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Großer Preis von Großbritannien 1961

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 Großer Preis von Großbritannien 1961
Renndaten
5. von 8 Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1961
Streckenprofil
Name: XIV RAC British Grand Prix
Datum: 15. Juli 1961
Ort: Liverpool, Vereinigtes Königreich
Kurs: Aintree Circuit
Länge: 362,1 km in 75 Runden à 4,828 km
Wetter: nass, Nieselregen, später trocken
Pole-Position
Fahrer: Vereinigte Staaten Phil Hill Italien Ferrari
Zeit: 1:58,8 min
Schnellste Runde
Fahrer: Vereinigtes Konigreich Tony Brooks Vereinigtes Konigreich B.R.M.
Zeit: 1:57,8 min (Runde 72)
Podium
Erster: Deutschland Wolfgang Graf Berghe von Trips Italien Ferrari
Zweiter: Vereinigte Staaten Phil Hill Italien Ferrari
Dritter: Vereinigte Staaten Richie Ginther Italien Ferrari

Der Große Preis von Großbritannien 1961 (offiziell XIV RAC British Grand Prix) fand am 15. Juli auf dem Aintree Circuit in Liverpool statt und war das fünfte Rennen der Automobil-Weltmeisterschaft 1961.

Nachdem Ferrari die erste Hälfte der Saison dominiert und die letzten drei Rennen gewonnen hatte, hatte das Team bereits beim Großen Preis von Großbritannien die Chance, vorzeitig Konstrukteursweltmeister zu werden. Hierfür benötigte Ferrari einen Sieg und Lotus durfte maximal Dritter werden. Der Ferrari 156 war der Konkurrenz jedoch überlegen, sodass auch in der Fahrerwertung zwei Ferrari-Fahrer führten, Phil Hill und Wolfgang Graf Berghe von Trips. Insgesamt war der Fahrerweltmeistertitel allerdings noch offen, da in den ersten vier Rennen vier unterschiedliche Fahrer gewannen.

Neben den Werksteams, die ihre Fahrerpaarungen nicht änderten, war ein überwiegender Teil des Fahrerfeldes mit privaten Wagen fürs Rennen gemeldet. Das Rob Walker Racing Team meldete wie zuvor einen Lotus 18/21 für Stirling Moss und zusätzlich sowohl für Moss als auch für Jack Fairman einen Ferguson P99. Der Wagen hatte im Gegensatz zur Konkurrenz einen Frontmotor und Allradantrieb. Da dies der einzige Einsatz dieses Fahrzeugs bei der Automobilweltmeisterschaft blieb, wurde der Große Preis von Großbritannien 1961 zum letzten Rennen der Formel-1-Geschichte, bei der ein frontmotorbetriebener Wagen verwendet wurde. Das Heckmotorkonzept hatte sich damit endgültig durchgesetzt. Gleichzeitig war der Ferguson P99 der erste Wagen, bei dem beide Achsen angetrieben wurden. Allrad wurde in den folgenden Jahren auch an anderen Fahrzeugen getestet, setzte sich allerdings nicht durch und wurde später laut Reglement verboten. Für Fairman war es das einzige Rennen für das Rob Walker Racing Team. Ein weiteres neues Auto war der Gilby 61 von Gilby Engineering, die zum ersten Mal einen selbstkonstruierten Wagen verwendeten. Auch bei diesem gab es keinen weiteren Einsatz, in der folgenden Saison wurde bei zwei Rennen der Gilby 62 gemeldet.

Das Yeoman Credit Racing Team fuhr den Rest der Saison mit seinen beiden Fahrern John Surtees und Roy Salvadori. British Racing Partnership hatte Henry Taylor und Lucien Bianchi gemeldet. Bianchi beendete anschließend die Saison und wechselte 1962 zurück zur Equipe Nationale Belge. Camoradi International hatte einen Cooper T53 für Masten Gregory und einen Lotus 18 für Ian Burgess, der das letzte Mal in seiner Karriere einen Lotus fuhr. Für die Scuderia Centro Sud kehrte Lorenzo Bandini nach einem Rennen Pause wieder zurück, sein Teamkollege war Massimo Natili, für den der Grand Prix die einzige Rennteilnahme war. Außerdem waren Tim Parnell, Gerry Ashmore, Jackie Lewis, Tony Marsh, Tony Maggs, Wolfgang Seidel, Carel Godin de Beaufort und Giancarlo Baghetti mit privaten Fahrzeugen gemeldet. Maggs und Ashmore debütierten, Parnell kehrte nach zwei Jahren Pause zurück und qualifizierte sich das erste Mal in seiner Karriere für ein Rennen der Automobilweltmeisterschaft. Die meisten dieser Fahrer verwendeten entweder einen älteren Cooper oder einen älteren Lotus für den Grand Prix.

