[3] Von 2013 bis 2017 war er dort stellvertretender Fraktionsvorsitzender fĂŒr die Bereiche Haushalt, Finanzen und Soziales.[4] Im Vorfeld der Landtagswahl 2017 wurde Hilbers in das Schattenkabinett des CDU-Spitzenkandidaten Bernd Althusmann berufen; er sollte das Sozialressort ĂŒbernehmen.

Nach Abschluss der Koalitionsverhandlungen am 16. November 2017 wurde Hilbers am 22. November 2017 NiedersĂ€chsischer Finanzminister im Kabinett Weil II. In dieser Funktion war er Aufsichtsratsvorsitzender der NORD/LB.[5] DarĂŒber hinaus ist er Mitglied des Verwaltungsrates der KfW[6], war von Januar 2018 bis November 2022 Aufsichtsratsmitglied der Deutschen Messe AG[7] und der Salzgitter AG[8] sowie von 2017 bis 2022 ordentliches Mitglied des Bundesrats. Im Zuge des Amtsantritts des Kabinetts Weil III schied er am 8. November 2022 aus dem Ministeramt aus.

Hilbers ist römisch-katholischer Konfession, hat mit seiner Ehefrau Martina vier Kinder und lebt in Lohne, Gemeinde Wietmarschen.

Ehrenamtlich ist er Mitglied im Vorstand des Kolping Bildungswerk e. V., Salzbergen.

Commons: Reinhold Hilbers – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. ↑ Gabriele Andretta (Hrsg.), Referat fĂŒr Presse, Öffentlichkeitsarbeit, Protokoll: Landtag Niedersachsen. Handbuch des NiedersĂ€chsischen Landtages der 18. Wahlperiode. 2017 bis 2022, 1. Auflage, Hannover: NiedersĂ€chsischer Landtag, 2018, S. 65f.
  2. ↑ Andre Berends: Landtagswahl 2027: CDU-Kandidat fĂŒr Twist, Haren und Teile der Grafschaft Bentheim steht fest. In: Lingener Tagespost. Neue OsnabrĂŒcker Zeitung, 18. August 2026, abgerufen am 19. August 2026.
  3. ↑ Quelle: Personalentscheidungen in der CDU-Landtagsfraktion (Memento vom 10. Februar 2013 im Webarchiv archive.today)
  4. ↑ Quelle: CDU-Landtagsfraktion wĂ€hlt neuen Vorstand (Memento vom 12. April 2013 im Webarchiv archive.today)
  5. ↑ Minister Reinhold Hilbers ist Vorsitzender des Aufsichtsrates der Nord/LB. Pressemitteilung. NiedersĂ€chsische Staatskanzlei, 29. November 2017, abgerufen am 26. Juli 2018.
  6. ↑ Der KfW-Verwaltungsrat und seine AusschĂŒsse. Abgerufen am 26. Februar 2018 (deutsch).
  7. ↑ Deutsche Messe | Management. Abgerufen am 22. Juni 2022.
  8. ↑ Lebenslauf von Finanzminister Reinhold Hilbers | Nds. Finanzministerium. Abgerufen am 25. Januar 2018 (deutsch).