Mit Moss, Tony Brooks und Jack Brabham nahmen drei ehemalige Sieger des Rennens teil, Moss und Brabham waren jeweils zweimal siegreich, wobei Brabham einen dieser Siege auf dem Silverstone Circuit erreichte. Bei den Konstrukteuren gewann zuvor Ferrari fünfmal den Großen Preis von Großbritannien, Cooper zweimal, auf dem Aintree Circuit war Cooper jedoch das einzige teilnehmende Team, die zuvor hier gewonnen hatten.

Die Dominanz von Ferrari in den Trainingssitzungen fand beim Großen Preis von Großbritannien ein Ende. Das Team belegte zwar erneut die ersten beiden Startplätze, hatte aber nicht mehr den Vorsprung von mehr als einer Sekunde auf die Konkurrenz. Die anderen Teams, wie Porsche und Lotus hatten den Abstand zu Ferrari verringert und hatten die Möglichkeit die Pole-Position zu erreichen. Das Training war eines der knappsten der Formel-1-Geschichte, gleich vier Fahrer fuhren die zeitgleiche schnellste Trainingsrunde. Phil Hill wurde die Pole-Position zugesprochen, für ihn die vierte in Folge. Auf Startplatz zwei wurde sein Teamkollege Ginther gewertet vor Jo Bonnier auf Porsche und Graf Berghe von Trips im dritten Ferrari. Zwei Zehntelsekunden langsamer waren Moss und Brooks, die die Ränge fünf und sechs belegten.

Auch das Mittelfeld lag nur knapp hinter diesen Fahrern, die Lotus-Werksfahrer Innes Ireland und Jim Clark qualifizierten sich vor Brabham und John Surtees. Alle anderen Fahrer benötigten mehr als zwei Minuten für ihre schnellste Trainingsrunde, Fairman platzierte dabei den Ferguson P99 auf Position 20, Greene den neuen Gilby 61 auf Rang 23. Alle 30 Fahrer qualifizierten sich für das Rennen.

Letzter Sieg von Wolfgang Graf Berghe von Trips (Mitte) (Bild von 1957)

Das Rennen startete im Regen und Phil Hill übernahm die Führung vor seinen Teamkollegen Graf Berghe von Trips und Ginther. Hinter den drei Ferraris lagen Moss und Bonnier. Phil Hill behielt in den ersten sechs Runden die Führung, bis er von Graf Berghe von Trips überholt wurde. Nach einem Fahrfehler von Ginther verbesserte sich Moss auf Platz zwei und überholte im Anschluss auch Phil Hill. Danach schloss er auf Graf Berghe von Trips auf, ein Überholmanöver gelang ihm jedoch nicht. Hinter den beiden Führenden duellierten sich Phil Hill, Ginther, Bonnier und Clark um die Positionen im vorderen Mittelfeld.

Im hinteren Feld gab es mehrere Ausfälle in der Anfangsphase des Rennens. Natili schied bereits in der ersten Rennrunde mit Getriebeschaden aus, Lewis stellte wenige Runden später seinen Wagen mit einem technischen Defekt ab und bei Ashmore war die Zündung seines Lotus defekt. Das Rennen wurde außerdem von einem schweren Unfall überschattet, bei dem Taylor die Kontrolle über seinen Wagen verlor und nach der Kurve „Melling Crossing“ von der Fahrbahn abkam. Er wurde unter einem Werbeschild eingeklemmt und es dauerte lange ihn zu befreien, er überstand den Unfall mit nur leichten Verletzungen. In den nachfolgenden Runden schieden Parnell, Surtees und Marsh mit weiteren technischen Defekten aus, Baghetti verunfallte ebenfalls aufgrund der nassen Fahrbahn.

An der Spitze blieb Moss lange Zeit hinter Graf Berghe von Trips. Als er ihn zwischen den Kurven Melling Crossing und Tatts Corner zu überholen versuchte, kam er auf einer rutschigen Stelle ins Schleudern, fing den Lotus aber noch ab. Moss behielt den zweiten Platz, verlor jedoch mehrere Sekunden auf Graf Berghe von Trips. Wenige Runden später begann die nächste Ausfallserie, an der Moss wegen defekten Bremsen beteiligt war, und die ebenfalls das Rennende von Graham Hill, Bianchi und Clark bedeutete. Die Reihenfolge an der Spitze war nach dem Ausfall von Moss Graf Berghe von Trips vor Ginther und Phil Hill. Die Ferrari-Teamleitung entschied sich diese Reihenfolge zugunsten von Phil Hill anzupassen und wies Ginther an, seinen Teamkollegen vorbei zu lassen. In dieser Reihenfolge erreichten die drei Ferrari-Fahrer auch das Ziel, nachdem sie bei abtrocknender Strecke ihren Vorsprung auf die Konkurrenz deutlich ausbauten.

Graf Berghe von Trips gewann seinen zweiten und letzten Grand Prix, da er zwei Rennen später beim Großen Preis von Italien tödlich verunglückte. Dies war der vierte Sieg in Folge für Ferrari und der letzte eines deutschen Fahrers bis zum Großen Preis von Spanien 1975, als Jochen Mass seinen einzigen Grand Prix gewann. Graf Berghe von Trips hatte nach dem Rennen zwei Punkte Vorsprung auf Phil Hill, neuer Dritter war Ginther. Dadurch, dass Ferrari alle Podestplätze belegte, sicherte sich das Team drei Rennen vor Saisonende die Konstrukteursweltmeisterschaft. Dies war der erste Titelgewinn für Ferrari in dieser 1958 eingeführten Wertung. Brabham erreichte im Rennen den vierten Platz, seine beste Saisonplatzierung, Fünfter wurde Bonnier und einen Punkt für den sechsten Rang erzielte Salvadori. Gurney und McLaren erreichten mit jeweils einer Runde Rückstand das Ziel, dahinter klassifizierten sich mit mehreren Runden Rückstand Brooks, Ireland, Gregory und Bandini.

Der Fergusan von Fairman wurde nach dem Rennen disqualifiziert, da er den Wagen in den letzten Runden an Moss übergeben hatte und dieser in der Box von seinen Mechanikern angeschoben wurde. Die schnellste Rennrunde fuhr Brooks, für ihn war dies die letzte schnellste Rennrunde seiner Karriere.

Team Nr. Fahrer Chassis Motor Reifen
 Scuderia Ferrari SpA SEFAC 2  Phil Hill Ferrari 156 Ferrari 1.5 V6 D
4  Wolfgang Graf Berghe von Trips
6  Richie Ginther
 Porsche System Engineering 8  Jo Bonnier Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
10  Dan Gurney
 Cooper Car Company 12  Jack Brabham Cooper T55 Climax 1.5 L4 D
14  Bruce McLaren
 Team Lotus 16  Innes Ireland Lotus 21 Climax 1.5 L4 D
18  Jim Clark
 Owen Racing Organisation 20  Graham Hill BRM P48/57 Climax 1.5 L4 D
22  Tony Brooks
 Rob Walker Racing Team 26  Jack Fairman Ferguson P99[# 1] Climax 1.5 L4 D
28  Stirling Moss Lotus 18/21
 Rob Walker Racing Team 26  Stirling Moss Ferguson P99[# 1] Climax 1.5 B4 D
 UDT Laystall Racing Team 30  Henry Taylor Lotus 18/21 Climax 1.5 L4 D
32  Lucien Bianchi
 Yeoman Credit Racing Team 34  John Surtees Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
36  Roy Salvadori
 Tim Parnell 38  Tim Parnell Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
 Gerry Ashmore 38  Gerry Ashmore Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
 Camoradi International 42  Masten Gregory Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
44  Ian Burgess Lotus 18
 H&L Motors 46  Jackie Lewis Cooper T53 Climax 1.5 L4 D
 Tony Marsh 48  Tony Marsh Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
 Louise Bryden-Brown 50  Tony Maggs Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
 Scuderia Colonia 52  Wolfgang Seidel Lotus 18 Climax 1.5 L4 D
 Gilby Engineering 54  Keith Greene Gilby 61 Climax 1.5 L4 D
 Ecurie Maarsbergen 56  Carel Godin de Beaufort Porsche 718 Porsche 1.5 B4 D
 Scuderia Sant’Ambroeus 58  Giancarlo Baghetti Ferrari 156 Ferrari 1.5 V6 D
 Scuderia Centro Sud 60  Lorenzo Bandini Cooper T53 Maserati 1.5 L4 D
62  Massimo Natili Cooper T51
Anmerkungen
  1. 1 2 Der Ferguson P99 mit der Nummer 26 war für zwei Teams gemeldet. Jack Fairman fuhr den Wagen in den Trainingssitzungen und im Rennen für das Rob Walker Racing Team. Nach 56 Runden übergab er den Wagen an Stirling Moss, der für das RRC Walker Racing Team fuhr.

Klassifikationen

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Startaufstellung

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Pos. Fahrer Konstrukteur Zeit Ø-Geschwindigkeit Start
1  Phil Hill  Ferrari 1:58,8 146,30 km/h 1
2  Richie Ginther  Ferrari 1:58,8 146,30 km/h 2
3  Jo Bonnier  Porsche 1:58,8 146,30 km/h 3
4  Wolfgang Graf Berghe von Trips  Ferrari 1:58,8 146,30 km/h 4
5  Stirling Moss  Lotus-Climax 1:59,0 146,06 km/h 5
6  Tony Brooks  B.R.M.-Climax 1:59,0 146,06 km/h 6
7  Innes Ireland  Lotus-Climax 1:59,2 145,81 km/h 7
8  Jim Clark  Lotus-Climax 1:59,2 145,81 km/h 8
9  Jack Brabham  Cooper-Climax 1:59,4 145,57 km/h 9
10  John Surtees  Cooper-Climax 1:59,6 145,32 km/h 10
11  Graham Hill  B.R.M.-Climax 2:00,0 144,84 km/h 11
12  Dan Gurney  Porsche 2:00,2 144,60 km/h 12
13  Roy Salvadori  Cooper-Climax 2:00,8 143,88 km/h 13
14  Bruce McLaren  Cooper-Climax 2:01,0 143,64 km/h 14
15  Jackie Lewis  Cooper-Climax 2:01,0 143,64 km/h 15
16  Masten Gregory  Cooper-Climax 2:01,4 143,17 km/h 16
17  Henry Taylor  Lotus-Climax 2:01,8 142,70 km/h 17
18  Carel Godin de Beaufort  Porsche 2:02,0 142,47 km/h 18
19  Giancarlo Baghetti  Ferrari 2:02,0 142,47 km/h 19
20  Jack Fairman  Ferguson-Climax 2:03,4 140,85 km/h 20
21  Lorenzo Bandini  Cooper-Maserati 2:03,6 140,62 km/h 21
22  Wolfgang Seidel  Lotus-Climax 2:04,2 139,94 km/h 22
23  Keith Greene  Gilby-Maserati 2:06,0 137,94 km/h 23
24  Tony Maggs  Lotus-Climax 2:06,4 137,51 km/h 24
25  Ian Burgess  Lotus-Climax 2:06,6 137,29 km/h 25
26  Gerry Ashmore  Lotus-Climax 2:08,2 135,58 km/h 26
27  Tony Marsh  Lotus-Climax 2:09,6 134,11 km/h 27
28  Massimo Natili  Cooper-Maserati 2:10,2 133,49 km/h 28
29  Tim Parnell  Lotus-Climax 2:16,8 127,05 km/h 29
30  Lucien Bianchi  Lotus-Climax 2:18,8 125,22 km/h 30
Pos. Fahrer Konstrukteur Runden Stopps Zeit Start Schnellste Runde
1  Wolfgang Graf Berghe von Trips  Ferrari 75 2:40:53,6 4 1:58,8 (63.)
2  Phil Hill  Ferrari 75 + 46,0 1 1:59,4 (71.)
3  Richie Ginther  Ferrari 75 + 46,8 2 1:59,6 (71.)
4  Jack Brabham  Cooper-Climax 75 + 1:08,6 9 1:58,8 (74.)
5  Jo Bonnier  Porsche 75 + 1:16,2 3 1:58,2 (74.)
6  Roy Salvadori  Cooper-Climax 75 + 1:26,2 13 1:59,0 (73.)
7  Dan Gurney  Porsche 74 + 1 Runde 12 1:59,8 (67.)
8  Bruce McLaren  Cooper-Climax 74 + 1 Runde 14 1:59,2 (63.)
9  Tony Brooks  B.R.M. 73 + 2 Runden 6 1:57,8 (72.)
10  Innes Ireland  Lotus-Climax 72 + 3 Runden 7 2:00,6 (68.)
11  Masten Gregory  Cooper-Climax 71 + 4 Runden 16 2:03,2 (71.)
12  Lorenzo Bandini  Cooper-Maserati 71 + 4 Runden 21 2:02,4 (70.)
13  Tony Maggs  Lotus-Climax 69 + 6 Runden 24 2:04,4 (69.)
14  Ian Burgess  Lotus-Climax 69 + 6 Runden 25 2:04,2 (67.)
15  Keith Greene  Gilby-Climax 69 + 6 Runden 23 2:06,4 (65.)
16  Carel Godin de Beaufort  Porsche 69 + 6 Runden 18 2:05,4 (67.)
17  Wolfgang Seidel  Lotus-Climax 58 + 17 Runden 22 2:08,2 (53.)
–  Jim Clark  Lotus-Climax 62 DNF 8 1:59,2 (61.)
–  Lucien Bianchi  Lotus-Climax 45 DNF 30 2:17,8 (41.)
–  Stirling Moss  Lotus-Climax 44 DNF 5 2:00,8 (51.)
–  Graham Hill  B.R.M.-Climax 43 DNF 11 2:11,8 (23.)
–  Giancarlo Baghetti  Ferrari 27 DNF 19 2:14,0 (23.)
–  Tony Marsh  Lotus-Climax 25 DNF 27 2:17,0 (19.)
–  John Surtees  Cooper-Climax 23 DNF 10 2:12,4 (23.)
–  Tim Parnell  Lotus-Climax 12 DNF 29 2:32,6 (5.)
–  Gerry Ashmore  Lotus-Climax 7 DNF 26 2:37,6 (3.)
–  Jackie Lewis  Cooper-Climax 7 DNF 15 2:23,8 (6.)
–  Henry Taylor  Lotus-Climax 5 DNF 17 2:18,4 (3.)
–  Massimo Natili  Cooper-Maserati 0 – DNF 28 –
DSQ  Jack Fairman[a 1]
 Stirling Moss
 Ferguson-Climax 56 – – 20 2:09,0 (37.)

Anmerkungen

  1. ↑ Fairman wurde nach dem Rennen disqualifiziert, da er den Wagen in den letzten Runden an Moss übergeben hatte und dieser in der Box von seinen Mechanikern angeschoben wurde.

WM-Stände nach dem Rennen

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Die ersten sechs des Rennens bekamen 9, 6, 4, 3, 2, 1 Punkt(e). Es zählten nur die fünf besten Ergebnisse aus acht Rennen. In der Konstrukteurswertung bekamen die ersten sechs des Rennens 8, 6, 4, 3, 2, 1 Punkt(e), es zählten dabei nur die Punkte des bestplatzierten Fahrers eines Teams.

Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
1  Wolfgang Graf Berghe von Trips Ferrari 27
2  Phil Hill Ferrari 25
3  Richie Ginther Ferrari 16
4  Stirling Moss Lotus-Climax 12
5  Dan Gurney Porsche 9
6  Giancarlo Baghetti Ferrari 9
7  Jim Clark Lotus-Climax 8
8  Jack Brabham Cooper-Climax 4
9  Olivier Gendebien Ferrari 3
10  Bruce McLaren Cooper-Climax 3
11  Innes Ireland Lotus-Climax 3
12  John Surtees Cooper-Climax 2
13  Jo Bonnier Porsche 2
14  Graham Hill B.R.M.-Climax 1
15  Roy Salvadori Cooper-Climax 1
16  Maurice Trintignant Cooper-Maserati 0
17  Cliff Allison Lotus-Climax 0
18  Lorenzo Bandini Cooper-Maserati 0
19  Hans Herrmann Porsche 0
Pos. Fahrer Konstrukteur Punkte
20  Tony Brooks B.R.M.-Climax 0
21  Jackie Lewis Cooper-Climax 0
22  Masten Gregory Cooper-Climax 0
23  Henry Taylor Lotus-Climax 0
24  Michael May Lotus-Climax 0
25  Tony Maggs Lotus-Climax 0
26  Ian Burgess Lotus-Climax 0
27  Carel Godin de Beaufort Porsche 0
28  Trevor Taylor Lotus-Climax 0
29  Keith Greene Gilby-Climax 0
30  Wolfgang Seidel Lotus-Climax 0
–  Tony Marsh Lotus-Climax 0
–  Tim Parnell Lotus-Climax 0
–  Gerry Ashmore Lotus-Climax 0
–  Willy Mairesse Lotus-Climax / Lotus 0
–  Lucien Bianchi Lotus-Climax 0
–  Bernard Collomb Cooper-Climax 0
–  Giorgio Scarlatti De Tomaso-Osca 0
–  Massimo Natili Cooper-Maserati 0

Konstrukteurswertung

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Pos. Konstrukteur Punkte
1  Ferrari 38
2  Lotus-Climax 16
3  Porsche 11
4  Cooper-Climax 9
Pos. Konstrukteur Punkte
5  B.R.M.-Climax 1
–  Cooper-Maserati 0
–  Gilby-Climax 0
–  De Tomaso-OSCA 0